Dienstag , 22. Oktober 2019

Hongqi

Hongqi – die ehemaligen Staatskarossen Maos werden plötzlich cool. Die Marke Hongqi, welche zum großen chinesischen Automobilkonzern FAW gehört, stellt seit 1958 Staats- und Repräsentationslimousinen für den chinesischen Markt her. Das erste Modell war der sogenannte Hongqi CA72, von dem bis 1965 nur rund 200 Exemplare gefertigt wurden. Die heutigen Modelle der Marke, die eine stilisierte rote Fahne als Kühleremblem trägt, basieren auf Modellen der Joint-Venture-Partner von FAW. Diese wären beispielsweise Mazda, Audi, Volkswagen oder Toyota. Derzeit sind nur 3 verschiedene Limousinen auf dem Markt, aber bis 2025 plant die Marke, ihre Modellpalette auf 17 verschiedene Modelle zu erweitern. In München wurde kürzlich das neue Designzentrum von Hongqi eröffnet, welches das erste Entwicklungszentrum der Marke außerhalb Chinas ist. Dies soll der Startschuss für eine große Modelloffensive sein, von der Kunden aus der ganzen Welt profitieren werden. Geplante Konkurrenten der Marke sollen nicht nur Audi, BMW oder Mercedes sein, sondern auch Rolls-Royce, von denen man den Chefdesigner abgeworben hat, welcher das neue Münchner Designzentrum der Chinesen leitet, und Bentley. Tuning könnte bei den kleineren der geplanten Modelle eine relativ wichtige Rolle spielen, aber die Marke ist bislang noch nicht für Fahrzeugtuning bekannt, obwohl sich das aber sehr schnell ändern könnte.