BMW M geht mit der Elektrifizierung einen neuen Weg, ohne dabei seine Wurzeln zu vergessen. Der erste vollelektrische High-Performance-M3 mit dem Codenamen ZA0 verspricht eine Leistung von über 1.000 PS!
Er wird angetrieben von vier Elektromotoren. Was nach Zukunftsmusik klingt, ist bereits in der intensiven Entwicklung – und dabei taucht ein Name immer wieder auf: Nadine.
Vom M2-Prototypen zur Serienreife
Die ersten Testfahrten mit dem neuen elektrischen M-Antrieb fanden noch in der Karosserie eines M2 (F87) statt. Doch mit dem speziell aufgebauten i4-Prototypen „Nadine“ ging BMW M den nächsten Schritt. Der Fokus lag von Anfang an auf Fahrkontrolle und Fahrbarkeit – ein M3 muss schließlich immer das Gefühl vermitteln, perfekt beherrschbar zu sein.
Mit Blick auf die gigantische Leistung der vier Elektromotoren wird die Herausforderung deutlich: Wie bringt man über 1.000 PS und ein massives Drehmoment von mehreren hundert Newtonmetern sicher auf die Straße? Die Antwort liegt in einem völlig neuen Fahrdynamik-Konzept, das auf einem zentralen Steuergerät basiert.
Extreme Tests für extreme Performance
Die Entwicklung eines elektrischen M3 ist nicht nur eine Frage der reinen Leistung, sondern vor allem des Feintunings. Deshalb testet BMW M das Fahrzeug in extremen Bedingungen:
- Öffentliche Straßen zur Simulation des Alltagsbetriebs
- Miramas für hochdynamische Fahrsituationen
- Death Valley (USA) für Tests unter extremer Hitze
- Arjeplog (Schweden) auf eisigen Seen mit minimalem Reibwert
Gerade auf den vereisten Flächen Lapplands zeigt sich, wie das neue Allradsystem mit variabler Kraftverteilung arbeitet. Die vier Motoren reagieren in Millisekunden, um jede noch so kleine Schlupfveränderung auszugleichen.
Ein neues Steuerungskonzept für maximale Kontrolle
Ein großer Sprung ist die Abkehr von einzelnen Steuergeräten für Motor, Bremse und Lenkung. Stattdessen setzt BMW M in der Neuen Klasse auf eine zentrale Steuerung, die alles in Echtzeit koordiniert.
Das sorgt nicht nur für eine schnellere Reaktion, sondern verhindert auch, dass verschiedene Systeme unterschiedliche Signale senden und einander ausbremsen. Das Konzept ist essenziell, um die agile Fahrdynamik eines klassischen M3 auch in die E-Zukunft zu übertragen. Besonders für die Zielgruppe eines M3.
Fazit: M bleibt M – nur eben elektrisch
Mit der Neuen Klasse beginnt für BMW M ein neues Zeitalter. Der erste vollelektrische M3 ZA0 wird keine Kompromisse eingehen, sondern vielmehr zeigen, dass Fahrspaß und Elektropower sich nicht ausschließen.
Die Tests und Entwicklungen lassen bereits jetzt erahnen: BMW M bleibt sich treu – und geht trotzdem den entscheidenden Schritt in die Zukunft. Bild- und Videonachweis/Quelle: BMW | Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von einem Redakteur überprüft.












