2026 Bugatti Tourbillon: der 1.800 PS Chiron-Nachfolger ist da!

Die Welt der Supersportler wird im Jahr 2026 durch die Einführung des Bugatti Tourbillon revolutioniert. Der hochentwickelte Nachfolger des legendären Chiron setzt neue Maßstäbe in Leistung, Technologie und Design. Der Tourbillon vereint laut Bugatti höchste Effizienz, überragende Fahrbarkeit und einen unvergleichlichen Antrieb, der in keinem anderen Fahrzeug zu finden ist. In unserem Artikel tauchen wir tief in die Details des außergewöhnlichen Fahrzeugs ein, um die Faszination und die technischen Meisterwerke, die in ihm stecken, komplett zu erfassen.

2026 Bugatti Tourbillon

Der Tourbillon wird nur einer auserwählten Klientel zugänglich sein, denn der Preis beginnt bei stolzen 3,8 Millionen Euro netto. Die Exklusivität wird durch die limitierte Produktion von nur 250 handgefertigten Einheiten in Molsheim weiter verstärkt. Die Auslieferung der rollenden Meisterwerke beginnt zudem erst im Jahr 2026. Auch wenn zukünftige Sonderserien bereits in Planung sind, bleibt weiterhin unklar, ob Bugatti jemals ein Auto mit mehr als zwei Türen auf den Markt bringen wird. Auf die entsprechende Frage reagieren die Verantwortlichen eher ausweichend und zurückhaltend, was die Gerüchteküche seit Jahren anheizt.

V16 mit Elektrifizierung statt W16-Turbo

Der Bugatti Tourbillon (2026) wird von einem 8,3-Liter-V16-Sauger angetrieben, der von der britischen Rennmotoren-Schmiede Cosworth entwickelt wurde. Der Motor ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst: Er wiegt nur 252 kg und erreicht atemberaubende 9.000 Umdrehungen pro Minute. Die Leistung verdankt er dabei seiner einzigartigen Bauweise, die im Wesentlichen aus zwei Reihenachtzylindern im 90-Grad-Winkel besteht. Die Ansaugwege sind laut Bugatti die geradesten und vertikalsten in der Branche, was eine hohe Strömungseffizienz garantiert.

Ergänzt wird der Verbrenner durch drei Elektromotoren, die zusammen eine Gesamtleistung von unglaublichen 1.800 PS (1332 kW) ermöglichen. Die Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotoren ermöglicht es dem Tourbillon, Geschwindigkeiten von bis zu 445 km/h zu erreichen, eine Leistung, die in der Welt der Supersportler ihresgleichen sucht. Die E-Motoren tragen aber nicht nur zur Beschleunigung bei, sondern ermöglichen auch eine rein elektrische Reichweite von über 60 Kilometern, was den Tourbillon zu einem hochmodernen Plug-in-Hybrid macht.

mit High-End-Fahrwerk

Und das Fahrwerk des Tourbillon setzt ebenfalls Maßstäbe in der Supersportwagenklasse. Leichtbau steht auch hier im Vordergrund, wobei filigrane Multilink-Alulenker, teils aus dem 3D-Drucker, für eine präzise Radführung sorgen. Das adaptive Fahrwerk mit Zweiventil-Dämpfern optimiert den Kontakt zu den speziell entwickelten Michelin Pilot Cup Sport 2-Reifen. Diese Reifen, vorn in der Größe 285/35 R20 und hinten 345/30 R21, ermöglichen einen optimalen Asphaltkontakt und tragen zur heftigen Fahrdynamik des Tourbillon bei.

Trotz der zusätzlichen Masse durch die E-Motoren und die Leistungselektronik hat der Tourbillon eine verbesserte Gewichtsverteilung mit 14 Prozent mehr Last auf der Hinterachse. Und erstaunlich ist auch das geringere Gesamtgewicht, das trotz der schweren Hybridtechnik bei nur 1.995 kg liegt. Das wird durch den Einsatz von leichtem T800-Carbon erreicht, das die tragende Sicherheitszelle bildet. Und ein weiteres Detail ist der erhöhte Stauraum im Vorderwagen, der im Vergleich zum Chiron mehr Platz hat.

Exterieur: Flacher und ausgeklügelter

Das Design des Tourbillon orientiert sich an den Vorgängern, wirkt jedoch deutlich sportlicher und viel moderner. Die um 35 mm geringere Höhe verbessert die aerodynamische Effizienz erheblich und verleiht dem Franzosen ein flacheres und dynamischeres Profil. Der Tourbillon hat zudem ein ausgeklügeltes System von Ein- und Auslässen, um Luftwiderstand und Auftrieb zu minimieren. Ein zentrales Element des aerodynamischen Designs ist übrigens der riesige Heckdiffusor, der unauffällig unter dem Fahrzeug beginnt und sich am Heck weit nach oben zieht. Dadurch wird ein großer Heckflügel überflüssig.

Dennoch hat der Tourbillon eine ausklappbare Airbrake an der Heckoberkante, die bei Bedarf mehr Stabilität beim Bremsen ermöglicht und das Heck stabilisiert. Der fette Heckdiffusor dient darüber hinaus im Notfall als energieabsorbierendes Crashelement, was die Sicherheit weiter erhöht. Die Kombi aus neuem Design und funktionaler Aerodynamik macht den Tourbillon zu einem einmaligen Fahrzeug.

Interieur: Luxus und Technik vereint

Die Kabine des Tourbillon besticht durch eine Mischung aus modernster Technik und edelsten Materialien. Das hyperanaloge Cockpit ist ein regelrechtes Kunstwerk, mit Instrumenten aus der Schweizer Uhrmacherkunst und einer Mittelkonsole mit Alu-Drehreglern und Kristallglas. Die Elemente vermitteln ein unvergleichliches Fahrerlebnis und stehen in starkem Kontrast zu den öden Touchscreen-Cockpits moderner Fahrzeuge. Ein kleiner, regelrecht schüchterner, Touchscreen in iPhone-Größe ist aber dennoch vorhanden, lässt sich jedoch wegklappen, um den Fokus auf die skelettierten Zeigerinstrumente zu legen.

Die Instrumente, mit in Rubin gelagerten Zeigerwellen, erinnern nicht nur an die Haute Horlogerie, sondern stammen tatsächlich aus der Schweizer Uhrmacherkunst, die auch den namensgebenden Tourbillon fürs Handgelenk baut. Passend zur Uhrensammlung über der feststehenden Lenkradnabe flankiert eine federleicht geschwungene Mittelkonsole das Cockpit, deren Alu-Drehregler und Schalter teilweise mit Kristallglas veredelt sind. Die Details offenbaren die Schaltermechanik und verstärken den Eindruck der handwerklichen Perfektion und luxuriösen Raffinesse.

Trotz des niedrigen Daches und der nach oben schwenkenden Türen liefert der Tourbillon erstaunlich viel Bewegungsfreiheit und Komfort für beide Insassen. Die Sitze sind zwar nicht längs verschiebbar, dafür kann der Fahrer aber die Pedalerie nach vorn oder hinten schieben, um eine perfekte Sitzposition zu finden. Die Kombination aus Komfort, Luxus und hochmoderner Technik macht das Interieur des Tourbillon zu einem einmaligen Erlebnis.

Hintergrund und Zukunft

Hinter dem Tourbillon steht der 36-jährige Mate Rimac, CEO von Bugatti und Rimac Automobil. Seine Expertise in der Elektromobilität spiegelt sich nicht nur im Rimac Nevera wider, sondern auch im neuen Antriebskonzept des Tourbillon. Unter seiner Leitung wird Bugatti zwar weiterhin auf den Verbrenner setzen, jedoch mit modernster Hybridtechnologie kombiniert, um die Leistungsfähigkeit und Effizienz auf ein neues Niveau zu heben.

Rimac’s Vision für Bugatti ist es, die Tradition der Marke mit modernster Technik zu verbinden und so Fahrzeuge zu bauen, die sowohl in Bezug auf die Leistung als auch auf den Luxus und die Exklusivität neue Maßstäbe setzen. Der Bugatti Tourbillon ist ein perfektes Beispiel für die Vision. Er vereint die klassische Ingenieurskunst und Handwerkskunst von Bugatti mit den neuesten Fortschritten in der Hybridtechnologie und Elektromobilität.

Technische Meisterwerke und Innovationen

Der Tourbillon ist also nicht nur ein weiterer Supersportler, sondern ein technisches Meisterwerk. Die Kombi aus einem V16 und modernster E-Technik ermöglicht es, Leistungen zu erzielen, die bisher als unerreichbar galten. Der V16-Motor, der von Cosworth entwickelt wurde, ist ein Beispiel für höchste Ingenieurskunst und technologische Innovation. Die Leichtigkeit und Leistungsfähigkeit sind verrückt und machen ihn zum Herzstück des Tourbillon.

Bugatti Tourbillon (2026): Chiron-Erbe mit V16

  • Preis: 3,8 Millionen Euro netto
  • Produktion: 250 handgefertigte Einheiten in Molsheim
  • Auslieferung: Beginnend 2026
  • Motor: 8,3-Liter-V16-Saugmotor
  • Entwicklung: Cosworth
  • Leistung Verbrenner: 1000 PS (740 kW)
  • Leistung Gesamt: 1800 PS (1332 kW)
  • Drehmoment E-Technik: Bis zu 3000 Nm Raddrehmoment
  • Elektromotoren: Drei zusätzliche Elektromotoren
    • Vorderachse: Zwei Elektromotoren mit bis zu 24.000 /min
    • Hinterachse: Ein Elektromotor integriert im Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe
  • Batterie: 25-kWh-Batterie (800 V)
  • Rein elektrische Reichweite: Über 60 km
  • Geschwindigkeit: Bis zu 445 km/h
  • Beschleunigung:
    • 0 auf 100 km/h: Unter zwei Sekunden
    • 0 auf 200 km/h: Unter fünf Sekunden
    • 0 auf 300 km/h: Unter zehn Sekunden
    • 0 auf 400 km/h: Unter 25 Sekunden
  • Fahrwerk: Leichtbau-Multilink-Alulenker, teils aus dem 3D-Drucker
  • Dämpfer: Adaptiv dämpfendes Fahrwerk mit Zweiventil-Dämpfern
  • Reifen: Michelin Pilot Cup Sport 2
    • Vorderreifen: 285/35 R20
    • Hinterreifen: 345/30 R21
  • Gewichtsverteilung: 14 Prozent mehr Last auf der Hinterachse im Vergleich zum Chiron
  • Gewicht: Weniger als 1995 kg (trotz Hybridtechnik)
  • Zusätzlicher Stauraum: Mehr Stauraum im Vorderwagen als beim Chiron
  • Höhe: 35 mm niedriger als der Chiron
  • Aerodynamik: Exaktes System von Ein- und Auslässen
  • Heckdiffusor: Riesiger Heckdiffusor, kaum sichtbar, beginnt kurz hinter der Kabine
  • Airbrake: Ausklappbare Airbrake an der Heckoberkante
  • Cockpit: Hyperanaloges Cockpit
  • Materialien: Alu, Kristallglas und Leder
  • Instrumente: Skelettierte Zeigerinstrumente mit in Rubin gelagerten Zeigerwellen
  • Mittelkonsole: geschwungene Mittelkonsole mit Alu-Drehreglern und Kristallglas-Schaltern
  • Komfort:
    • Nach oben schwenkende Türen
    • Verstellbare Pedalerie
  • Touchscreen: Kleiner, wegklappbarer Touchscreen in iPhone-Größe

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Bildnachweis / Quelle: Bugatti
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