Chevy 789 als Frankenstein-Umbau auf Corvette-C6-Basis!

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Dieser Chevy 789 („Seven-Eight-Nine“) ist ein Frankenstein-Monster im Stil der 50er-Jahre mit den Dimensionen 4,6 Meter Länge, 1,9 Meter Breite und 1.671 kg Leergewicht. Obwohl, wie ein Monster sieht der 789 nicht wirklich aus, wie wir finden! Die Front zeigt die Stilelemente des 57er Chevy Bel Air, seitlich die vom Delray Ragtop aus 1958 und das Heck hat man sich vom 59er Impala-Modell geborgt. Und während solche Projekte oftmals in einer mehr als gewöhnungsbedürftigen Optik enden, hat hier das Team rund um Gene Langmesser, Chef von Kanter Concepts und N2A Motors („no two alike“), ein großartiges Ergebnis erzielt. Das Fahrzeug entstand auf Basis einer Chevrolet Corvette C6, die allerdings ihre komplette Karosserie hergeben musste. Und zwar für eine neue Hülle aus Kohlefaserverbundwerkstoff mit Glasfaserschichten im Verhältnis 80/20. Die wurde vorher aufwendig mittels Holzteile auf den Rohrrahmen geschraubt, und dann kamen ca. 1.500 Pfund Modellierton für die Hülle zum Einsatz.

Chevy 789 von N2A Motors

Nachdem man die Karosserieformen auf das 1:1-Modell übertragen hatte, wurden die Eckdaten mittels Laser-Scan in einen Computer geladen und die fünf Glasfaserkunststoff-Teile der Karosserie konnten entsprechend designt und für den Fertigungsprozess errechnet und gebaut werden.

Kombiniert werden die neuen Komponenten des 789 (Seven-Eight-Nine) mit den originalen Scheinwerfern und deren Umrandungen vorn, dem Hauben-Vee und auch die Rockets auf der Motorhaube fehlen nicht. Am Heck installierte man unterhalb der Bad Wings-Heckflossen die OEM-59er-Chevy-Rückleuchten. Und es handelt sich beim Fahrzeug von den Bildern und aus dem Video längst nicht um ein Einzelprojekt aus der Custom Szene. Wer genau hinschaut, der erkennt die moderne Frontscheibe und die Außenspiegel. Ein weiterer Tribut an die Neuzeit sind die Seitenmarkierungen und die in die Heckschürze integrierten Rückfahrscheinwerfer. All diese Eigenschaften gibt es auch bei den „weiteren Fahrzeugen der Kleinserie„.

vom Chevy 789 entstand eine Kleinserie

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Denn schon allein im Jahr 2007, als das Fahrzeug im November auf der SEMA Show in Las Vegas seine Premiere feierte, verkaufte die Firma N2A 14 Fahrzeuge. Wie viel es insgesamt waren, das können wir aktuell aber leider nicht sagen. 2008 war man aber schon bei 18 Fahrzeugen angekommen. Dafür wissen wir etwas anderes, und zwar, dass das 789 Emblem ein direkter Verweis auf den Hubraum vom Motor ist. Denn unter der Haube schlummert der 400 PS starke 6,0-Liter-V8 der C6 inklusive OEM-Getriebe und Heckantrieb. Und auch das Interieur kann das Spenderfahrzeug nicht verleugnen. Unverkennbar sind das Armaturenbrett, das Lenkrad und die Mittelkonsole aus der Vette übernommen. Auch die Sitze stammen vom Sportler, sind allerdings mit neuen Polstern aufgepeppt.

keine Farbkombination wiederholte sich

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Interessenten eines Chevy 789 konnten übrigens die Felgen oder die Farben und Farb-Kombinationen selbst bestimmen. Allerdings nur gegen Aufpreis zum damaligen Basispreis von 139.500 Dollar inklusive C6 als Coupe, oder 144.500 US-Dollar als Cabriolet. Hatte man die C6 schon versorgt, dann waren „nur noch“ ca. 75.000 Dollar für den Umbau, der gut 5.000 Arbeitsstunden verlangte und ca. 14 Wochen auf sich warten ließ, fällig. Übrigens: eine bereits vorhandene Farbkombination gab es kein zweites Mal. Ob N2A Motors den 789 oder den etwas später vorgestellten 7-8-9 SS (Jahrgang 2016/2017) auf Basis vom Chevrolet Camaro Cabriolet aktuell noch baut, das wissen wir nicht. Tipp: Ein paar Stichpunkte zum Camaro Umbau gibt es am Ende vom Beitrag. Sollten wir noch mehr Infos zu den Änderungen erhalten, gibt es natürlich ein Update für diesen Bericht. Darüber werdet ihr informiert, wenn ihr einfach unseren Feed abonniert. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder und bleibt uns treu!

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„Chevy 789“ auf Corvette-C6-Basis!
Bildnachweis: unbekannt

N2A 789 SS auf Basis vom Chevrolet Camaro Cabriolet

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  • Basis: Camaro Cabriolet SS, 2SS, ZL1 (Cabriolet von 2010 bis 2015)
  • inspiriert vom ’57, ’58 und ’59 Chevy Design
  • Karosserie aus Kohlefaser-Verbundwerkstoffen
  • jeder Camaro Cabriolet-Umbau wird nach der Leistungsstufe vom Spenderfahrzeug bezeichnet (z. B. 789 SS, 789 ZL)
  • neue Rückbank
  • das Fahrzeug wird nach den individuellen Wünschen gebaut (vom Tuning bis zur Lackierung)
  • die Kosten für ein schlüsselfertiges Fahrzeug als Camaro 7-8-9 sind abhängig von den Kosten vom Spenderfahrzeug
  • Leistungspakete von 525 bis +1000 PS
  • der Camaro 7-8-9 kann bei jedem GM-Händler gewartet werden
  • mögliche Fahrzeuge sind der 789 SS als Nachfolger des 789 auf C6 Corvette Coupé, Targa oder Cabrio Basis

und auch einen 789 XLR auf Cadillac XLR Basis mit versenkbaren Hardtop gibt es

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