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GMG Racing Porsche 911 GT3 RS (991) als Rallyfahrzeug!

Der 911 GT3 von Porsche ist seit dem Debüt des GT3 der Generation 996 im Jahr 1999 der Liebling der Porsche-Gemeinde. Die nachfolgenden Generationen setzen seither immer neue Maßstäbe im Hinblick auf performanceorientes Fahren mit Straßenzulassung, wobei der GT3 RS der klare Anführer ist. Und bis es den 911 GT3 RS der Generation 992 (2021) geben wird, ist der 2018er 991 GT3 RS noch immer der King. Und genau den hat die 2001 gegründete Global Motorsports Group (GMG Racing) nun umgebaut. Sie haben ein spezielles Tuning-Paket für den GT3 RS geschnürt, das besonders für rallyeorientierte Einsätze geeignet ist und „das Beste aus dem RS herausholt, aber gleichzeitig die Straßenzulassung bleibt„. Und stolzer Besitzer von solch einem Umbau ist der Autoenthusiast und Sammler Harrison Woodruff. Er hat einen 2019er GT3 RS von GMG umbauen lassen. Und das Resultat sieht noch immer aus wie ein 911 GT3 RS, allerdings deutlich aggressiver!

GMG Racing Porsche 911 GT3 RS (991)

Das Fahrzeug erhielt eine mattschwarze 3M-Folierung und dazu gab es das Carbon-Bodykit von 1016 Industries für den GT3 RS. GMG hat sich für die Komponenten entschieden, da dadurch das Gewicht vom Fahrzeug aufgrund der ultraleichten Kohlefaserbauteile gegenüber der Serie noch einmal abgesenkt wird. Doch, nicht nur das. GMG hebt auch die Leistung an und neben dem Motor wurde auch das Fahrwerk überarbeitet. Die Leistung vom Triebwerk steigert man mittels Upgrades von Gintani, einem in Los Angeles ansässigen Tuner, und das Resultat ist ein Punch von 500 auf über 580 PS. Neben einem individuellen Chiptuning sorgen neue Krümmer (Straight pipe headers) und das Entfernen der werkseitigen Schalldämpfer für die Mehrleistung.

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fetter Splitter & Heckflügel

Doch auch viele Komponenten an der Karosserie sind für das letzte Zehntel im Wettbewerbseinsatz zuständig. Allen voran der irre große Heckflügel. In Kombination mit einem neuen Frontsplitterbeides Teile von Dundon Motorsports – erreicht der Stuttgarter noch mehr Stabilität auf der Straße und ein noch einmal verbessertes Handling. Dennoch bleibt die Bodenfreiheit erträglich, besonders aufgrund vom werksseitigen Lift-Kit. Weitere leichte Details an der Karosserie sind GMG-Rückspiegel und die erwähnten 1016 Industries Carbon-Komponenten wie die Motorhaube und die vordere und hintere Schürze. Die hinteren Seitenscheiben sind zudem durch abgedunkelte Acrylglasscheiben ersetzt. Weiter geht es mit maßgefertigten Aluminiumfelgen mit Zentralverschluss und einem eigens entwickelten Design. Das ultraleichte Schmiederad im eleganten Schwarz gibt einen Blick auf Lizard Green lackierte Bremssättel frei.

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auch die Kabine hat sich verändert

Und ebendieses Lizard Green zeigt sich auch in der Kabine. Dort ist unter anderem der Überrollkäfig so lackiert. Sogar für Spielereien wie eine Unterbodenbeleuchtung von LEDGlow war noch Zeit. Als Eyecatcher keine schlechte Idee. Und da es sich, wie bereits erwähnt, noch immer um ein Fahrzeug mit Straßenzulassung handelt, durfte auch ein Scanner- und Radarwarnsystem von Uniden nicht fehlen. Man weiß ja nie… Woodruffs Porsche ist übrigens keine Trailer-Queen, sondern er wird bei Rallye-Events wie der Savage Rally, der Gold Rush Rally und der Nu Rally eingesetzt. 2022 soll das Fahrzeug sogar an der The Run to Monaco teilnehmen. Die Tour führt durch Rom, die Toskana und Portofino, bevor sie in Monaco endet. Sollten wir noch mehr Infos zu den Änderungen am GT3 RS seitens GMG erhalten, gibt es natürlich ein Update für diesen Bericht.

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Porsche 911 GT3 RS als Rally-Car
Bildnachweis: GMG Racing / Ted Seven

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