Austin-Healey

Austin-Healey war eine englische Automarke. Automobilkonstrukteur Donald Healey (* 03.08.1898) begann nach Tätigkeiten bei den Firmen Triumph und Riley in den 30er-Jahren, ab Ende des Zweiten Weltkriegs, Fahrzeuge unter eigenem Namen zu fertigen. Zu Beginn hat er dafür Motoren der Firmen Nash, Alvis und Riley genutzt. Gegründet wurde Austin Healey offiziell im Jahr 1952. Gefertigt hat man ab dann kleine Roadster für den Straßenverkehr, aber auch Autos für den Rallye- und Rundstrecken-Rennsport. Zwar verbesserte die Eingliederung von Austin Healey in den 50er-Jahren in den BMC-Konzern (British Motor Corporation) die finanzielle Situation im Rennsport, wiederum führte das aber auch zu Rivalitäten bei der Verteilung der Budges und dem Know-how zwischen den BMC-Marken Triumph, MG und Austin Healey. Ab den 70er-Jahren bekam das Image von Austin aufgrund schlechter Produktionsqualität im Dachkonzern British Leyland erste Schrammen. Die später zahlreichen und umfassenden Umstrukturierungen in der Modellpolitik des Mutterkonzerns hatten gravierende Auswirkungen auf den Markenname Austin und so lief der letzte Austin im Jahr 1994 vom Band.