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Superformance MKIII-E Cobra mit Tesla P100D-Power!

Lesezeit 3 Min.

Kürzlich aktualisiert am 21. Dezember 2023 um 12:22 Uhr

Superformance MKIII-E Cobra mit Tesla P100D-Power!

Jeder, wirklich jeder, kenn die von Carroll Shelby gebauten Cobras, die mittlerweile kaum noch bezahlbar sind. Ebenfalls teuer, aber nicht ganz so unbezahlbar, sind die Repromods von den Spezialisten von Superformance. Der Hersteller hat die offizielle Lizenz zum Bau der Fahrzeuge und bringt den Klassiker nun in die elektrische Zukunft. Soll heißen, ganz ohne großvolumigen und leistungsstarken V8! Die neue Antriebstechnik der hier gezeigten Superformance MKIII-E mit Lackierung in Midnight Blue setzt sich nämlich aus einem Elektromotor aus dem Tesla Model S P100D und einem Custom-Akku aus zwei 16-Zellen-Akkupaketen von LG Electronics zusammen. Die neue Energiequelle sitzt unter der langen Haube und hat 32 kWh Kapazität. Sie soll eine Reichweite von bis zu 161 Kilometern ermöglichen und hat ihren Ladeanschluss unter dem klassischen Monza-Style-„Tankdeckel“.

Superformance MKIII-E Cobra

Und die Leistungsdaten? Hier gibt es noch keine offiziellen Zahlen. Aber zumindest gibt man an, dass die E-Maschine wahnwitzige 2.034 Nm Drehmoment entwickeln soll, und das ist scheinbar schon gedrosselt, damit die Superformance MKIII-E überhaupt noch fahrbar ist!

Im Hinblick auf die Leistung tippen wir auf 600 bis 700 PS, die akustisch aber natürlich nicht aus der bekannten Sidepipe-Abgasanlage kommen. Diese fehlt nämlich komplett. Und das gilt auch für irgendwelche Fahrhilfen. Damit dürfte klar sein, dass eine kundige Hand oder ein kundiger Gasfuß zwingend erforderlich sind. Zur E-Technik gibt es wie auch bei anderen Superformance-Cobras hochmoderne Komponenten wie eine Einzelradaufhängung mit Gewindefederbeinen und für eine standfeste Verzögerung sorgt eine Wilwood-Scheibenbremsanlage mit Bremskraftverstärker. Im Radkasten drehen sich zudem 18 Zoll Leichtmetallfelgen im typischen Look mit Nitto-Bereifungen (NT555 G2 in 275/35 ZR18). Und während unter dem Blech so ziemlich alles neu ist, bleibt die Optik altbekannt.

Es ist nämlich noch immer die gleiche Karosserie wie in den 60er-Jahren zu sehen und auch die kleinen Details wie die senkrechten Hörner vorn oder diverse Zierelemente in Chromsilber sind noch immer da. Nur auf einen Powerdome oder auf Lufteinlässe verzichtet der Stromer aus gegebenem Anlass. Die XXL- Haube wird übrigens noch immer durch zwei Hebel vor der Windschutzscheibe geöffnet und weiterhin zu sehen sind auch die Luftauslass-Kiemen und der kleine Rückspiegel an den vorderen Kotflügeln, die mit „Superformance“-Logo bestückt sind. Nicht dabei ist stattdessen ein Überrollbügel. Dafür gibt es Klarglas-LED-Scheinwerfer und eine Karosserie, die überwiegend aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt ist.

ein Touchscreen für das Getriebe

Und innen? Da verbaut man klassische Leder-Schalensitze ohne Kopfstützen mit Zwei-Punkt-Beckengurten und ein spartanisches Armaturenbrett mit Tacho und Drehzahlmesser sowie fünf weiteren Rundinstrumenten für die Anzeige vom Ladestand, der Uhrzeit, der Spannung sowie der Akku- und Motortemperatur. Auch sind noch verschiedene Bedienschalter am Armaturenbrett zu sehen. Optisches Highlight ist aber das Dreispeichen-Sportlenkrad mit Lederkranz. Das modernste Detail im Interieur ist wohl aber der in der Mittelkonsole zur Bedienung vom Getriebe verbaute Touchscreen. Superformance verkauft die MKIII-E in Kooperation mit Vintage Electric zum Preis von mindestens 190.000 Dollar als Set mit einem im gleichen Farbschema gefertigten Shelby-E-Bike. Sollten wir noch mehr Infos zu den Änderungen erhalten, gibt es natürlich ein Update für diesen Bericht. Darüber werdet ihr informiert, wenn ihr einfach unseren Feed abonniert. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder und bleibt uns treu!

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Superformance MKIII-E Cobra mit Tesla P100D-Power!
Bildnachweis: Superformance LLC.

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Über Thomas Wachsmuth

Thomas Wachsmuth - Seit 2013 ist er ein integraler Bestandteil von tuningblog.eu. Seine Leidenschaft für Autos ist so intensiv, dass er jeden verfügbaren Cent darin investiert. Während er von einem BMW E31 850CSI und einem Hennessey 6x6 Ford F-150 träumt, fährt er aktuell einen eher unauffälligen BMW 540i (G31/LCI). Seine Sammlung an Büchern, Heften und Prospekten zum Thema Autotuning hat mittlerweile solche Ausmaße erreicht, dass er selbst zu einem wandelnden Nachschlagewerk der Tuningszene geworden ist.  Mehr über Thomas

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