Sonntag , 1. August 2021
Tipps

Austauschen statt neu kaufen – es geht auch preiswert

Lesezeit ca. 6 Minuten
Getriebeschaden Ursachen vorbeugen Austauschen statt neu kaufen   es geht auch preiswert

Das Auto ist nur für sehr wenige Menschen ein reiner Gebrauchsgegenstand – das Fahrzeug muss gar nicht einmal getunt sein, um einen sehr besonderen Status im Leben zu haben. Die kleine Knutschkugel, der schöne Sportwagen oder eher ein Prestigefahrzeug: Da hat jeder seine klare Vorstellung. Doch der Wermutstropfen bei jedem Auto sind die immer wieder anfallenden Reparaturen. Sei es nach einem kleineren oder größeren Unfall, bei technischen Defekten oder auch einfach die Verschleißteile betreffend: Kein Autobesitzer bleibt davon verschont.

Nun gibt es bekanntlich zwei Arten von Autobesitzern – jene mit wenig technischer Begabung und die, die vieles am Auto selbst reparieren können. Während ersteren fast ausschließlich der Weg zum Fachmann, also meistens zur Werkstatt bleibt, können letztgenannte auch einmal selbst ans Werk gehen und damit eine Menge Geld sparen. Besonders gilt dies für Getriebe, für Diesel- und Benzinpumpen, auch die Wasserpumpe und – neben diesen wenigen Beispielen – für viele andere Ersatzteile des Fahrzeugs.

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Gerade bei teureren Teilen, wie dem Getriebe, stellt sich oftmals die Frage, ob sich die kostenintensive Reparatur überhaupt noch lohnt. Außerdem kennt beinahe jeder Autobesitzer das Problem, dass die teuersten Reparaturen immer dann anfallen, wenn das Geld dafür gerade im Moment eigentlich überhaupt nicht im Budget ist. Die Suche nach günstigen Alternativen bleibt aber nicht ergebnislos; immerhin kann man mittlerweile im Netz, etwa bei Getriebemarkt.de, fündig werden und ein Austauschgetriebe besorgen, das im Kostenrahmen deutlich erträglicher ist, als das neue Getriebe. Gleiches gilt auch für alle Arten von Pumpen und elektrischen Bauteile, die im Austausch besorgt werden können.

Zunächst einmal den Fehler finden

Nur ein Bruchteil aller Autobesitzer kann „Symptome“ und Ursache richtig identifizieren. Wenn ein Auto beim Fahren Mucken macht, muss man daran nicht gleich erkennen, dass zum Beispiel ein Problem mit der Dieselpumpe oder der Lichtmaschine bzw. dem Lichtmaschinenregler vorliegt. Um den genauen Fehler in der Technik eines Fahrzeugs herauszufinden, führt am Fachmann kein Weg vorbei. Wurde das Auto dort gründlich untersucht und getestet (bei modernen Fahrzeugen per Software ausgelesen), erfährt der Kfz-Besitzer die „Diagnose“. Lautet diese „Getriebeschaden“, ahnt man auch ohne weitere Fachkenntnis, das wird teuer. Nun kann man aber als Besitzer einen Stopp machen und nach einer Alternative zum Einbau eines neuen Getriebes (oder Teilen davon) suchen. Bedenkzeit in der Fachwerkstatt kann man sich schon deswegen verschaffen, weil man ja abwägen muss, ob der genannte Preis für das neue Getriebe und die Kosten für den Ausbau des beschädigten bzw. der Einbau des Ersatzteiles sich für das Kraftfahrzeug – je nach Alter und Gesamtzustand – überhaupt noch lohnen.

Was sind Austauschteile?

Unter den Begriff Austauschteile fasst der Fachmann zwei verschiedene Teilegruppen zusammen. Einmal kann es sich um Gebrauchtteile handeln – etwa ein Getriebe aus einem Karosserie-Totalschaden, das den Unfall aber unbeschadet überstanden hat. Diese Getriebe werden generalüberholt, erhalten eine gewisse Garantie und können zu einem – im Vergleich zum neuen Originalgetriebe – sehr günstigen Preis gekauft werden. Die zweite Gruppe der Austauschteile hat diesen Namen so gesehen eigentlich nicht verdient – es handelt sich um neue Ersatzteile, allerdings nicht mit dem entsprechenden zum Fahrzeug passenden Markensymbol gekennzeichnet, sondern von mehr oder minder bekannten Zulieferern der Autoindustrie hergestellt und verkauft. Nicht nur Anlasser und Lichtmaschinen sind auf diese Weise günstiger zu beziehen; die Liste der elektrischen Bauteile ist lang.

Getriebe Foto Austauschen statt neu kaufen   es geht auch preiswert

Austauschteile aus dem Internet besorgen (lassen)

Autobesitzer sollten sich die Zeit nehmen, den Preis für ein neues Bauteil und eines Austauschteils zu vergleichen. Wer keine Erfahrung als Automechaniker hat, sollte vom Projekt Getriebewechsel (und anderen Austausch-Aktionen) tunlichst die Finger lassen. Das hochkomplexe System erfordert einige Kenntnisse – da haben Laien höchstens Handlanger-Qualitäten beim Werkzeug-Anreichen. So ist es eine Tatsache, dass die Arbeitsstunden in jedem Fall zu zahlen sind und einzig beim Bauteil oder Zusammenlegen zweier Reparaturen mit gleichen Arbeitsschritten (zum Beispiel Wasserpumpe und Zahnriemen) gespart werden kann, um die Gesamt-Reparaturkosten zu reduzieren. Es ist ausdrücklich davon abzuraten, ohne Vorkenntnisse und nur mit Anleitungsvideos und Foren-Wissen an größere Autoreparaturen zu gehen; viel zu groß ist nicht nur das Risiko, ein technisch nicht einwandfreies Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr zu bewegen, sondern den Schaden durch eine missglückte Do-it-yourself Reparatur am Ende größer zu machen, als er eigentlich war.

Auch in der Kfz-Werkstatt kann der Autobesitzer den Einbau von Austauschteilen, die sowohl Privatpersonen, wie auch Händler online, zum Beispiel aus Shops wie www.a-l-shop.de beziehen können, ansprechen. Nicht jede Vertragswerkstätte lässt sich darauf sofort ein; hier hat man allerdings das Recht, die Reparatur auf eigenen Wunsch an anderer Stelle durchführen zu lassen. Inwieweit das dann die Garantie und Gewährleistungspflichten beeinträchtigt, muss man abklären. Gerade bei älteren Fabrikaten allerdings ist es lohnend, bei ohnehin schon abgelaufener Garantie die Reparaturkosten so niedrig wie möglich zu halten und die Funktionalität des Autos zum kostengünstigsten Preis als Priorität zu setzen.

Die Werkstattsuche

Wer nicht gerade der Tuning-Szene angehört und deswegen ohnehin jede Schraube und jedes Gummiteil an seinem Fahrzeug in- und auswendig kennt, muss sich wegen der Werkstattsuche heute keine grauen Haare mehr wachsen lassen. Es gibt überall Vertragswerkstätten bestimmter Automarken, aber auch freie Werkstätten für alle Fabrikate. Dazu kommen ausgewiesene Tuning Werkstätten und natürlich auch so manche Miet-Werkstatt, in der man zwar weitestgehend alleine arbeiten kann, für die Nutzung von Hebebühne, Werkstatt und Co. Einen Obolus bezahlt, bei Problemen aber auch einen erfahrenen Mechaniker um Rat und Hilfe bitten kann. Sehr informativ und hilfreich finden Fahrzeugbesitzer Unterstützung bei Fairgarage.de und auf ähnlichen Seiten im Web.

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Fazit: Austauschteile sparen unter Umständen eine Menge Geld bei der Autoreparatur. Dennoch darf man hier nicht blind auf Sparsamkeit setzen und ohne Fachkenntnis ans Werk gehen. Nur mit Glück geht das dann gut und am Ende ist zum eigenen Ersatzteil auch noch das Austauschteil kaputt oder der Wagen nicht in technisch straßentauglichen Zustand. Deswegen lässt man bei Problemen, die auf einen größeren Defekt hinweisen, den Fachmann die Diagnose stellen und holt eventuell sogar eine zweite Meinung ein. Danach folgt die Entscheidung zwischen Original-Neubauteil und Austauschteil, erst dann der Schritt der Ersatzteilbesorgung. Als Letztes wird der sachgerechte Einbau durchgeführt und ein Funktionstest veranlasst. Materialkosten können gespart werden – bei mangelnder Sachkenntnis lässt sich am Arbeitslohn aber leider keine Einsparung vornehmen. Deswegen muss genau überlegt werden, wenn eine teurere Reparatur, etwa der komplette Austausch des Getriebes, ansteht, ob der Zeitwert des Fahrzeugs noch mit der anstehenden Rechnung vereinbar ist, oder ob das Geld nicht lieber in ein anderes Fahrzeug investiert werden sollte.

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Das war’s natürlich längst noch nicht gewesen!

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