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Gottesanbeterin aufgetaucht – der 2009 Bertone Mantide

Auf der Website vom Tuner Autosport Designs ist kürzlich ein schneeweißer Bertone Mantide aufgetaucht der die Basis der Chevrolet Corvette ZR1 nutzt. Und wir wollen euch die „Gottesanbeterin“ des Automobilbaus natürlich nicht vorenthalten. Unter der Haube des italienischen Exemplars befindet sich natürlich auch der LS9 Gen IV V8 mit 6,2 Litern Hubraum und Eaton-Kompressor der ZR1. Das Triebwerk nutzt beispielsweise auch der HSV GTSR W1 und der Equus Bass 770. Präsentiert wurde der Mantide bereits vor zehn Jahren auf der damaligen Shanghai Auto Show und nun wird das Fahrzeug von Autosport Designs zum Verkauf angeboten. Er ist voll einsatzfähig und kennt auch die High Society von Pebble Beach und anderen Feierlichkeiten aus dem Jahr 2009.

Mantide Religiosa – die „Gottesanbeterin“

Ursprünglich wurde der Mantide in rot präsentiert doch im Laufe der Jahre gab es scheinbar eine Lackierung ins aktuelle Bianco Fuji weiß. Das Auto gehört übrigens zur Gattung der Mantide Religiosa – der „Gottesanbeterin“ und sollte eigentlich 10 x gebaut werden. Bertone hat versucht den schaurig-schönen Look einer Fangschrecke mit dem gewaltigen V8-Aggregat der ZR1 zu kombinieren. Gelungen ist das aber nur irgendwie wie wir finden. Die durchtrainierte Carbon-Karosserie versteckt das Chassis und den Antrieb aus der ZR1 der ab Werk stattliche 647 PS und 819 Newtonmeter Drehmoment mitbringt. Damit war der Bertone Mantide von Beginn an in der Supersportler-Liga platziert was allerdings nicht unbedingt ein Vorteil sein muss. Schließlich ist die Konkurrenz dort ein Lamborghini Huracan, ein Porsche 911 Turbo S oder auch ein McLaren 570S.

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Formel 1 trifft auf Raumfahrt

Das Design des Mantide sollte mit der Königsdisziplin im Rennsport in Form der Formel 1 sympathisieren. Zeitgleich gab es aber noch optische Anleihen aus der Raumfahrt. Das Resultat ist aber sicher nicht jedermanns Geschmack. Fett laufen die Kanten des Mantide von der tiefen Nase nach hinten aus. Nötig machte das der breite Radstand am Heck was dazu ultramoderne Lichttechnik in den Rückleuchten erhielt. Das Design soll die Facettenaugen von Mantiden zeigen. Gegenüber der ZR1 bringt die Carbon Karosserie einen Gewichtsvorteil von 100 Kilogramm mit und der in die Karosserie integrierte Heckspoiler sowie Flügel sorgen für einen extrem guten CW-Wert von nur 0,298. Dazu erzeugt das Bertone-Design etwa 30 Prozent mehr Abtrieb was natürlich der Fahrdynamik zugute kommt.

3,2 Sekunden auf Tempo 100 km/h

Die Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit liegen über der ZR1 und so geht der Mantide laut Hersteller in nur 3,2 Sekunden auf Tempo 100 und erst bei schwindelerregenden 351 km/h ist die Spitzengeschwindigkeit erreicht. Und der Unterbau des Mantide, ist wie die Karosserie, auch dem Leichtbau erlegen. Das Chassis ist aus Aluminium und könnte auch von einem Jet stammen. Die beiden Türen des Mantide öffnen spektakulär nach oben und vorn fällt besonders der große Kühlluft-Schlund in die Augen. Dazu gab es neue Xenon-Scheinwerfer und die vielen kleinen aerodynamischen Feinheiten des Mantide wurden sogar im Windkanal ausgearbeitet.

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viel Carbon & Alcantara im Interieur

Das gilt auch für den durchgehend flachen Unterboden des Mantide und in der Kabine sind die Armaturen und Sitze aus Carbon gefertigt. Das gilt übrigens sogar für die Felgen des Mantide. Und schlussendlich umsorgt eine spezielle Sicherheitszelle nach FIA-Reglement die Insassen bei einem Unfall. Gebaut wurde der Mantide im Stile Bertone in Caprie. Aber soweit uns bekannt keine 10 mal… Sollten wir zeitnah noch Infos zu weiteren Details des Bertone Mantide erhalten gibt es natürlich ein Update für diesen Bericht.

(Foto/s: Autosport Designs)

Oder interessieren Euch speziell Umbauten auf Basis der Corvette oder zumindest mit Bauteilen von der Corvette?

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