1.200-PS-Hypercar: Ariel Hipercar mit Elektromotoren & Mikroturbine!

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Hypercar Ariel Hipercar Elektromotoren Jet Turbine 7

Großbritannien, und insbesondere England, ist bekannt für Kleinserienhersteller, die um die Gunst der solventen Kundschaft buhlen. Neben den legendären Kitcars gibt es auch diverse Manufakturen, die komplett zusammengebaute Fahrzeuge in Kleinserie fertigen. Sie unterliegen vereinfachten Zulassungsvorschriften, als die von großen Automobilkonzernen. Und gerade in Großbritannien gibt es Erleichterungen bei der Zulassung eines Fahrzeugs, wenn es von einem Kleinserienhersteller stammt. Dadurch ist es möglich, dass diese Manufakturen überleben. Sie benötigen nicht unbedingt die Technik und Sicherheitsausstattung, die von Großserienherstellern verlangt wird, um ein Fahrzeug regulär zuzulassen.

das Hipercar hat Prototypen-Stadium

Ein solcher Hersteller, der nur wenige Hundert Exemplare pro Jahr in Handarbeit fertigt, ist Ariel Motors. Bekannt wurde die Sportwagenschmiede durch den ultraleichten, aus einem Exoskelett bestehenden, Roadster namens Atom. Dieser bringt nur knapp 500 Kilogramm auf die Waage und damit Fahrleistungen eines Hypercars auf die Straße. Und nun präsentiert der britische Automobilhersteller ein zweites Sportwagenprojekt, das über eine konventionelle Karosserie mit Dach und Türen verfügt. Dieses Fahrzeug möchten wir euch genauer vorstellen.

Ein Ariel mit Dach, Türen &  Karosserie!

Hypercar Ariel Hipercar Elektromotoren Jet Turbine 4

  • max zu 880 kW (1.196 PS) und 1.800 Nm
  • 750-Volt-Architektur
  • Lithium-Ionen-Batterie
  • Reichweite bis zu 240 Kilometer
  • Chassis aus verklebten Aluminium-Elementen
  • Hilfsrahmen aus Aluminium
  • Einzelradaufhängungen rundum (voll einstellbare Federelemente)
  • Alu-Schmiedefelgen oder Carbon-Felgen
  • Ein-Gang-Getriebe
  • unter 1.500 Kilogramm sind geplant

Extrempuristen wird nur ein Wort über die Lippen kommen: „Shocking“! Das Modell hat mit dem Atom Roadster gar nichts mehr gemein, da es äußerlich eher an einen Alfa Romeo RZ Zagato erinnert, der noch ein wenig aufgemotzt wurde. Die Fastback-Karosserie wirkt zwar sportlich und stylish, hat aber mit den bekannten Ariel-Modellen nichts mehr gemein. Trotz der Vollkarosserie setzt man weiterhin auf radikale Designelemente, wie einen riesigen Diffusor, vertikale Flaps und Splitter rundum. Auch ein Roofscoop auf dem Dach darf nicht fehlen. Eine Finne am Heck sowie die brutal wirkenden, vertikalen Flaps am Hinterteil, zeugen vom wahren Charakter des Wagens. Die Seitenschweller sind außerdem so konzipiert, dass sie als Einstiegshilfe in die fahrerorientiere Kabine dienen, die sich nur schwer entern lässt. Somit bleibt der vollverkleidete Supersportler namens Hipercar, im Charakter ein echter Ariel.

Vier Elektromotoren sorgen für atemberaubende Fahrleistungen!

Hypercar Ariel Hipercar Elektromotoren Jet Turbine 9

1.200 PS aus vier E-Motoren, die jeweils an einem Rad platziert sind, sorgen für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in etwa 2 Sekunden. Dank einer integrierten Mikroturbine, die 35 KW leistet, sollen wahnwitzige Fahrleistungen möglich sein. Beispielsweise erreicht das Fahrzeug 160 km/h aus dem Stand in weniger als 4 Sekunden. Eine 56-kWh-Batterie speist die vier Elektromotoren, die an den Rädern platziert wurden. Aufgrund der Turbine ist es jedoch in Zukunft möglich, beispielsweise einen Wasserstoff-Range-Extender als Antrieb in das Hipercar einzubauen, um nicht ausschließlich auf E-Mobilität angewiesen zu sein. Obendrein befindet sich derzeit ein KERS-System, das ähnlich wie in der Formel 1 arbeitet, in der Erprobungsphase. Über die Höchstgeschwindigkeit ist uns leider nichts bekannt.

Unser Fazit zum Hypercar aus dem Vereinigten Königreich:

Wir sind überrascht, dass ausgerechnet ein Kleinserienhersteller versucht, mit neuartigen Technologien, nach vorn zu preschen. Hoffentlich gelingt es Ariel, die Entwicklungen in Serie zu bringen, um wichtige Signale an etablierte und größere Supercar-Hersteller zu senden. Sollten wir noch mehr Infos zu den Änderungen erhalten, gibt es natürlich ein Update für diesen Bericht. Darüber werdet ihr informiert, wenn ihr einfach unseren Feed abonniert. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder und bleibt uns treu!

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Bildnachweis: Ariel Motor Company Ltd.
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