Austin-Healey Sprite mit 20V 4A-GE-Motor von Toyota!

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Es ist in den Augen vieler Autofans eine Unsitte, dass die Fahrzeuge mit jeder Modellgeneration größer, breiter und schwerer werden. Durch den Einzug von immer komplexerer Technik, legen moderne Fahrzeuge sukzessive an Masse und Gewicht zu, und das in einer Zeit, in der alle von Nachhaltigkeit und Energieersparnis sprechen. Das ist paradox, denn ein kleines, leichtes Automobil, sei es benzin- oder elektrobetrieben, benötigt deutlich weniger Energie als ein 2-Tonnen-Schiff, um die gleiche Leistung zu erzeugen. Doch immer strengere Crash- und Sicherheitsvorschriften machen den Autobauern beim Thema Leichtbau einen Strich durch die Rechnung. Das war früher anders, als es noch viele Automobile gab, welche unter einer Tonne wogen, sich jedoch auch dafür eigneten, um mit der ganzen Familie in den Urlaub zu fahren.

Patina & Gebrauchsspuren gehören dazu!

Ein extremes Beispiel in Sachen Leichtbau und Purismus ist der Austin-Healey Sprite, den wir euch heute genauer vorstellen möchten, welcher nicht von seinem jetzigen Besitzer, dem Briten James Cribb, sondern von der Tuning-Legende Pipey McGraw modifiziert wurde. Der Wagen, der aus britischer Produktion stammt, war allerdings nicht immer auf der Insel beheimatet, da ihn James im Jahre 2018 aus New Mexico nach Großbritannien zurückholte. Am Exterieur zeigen sich deutliche Gebrauchsspuren, Lackschäden, Patina und Rost. Doch das Fahrzeug ist auch in diesem Zustand ein absoluter Blickfang.

Dafür sorgt schon das seltene Fastback, welches man bei einem Austin-Healey Sprite normalerweise nicht in freier Wildbahn zu Gesicht bekommt, sondern höchstens in einem Automuseum. Ferner befinden sich mickrige 13-Zoll-Alufelgen, welcher mit ihrem Design im Stile des Schweizer Kreuzes ungewöhnlich aussehen, jedoch unserer Meinung nach gut zum Wagen passen, auf dem Klassiker. Eigentlich sind das JDM-Felgen, welche auf ein Kei-Car gehören, aber sie machen auch am alten englischen Roadster eine gute Figur. Der Modellname der Räder lautet übrigens SSR MKII.

Das Interieur ist extrem spartanisch!

Spartanischer geht es kaum, als im Cockpit des Austin-Healey Sprite. Blechgestühl mit notdürftig gepolsterten Kissen, das so eng geschnitten ist, dass ein übergewichtiger Mensch darin wohl keinen Platz findet, sowie ein ziemlich nacktes Cockpit, das nur das Nötigste aufweist, sorgen für Rennsportfeeling pur! Roh, puristisch und ungefiltert ist der Charakter dieses Wagens, welcher sich perfekt als Tracktool eignet, und lediglich federleichte 600 Kilogramm Trockengewicht auf die Waage bringt.

Ein Toyota-Motor treibt den Klassiker an!

Auch an diesem Wagen wurde ein Engine-Swap durchgeführt, wie an so vielen Automobilen, über die wir euch schon berichtet haben. Ein neuerer Benziner von Toyota, der mit Katalysator und elektronischer Einspritzung ausgestattet ist, verrichtet nur seine Arbeit im klassischen Sprite.

Das Triebwerk generiert 160 PS und 162 Newtonmeter maximales Drehmoment, wodurch das Federgewicht beeindruckende Fahrleistungen erreicht. Geschaltet wird über ein Fünfgang-Schaltgetriebe aus einem alten Ford Escort, und die Kraftübertragung erfolgt auf die Hinterräder. Ebenfalls an Bord befindet sich ein Sperrdifferenzial. Somit eignet sich der Klassiker auch hervorragend für ein paar Drifteinlagen.

Unser Fazit zum Austin-Healey Sprite:

Man muss ihn ins Herz schließen, den Klassiker von der Insel! Egal, ob man den Vintage-Look nun mag, oder nicht, die Fahrmaschine verkörpert Autofahren in Reinkultur. Falls ihr genauso denkt, könnt ihr euch die Bildergalerie anschauen, die wir dem Artikel beigefügt haben. Sollten wir noch mehr Infos zu den Änderungen erhalten, gibt es natürlich ein Update für diesen Bericht. Darüber werdet ihr informiert, wenn ihr einfach unseren Feed abonniert. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder und bleibt uns treu!

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Bildnachweis: Instagram mcwpn / speedhunters.com

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