Der Koenigsegg Chimera: ultimatives Handschalter-Hypercar!

Der Koenigsegg Chimera ist ein ultimatives Hypercar, das die klassische Vorstellung von Hybridautos revolutionieren könnte. Das Technik-Meisterwerk kombiniert nämlich Elemente vom Jesko und dem CC850, ist im Kern aber dennoch ein Agera RS. Das Unikat, im Besitz von FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem, begann sein Leben als „normaler“ Agera RS. Doch dank umfangreicher Änderungen und dem Einbau des Jesko-Motors wurde daraus etwas völlig Neues. Und als wäre das nicht genug, hat er sogar das Handschaltgetriebe aus dem CC850 erhalten.

Koenigsegg Chimera

Das Team von Top Gear bekam kürzlich die Chance, das Unikat aus nächster Nähe zu bestaunen und sogar zu fahren. Ben Sulayem wollte laut Aussagen im Video keinen „normalen“ 1-von-25 Agera RS – er wollte etwas wirklich Einzigartiges. So entstand der Chimera, bestückt mit dem 5,0-Liter-V8-BiTurbo des Jesko, der mit Normalbenzin 1.280 PS generiert. Und mit E85-Sprit steigert sich die Leistung sogar auf unglaubliche 1.600 PS.

„Chimera“ bezeichnet ein griechisches Fabelwesen mit Löwenkopf, Ziegenkörper und Schlangenschwanz.

Und je mehr man über den Chimera erfährt, desto verrückter wird er. Im Vergleich zum Jesko wiegt er nämlich rund 100 kg weniger und bringt damit nur wahnwitzige 1.295 kg auf die Waage. Einen Anteil daran hat auch das Schaltgetriebe aus dem CC850. Soll heißen, man kann selbst die Gänge wechseln, mit einem klassischen Kupplungspedal für ein noch intensiveres Fahrerlebnis.

Schaltwippen & Handschaltung

Christian von Koenigsegg zeigt im Video sogar, dass man den Wagen „abwürgen“ kann. Der CC850 hat sowohl einen vollautomatischen Modus als auch die manuelle Schaltung. Doch der Chimera geht noch einen Schritt weiter: Er ist das einzige Auto mit zusätzlichen Schaltwippen hinter dem Lenkrad. Und scheinbar wird diese Option auch bald für den CC850 erhältlich sein. Doch drei Autos zu verbinden, war nicht leicht. Besonders, da der Agera schon seit 2010 am Markt ist. Die Elektronik musste neu erdacht werden, damit die deutlich jüngeren Komponenten mit den „alten Teilen“ harmonieren. Batterien und Kabelstränge sind deshalb komplett neu entwickelt. Prinzipiell ist es also ein Restomod!

wenn Geld keine Rolle spielt

Mohammed Ben Sulayem hat übrigens, so ganz nebenbei, noch einen Jesko und einen CC850 bestellt. Koenigsegg-Chef Christian von Koenigsegg bezeichnet ihn im Video als „Langzeitkunde.“ Und das Agera RS Unikat ist abermals der Beweis für Koenigseggs Innovationskraft. Die Agera RS Hinweise wurden übrigens durch „Chimera“ Logos ersetzt, die Fahrgestellnummer ist aber unverändert. Es ist also weiterhin ein „Agera RS“. Zwar wird es ein weiteres Auto wie den Chimera nicht geben, ähnliche Custom-Projekte für gut betuchte Kunden allerdings schon.

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Bildnachweis / Quelle: Koenigsegg
„tuningblog.eu“ – das Tuning-Magazin
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