Hudson Wasp Coupé als Restomod mit Viper-Triebwerk!

Restomod Hudson Wasp Coupe Viper Triebwerk 3

Nach knapp 30.000 Berichten auf tuningblog kommt heute tatsächlich das erste Fahrzeug der Marke Hudson. Konkret ist es ein Hudson Wasp Coupé aus dem Jahr 1951, das von einem 8,3-Liter-V10-Sauger aus einer Dodge Viper (2004) angetrieben wird. Für diejenigen, die den Hudson nur aus dem allseits bekannten Disney-Pixar-Film „Cars“ kennen, der Wasp war eines der letzten Flaggschiffe der Marke, bevor man von der American Motors Corporation (AMC) übernommen wurde. Zu einer Zeit, als amerikanische XXL-Limousinen nicht unbedingt einen V8 unter der Haube hatten, war der größte Motor, den man im Hudson Wasp finden konnte, ein 262-Kubikzoll (4,3 Liter) Reihen-Sechszylinder. Dieser wurde später auf 308 Kubikzoll (5,0 Liter) erweitert und im Hudson Hornet NASCAR Cup Car eingesetzt, der als Vorlage für „Doc Hudson“ aus Cars diente. Doch die Leistung eines alten Hudson-Sechszylinders ist begrenzt. Ganz anders ist das beim 8.300-ccm-Zehnzylinder, den Kenny’s Rod Shop in Boise (Idaho) unter die Motorhaube von diesem 1951er Wasp quetschte.

Hudson Wasp Coupé

Nachdem man so ziemlich alle Schrauben und Muttern des alten Klassikers bis auf die Karosserie und das Fahrgestell demontierte und restaurierte, baute der Tuner alles in mühevoller Kleinarbeit wieder zusammen, wobei der Viper-V10 als Grundlage der Restomod-Modifikationen diente. Dazu gab es ein Lokar Sechsgang-Schaltgetriebe, um das Minimum von 500 PS halbwegs effektiv an die Hinterräder zu transferieren. Weiter gab es auch eine komplett neue Aufhängung, um sicherzustellen, dass der Restomod in der Kurve nicht auseinanderfliegt. Verbaut hat man eine maßgeschneiderte Vierlenkeraufhängung mit RideTech Shockwave-Luftdämpfern anstelle der hinteren Blattfedern und dazu ist die Hinterachse mit der bekannten Ford 9-Zoll-Einheit samt Übersetzungsverhältnis von 3,89:1 ausgerüstet. In Kombination mit 13 Zoll (ca. 33 cm) großen Wilwood-Sportbremsen und fetten Hochleistungs-Sommerreifen fährt sich der Custom-Restomod wohl eher wie ein moderner Sportwagen als ein alter Klassiker.

auch die Kabine wurde massiv umgebaut

KSR-Rahmen, Fox-Gewindefahrwerk vorn, RideTech Shockwave-Luftstoßdämpfer und 4-Lenkerachse hinten, Wilwood 13-Zoll-Scheibenbremsanlage, entfernte Zierleisten und Türscharniere, dezent umgeformte Karosserieteile, Zusatzleuchten in der Custom-Frontschürze, modifizierte Scheinwerferringe, 37er Ford-Rückleuchten, schwarze Lackierung von Shawn McNally von Regenerated Rides & Cerakote Bronze-Keramikbeschichtung des Kühlergrills/Stoßstangen/Motorkomponenten/Schott-Felgen, 2004er Dodge Viper V10-Motor mit Aluminium-Ansaugung von Hogan, große Drosselklappe, KRS Auspuffanlage, Interieur mit braunem Leder und grauem Alcantara von Interior Revolutions, Rückbank entfernt, Ablagefächer im Vintage-Look, 55er Hudson-Anzeige mit Classic Instruments-Instrumenten, Corvette-Lenksäule, Corvette-Lenkrad, Kenwood-Audiosystem, GPS, Restomod Air-Klimaanlage usw.

Abgesehen von der reinen Performance ist die Ausstattung des Hudson in Bezug auf das Interieur und Exterieur ein Traum. Die Kabine zeigt sich mit braunen Ledersitzen aus einem Chrysler 300 der letzten Generation, es gibt maßgefertigte Aluminium-Anzeigen als Kombiinstrument und der Rest der Kabine ist mit tonnenweise Leder, glänzendem Metall und geschmackvollen, schwarz-auf-kupferfarbenen Kontrastteilen ausgestattet.

Und das Schwarz-auf-Kupfer-Thema wiederholt sich auch außen. Wer Interesse hat, der kann das Unikat zur anstehenden Barret-Jackson Collector Car Auction Scottsdale 2023 ersteigern. Sollten wir noch mehr Infos zu den Änderungen erhalten, gibt es natürlich ein Update für diesen Bericht. Darüber werdet ihr informiert, wenn ihr einfach unseren Feed abonniert. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder und bleibt uns treu!

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Bildnachweis: fuelcurve.com + Barrett Jackson
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