Dienstag , 27. Februar 2024
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Ferrari 288 GTO Restomod als „Maggiore GranTurismO“!

Lesezeit 4 Min.

Ferrari 288 GTO Restomod als „Maggiore GranTurismO“!

Fast zwei Jahre ist es nun schon her, dass uns vom Unternehmen Maggiore unter der Leitung von Gianluca Maggiore ein Ferrari 308 Restomod (Projekt M Magnum) vorgestellt wurde. Und jetzt ist es so weit, ein weiteres Projekt zu präsentieren. Maggiore hat nämlich vor ein paar Tagen zum Hampton Court Palace Concours den Nachfolger enthüllt. Und der ist eine Hommage an den Ferrari 288 GTO mit dem Zunamen „Gran TurismO„. Motor in der Mitte, Antrieb hinten, Klappscheinwerfer vorn – was will man mehr? Und eines der wichtigsten Details des neuen Projekts ist der Antrieb. Denn der Motor basiert auf dem 2,9-Liter-V8 mit Turbolader, der unter anderem den 288 GTO antreibt. Allerdings wurde er für den Einsatz im Gran TurismO deutlich modifiziert. Zwar wurde das alte Kurbelgehäuse (Grundmotor) behalten, doch das Triebwerk bekam neue Köpfe, acht Einzeldrosseln, einen Krümmer-Ladeluftkühler, ein Plenum aus Kohlefaser und zudem sequenzielle Turbolader.

Maggiore Gran TurismO

Ferrari 288 GTO Restomod als „Maggiore GranTurismO“!

Weiter bekam der Motor eine Trockensumpfschmierung und alles in allem gibt Maggiore an, dass der 2,9-Liter-V8 nun satte 30 Prozent kleiner ist als ab Werk. Das hat zur Folge, dass das Triebwerk längs im Fahrzeug verbaut werden kann und nicht mehr quer wie im Original 308 GTS. Die geänderte Konstruktion soll zudem dazu beitragen, die Fahreigenschaften deutlich zu verbessern, was natürlich auch an der deutlichen Mehrleistung liegt. Denn das Tuning-Upgrade von Maggiore führt angeblich zu einer Leistung von mindestens, 536 PS. Und laut dem Magazin „Piston Heads“ könnte das Triebwerk wohl sogar 608 PS aus dem Ärmel schütteln, die mittels Sechsgang-Schaltgetriebe an die Hinterräder gelangen. Wir hoffen, dass wir die exakten Leistungsdaten noch zeitnah nachliefern können. Prinzipiell ist das aber auch mehr oder weniger nebensächlich.

viele kleine und große Details

Ferrari 288 GTO Restomod als „Maggiore GranTurismO“!

Interessanter ist die Tatsache, dass Nicola Materazzi (für den Bugatti EB110, den Ferrari F40 und den 288 GT verantwortlich) am Umbau vom Triebwerk beteiligt war, aber leider diesen Monat, nur wenige Tage, bevor das Auto offiziell vorgestellt wurde, verstarb. Aber natürlich gehört zum Fahrzeug auch noch mehr als nur der Motor. Der komplette Rest wurde auch überarbeitet und dabei spendierte Maggiore dem Restomod eine breitere Spur, es gab eine Sportbremsanlage aus dem Hause Brembo und ein Érgal-Fahrwerk, einer für die Luft- und Raumfahrtindustrie entwickelten Aluminiumlegierung. Zudem noch eine neu gestaltete Karosserie komplett aus Carbon, um wichtige Kilogramm einzusparen. Und Maggiore behielt auch die Klappscheinwerfer bei, wenn auch mit neuer Technologie.

Info: Egal, ob Ferrari 208, 308 oder 328, alle Fahrzeug können umgebaut werden.

Zu einem solchen Umbau seitens Maggiore gehört übrigens „immer“ eine vollständige Restaurierung und Verstärkung, um dem neuen Belastungsniveau standzuhalten. Für den Umbau wurden allerdings noch keine Preise bekannt gegeben und auch kein Datum für den Produktionsstart. Sollten wir noch mehr Infos zu den Änderungen erhalten, gibt es natürlich ein Update für diesen Bericht. Darüber werdet ihr informiert, wenn ihr einfach unseren Feed abonniert. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder und bleibt uns treu!

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Ferrari 288 GTO Restomod-Hommage von Maggiore!
Bildnachweis: Maggiore

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Über Thomas Wachsmuth

Thomas Wachsmuth - Seit 2013 ist er ein integraler Bestandteil von tuningblog.eu. Seine Leidenschaft für Autos ist so intensiv, dass er jeden verfügbaren Cent darin investiert. Während er von einem BMW E31 850CSI und einem Hennessey 6x6 Ford F-150 träumt, fährt er aktuell einen eher unauffälligen BMW 540i (G31/LCI). Seine Sammlung an Büchern, Heften und Prospekten zum Thema Autotuning hat mittlerweile solche Ausmaße erreicht, dass er selbst zu einem wandelnden Nachschlagewerk der Tuningszene geworden ist.  Mehr über Thomas

ein Kommentar

  1. Apparemment c’est une 308 qui a servi de base, au prix actuel d’une 288 c’est préférable
    Désolé mais si on retrouve les galbes féminins en vue de dessus, il manque ce qui fait visuellement la 288 GTO : les 4 phares dans le bouclier avant et les rétroviseurs en L.

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