Healey by Caton als Restomod mit 188 PS Vierzylinder!

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Healey By Caton Restomod Vierzylinder Tuning 3

Der neue britische Coachbuilder Caton aus Coventry hat aktuell den Healey by Caton vorgestellt. Und der zeigt auch gleich, wohin die Reise seitens Caton gehen soll. Und zwar in Richtung Restomods! Soll heißen, man möchte Klassiker mittels moderner Fertigungstechniken und Ausstattungen verbessern. Und der Austin-Healey 100 ist das erste Exemplar ausgehend auf einem Originalfahrzeug! Er wird auf dem Salon Privé in London vom 21. bis 23. April seine Weltpremiere feiern. Er überzeugt mit einem weiterhin vorhandenem Grunddesign, hat aber im Detail mehr visuelle Dynamik zu bieten. Und wie damals auch Donald Healey, setzt auch Caton auf den kleineren Vierzylinder aus dem Austin-Healey 100 BN1 anstelle vom Sechsender aus dem BN4. Caton verbaut einen neuen Kühlergrill mit handgefertigten Lamellen und die werksseitigen Stoßstangen sind verschwunden. Damit wirkt die Frontpartie in Kombination mit den dunklen LED-Scheinwerfern samt Tagfahrlichtern deutlich moderner. Auch hat man alle sichtbaren Sicken und Nähte an der Originalkarosserie entfernt und zudem von Hand gefertigte Kotflügel mit muschelartiger Einbuchtung rund um den Luftauslass installiert. Und es gibt jetzt eine rahmenlose kurze Windschutzscheibe samt Dreiecksfenstern auf den Türbrüstungen.

72-speichige Borrani-Felgen

  • modernisiertes Fahrwerk mit Doppeldreieckslenker, Schraubenfedern vorn, blattgefederter Hinterachse, neue Stabilisatoren
  • Bremsanlage mit Vierkolbenzangen und innenbelüfteten Scheiben vorn, hinten Dreikolbenzangen und Scheiben

Auch die Motorhaube und das Heck sind verändert und voluminöser gestaltet. Und zwar nach alter Handwerkskunst auf einem „englischem Rad“. Und die cleane Heckklappe hat nun innenliegende Kofferraumscharniere, Gasdruckstoßdämpfer und keinen Öffner mehr. Weiter gibt es die kleinen, runden Rückleuchtenstrahler jetzt mit LED-Technik. Die komplette Karosserie ist zudem aufwendig restauriert, hat reduzierte Spaltmaße und ist neu lackiert in der hauseigenen Lackiererei. Nicht entfernt wurden übrigens die originalen Logos, die sich nun aber den Platz an der Karosserie mit denen von Caton teilen müssen. Äußerst gelungen finden wir übrigens die 15 Zoll großen 72-speichigen Borrani-Felgen mit 185/70 Michelin-Reifen in den Radhäusern. Und innen? Auch da ist viel passiert. Zum Beispiel verbaute man einen neuen AP Racing Pedalkasten und in Kombination mit einem veränderten Heckbereich ohne Verdeck ist jetzt mehr Platz für groß gewachsene Personen vorhanden. Verbaut sind zudem hochwertige Materialien wie schrumpfoptimiertes Leder auf dem Armaturenbrett und Naturleder von Bridge of Weir auf den Sitzen. Und weil jetzt anstelle vom alten Dreiganggetriebe ein modernes Fünfgang-Getriebe installiert ist, konnte man den Getriebetunnel schmaler formen und deshalb eine neue Mittelarmlehne mit integriertem Staufach verbauen. Auch die Türen haben kleine Staufächer zu bieten.

auf nur 25 Fahrzeuge limitiert

Healey By Caton Restomod Vierzylinder Tuning 8

Und im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen dieser Art verfrachtet Carton nicht auf Biegen und Brechen ein Infotainmentsystem im Fahrzeug. Lediglich zwei USB-Buchsen unter der Mittelarmlehne zum Aufladen diverser Geräte sind dabei. Noch nicht einmal eine Heizung gibt es. Dafür gibt es als Ausgleich genügend Kraft für viel Fahrspaß. Allerdings ohne technische Helferlein wie Traktions- oder Stabilitätskontrolle sowie ABS. Dafür ist eine größere Bremsanlage verbaut. Unter der Haube sitzt ein 2,9 Liter großer Vierzylinder mit einer Leistung von 188 PS und einem maximalen Drehmoment von 264 Newtonmetern. Der basiert sogar auf einem originalen Healey-Triebwerk (2,7-Liter) und ist seitens Carton komplett neu aufgelegt. Es gab etwa Doppel-H8-Vergaser, eine Renn-Nockenwelle mit aggressiveren Nocken, eine Sportabgasanlage, hochverdichtete Kolben, eine Vollstahlkurbelwelle, neue Rollenkipphebel und verbesserte Lagerschalen. Die Arbeiten werden beim Healey-Spezialisten J.M.E. Healeys in Warwick durchgeführt. Das Resultat mündet in einer Höchstgeschwindigkeit von über 100 mph (über 160 km/h). Sehen kann man das auf Instrumenten im Original-Look mit moderner Technik. Kosten soll der Spaß übrigens laut Gerüchten um die 480.000 Euro pro Fahrzeug. Sollten wir noch mehr Infos erhalten, gibt es natürlich ein Update für diesen Bericht. Darüber werdet ihr informiert, wenn ihr einfach unseren Feed abonniert. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder und bleibt uns treu!

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Bildnachweis: Caton
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