Ruffian Cars Ford GT40 mit Bauteilen aus dem 3D Drucker!

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Wie wir wissen, ist der Ford GT40 eines der kultigsten amerikanischen Fahrzeuge überhaupt. Beauftragt, um gegen die damals übermächtigen Ferraris anzutreten, gewann Ford mit dem GT40 mit 289-Kubikzoll-V8 tatsächlich das 24-Stunden-Rennen Rennen von 1966 bis 1969. Und zur vergangenen SEMA Autoshow gab es einen solch denkwürdigen Klassiker zu sehen. Und zwar von Ruffian Cars aus Südkalifornien. Das ist ein Tuner, der nur aus einer Person, Chris Ashton, besteht. Und nichts an seiner Werkstatt ist typisch oder normal. Eigentlich ist Chris Software-Spieleentwickler, doch in seiner Freizeit, nachts und am Wochenende, erschafft er wahre Meisterwerke wie den Widebody 1970er Ford Mustang „Ruffian“. Andere Fahrzeuge wie ein Mazda RX7 mit Widebody-Kit oder eine umgebaute C3 Corvette mit sequenziellem Getriebe und BiTurbo-Setup gehören dauch dazu.

 Ford GT40 Mark 1 von Ruffian Cars

Chris arbeitet seit 30 Jahren an Autos und fährt seit 20 Jahren Rennen. Jedes Fahrzeug, das er fertigstellt, gibt ihm mehr Erfahrung und Selbstvertrauen, und immer dann, wenn er mal wieder ein neues Projekt beginnt, erhöht er die Anforderungen an sich. Und aktuell mündet seine Wissensdatenbank in einer wunderschönen Ford GT40 Mark 1 Replika, die eigentlich nur einen neuen Motor- und einen Transaxle-Einbau (Motor vorn, Getriebe an der angetriebenen Hinterachse, Transaxlewelle) erhalten sollte.

Doch auf einmal wurde daraus ein verrücktes Restomod-Projekt, das neue Technik in die alte Hülle zaubert. Das Resultat der Bemühungen von Chris wurde auf der diesjährigen SEMA-Show vorgestellt und war am Stand von Toyo Tires zu sehen. Dort stehen in der Regel jedes Jahr die spektakulärsten Fahrzeuge der SEMA, wie der Widebody BiTurbo LSX DeLorean DMC-12 oder der M3 von Joshua Vides. Das Basisfahrzeug für den Umbau war übrigens ein GT40-Lizenzfahrzeug von Superformance LLC. und kein echter GT40-Rennwagen aus den 60er-Jahren.

Superperformance GT40 als Basis

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Chirs hat sogar praktische Erfahrung mit 3D-Druckern, um spezielle Bauteile nach den eigenen Anforderungen herzustellen. Dazu erhält er jede Menge Hilfe von Kasim Tlibekov, einem freiberuflichen Automobildesigner, der sich auf Widebody-Kits spezialisiert hat, und dem Team von Competition Carbon. Die Optik vom Ruffian GT40 präsentiert sich quasi als Weiterentwicklung der Ford-Rennlegende mit komplett überarbeiteter Karosserie. Zu sehen ist ein Carbon-Bodykit mit dicken Seitenschwellern, es gab eine spezielle Dachhutze und sogar 3D-gedruckte Hauptscheinwerfer sowie bündig eingelassene Türgriffe sind verbaut. Ferner gab es einen zweiteiligen Aluminium-Heckspoiler, rundum maßgefertigten Kotflügel und einen riesigen Frontsplitter. Beim Lackkleid setzte Chris auf ein Toyota Cavalry Blue aus dem Jahr 2020, das von South County Autobody aufgetragen wurde. Das Herzstück vom Umbau sitzt aber natürlich unter dem Blech. Und zwar in Form von einem Ford Racing 52XS-Triebwerk mit stattlichen 5,2-Litern-Hubraum.

zweiteilige Spoilerlippe am Heck

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Der Motor leistet fulminante 580 PS und 445 Nm Drehmoment und hat ein 12: 1 Kompressionsverhältnis. Gekoppelt ist das Triebwerk an ein Quaife 5-Gang dogleg Transaxle-Getriebe und akustisch vermeldet sich der Motor mittels speziell angefertigter Abgasanlage zu Wort. Und dann wäre da noch das Fahrwerk. Konkret kombinierte Chris eine elektronisch unterstützte Zahnstangenlenkung von Flaming River mit einem Bilstein-Fahrwerk samt KW-Frontlift-Kit und fetten Signature THREE Center-Lock-Felgen. Letztere sind bespannt mit Toyo Proxes R888R Performance Reifen in den Dimensionen 295/30/18 vorn und 345/30/19 hinten. Abgebremst wird die Fuhre übrigens mit einer Wilwood-Bremsanlage mit mächtigen 6-Kolben-Bremssätteln und 14 Zoll (ca. 36 cm) Scheiben vorn. Und auch an der Hinterachse setzt Chris auf ein System von Wilwood. Sollten wir noch mehr Infos erhalten, gibt es natürlich ein Update für diesen Bericht. Darüber werdet ihr informiert, wenn ihr einfach unseren Feed abonniert. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder und bleibt uns treu!

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Einzelstück: 1966er Datsun Sports Fairlady Restomod!

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Restomod 1949 Dodge Power Wagon mit Suicide-Doors!

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Bildnachweis: Ruffian Cars / speedhunters.com

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