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Worauf muss man bei gebrauchten Teslas achten? Wir wissen es!

Lesezeit 3 Min.

Worauf muss man bei gebrauchten Teslas achten? Wir wissen es!

Beim Kauf eines gebrauchten Teslas steht man vor der Möglichkeit, Teil der Elektromobilität zu werden, ohne den vollen Preis eines Neuwagens zahlen zu müssen. Doch worauf sollte man achten, um sicherzugehen, dass man ein zuverlässiges Fahrzeug bekommt? Unser Artikel führt „grob“ durch die wichtigsten Überlegungen und gibt Tipps für eine Entscheidung. Bekannte Schwachstellen sind ein guter Anfangspunkt. Je nach Modell können verschiedene Probleme auftreten, wie Schäden am Panorama-Glasdach, Probleme mit dem Schiebedach, den Bremsen & der Parkbremse, beschlagene Scheinwerfer oder der Verlust von Kühlflüssigkeit. Ein spezielles Problem bei älteren Model X und S ist der gelb verfärbte Display-Rand des Touchscreens, für dessen Behandlung Tesla jedoch eine Lösung mittels UV-Licht entwickelt hat.

Gebrauchten Tesla kaufen

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Auch die Sitzpolster sollte man im Auge behalten

Ein weiterer Aspekt ist die Batterieleistung. Tesla-Akkus sind bekannt für ihre Langlebigkeit und Leistungsfähigkeit, auch über große Distanzen. Mit einer Garantie, die je nach Modell bis zu 190.000 km oder 8 Jahre abdeckt, kann man bei Fahrzeugen unter der Schwelle oft noch von der Garantie profitieren. Die Ausstattung des Fahrzeugs kann zwar Anzeichen von Abnutzung aufweisen, was jedoch nicht automatisch bedeutet, dass der Stromer nicht mehr in ordentlichem Zustand ist. Das Tesla Model 3 hat im TÜV-Report 2024 allerdings miserabel abgeschnitten, insbesondere was Bremsen und Fahrwerksteile betrifft. Das unterstreicht die Wichtigkeit, ein Fachmann zur Besichtigung hinzuzuziehen. Beim Kauf eines gebrauchten Model S sollte ein besonderes Augenmerk auf die Historie, den Zustand, die Laufleistung, den Service, das Tech-Paket und das Supercharging gelegt werden.

möglichst kein Importfahrzeug kaufen

Als nice-to-have gelten Features wie Doppellader, Luftfederung, Winterpaket, Autopilot, während die Batteriegröße, Farbe und Innenausstattung eher Geschmackssache sind. Ein importiertes US-Exemplar sollte unserer Meinung nach aber vermieden werden, da es nur einphasig laden kann und nicht mit europäischen Tesla Superchargern kompatibel ist. Und wichtig ist auch der Batterieschutz. Seit März 2014 sind alle Model S mit einem dreiteiligen Schutzschild für die Batterie ausgestattet. Bei älteren Modellen ist es ratsam, zu prüfen, ob eine Nachrüstung erfolgt ist. Zusammenfassend ist der Kauf eines gebrauchten Teslas eine interessante Option für den Einstieg in die Elektromobilität. Mit der richtigen Vorbereitung und Beachtung der genannten Punkte kann er Kauf zum Erfolg werden.

zusammenfassende Infos zum Thema:

  • Bekannte Schwachstellen: Überprüfen Sie Panorama-Glasdach, Schiebedach, Bremsen & Parkbremse, beschlagene Scheinwerfer, Verlust von Kühlflüssigkeit.
  • Touchscreen-Probleme: Achten Sie bei Model X und S auf gelb verfärbte Display-Ränder. Seit 2019 gibt es eine UV-Lichtbehandlung.
  • Batterieleistung: Erkundigen Sie sich nach der Batteriegesundheit; Fahrzeuge sollten auch nach 50.000 km eine gute Performance zeigen. Tesla-Garantie beachten (bis zu 190.000 km oder 8 Jahre).
  • Ausstattungsverschleiß: Prüfen Sie auf Abnutzungserscheinungen, die reparabel sein können.
  • Tesla Model 3 Pannen und Mängel: Achten Sie auf Bremsen und Fahrwerk. Möglichst einen Fachmann zur Besichtigung hinzuziehen.
  • Wichtig beim Model S Kauf: Historie, Zustand, Laufleistung, Service, Tech-Paket, Supercharging.
  • Nice-to-Have-Ausstattung: Doppellader, Luftfederung, Winterpaket, Autopilot, Soundpaket, Glas-Schiebedach.
  • Geschmackssache: Batteriegröße, Farbe, Innenausstattung, Felgen, Performance Plus oder Ludicrous.
  • Vermeiden: Importierte US-Modelle, da diese nur einphasig laden und nicht mit europäischen Superchargern kompatibel sind.
  • Vollständige Historie, Papiere und Schlüssel, Pflegezustand, Unfallfreiheit, Service-Intervalle und Laufleistung prüfen.
  • Europäische Modelle bevorzugen: Keine Einschränkungen innerhalb Europas, außer UK-Modelle wegen Rechtslenkung.
  • Batterieschutz: Bei Model S vor März 2014 auf Nachrüstung des dreiteiligen Schutzschilds achten.

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Über Thomas Wachsmuth

Thomas Wachsmuth - Seit 2013 ist er ein integraler Bestandteil von tuningblog.eu. Seine Leidenschaft für Autos ist so intensiv, dass er jeden verfügbaren Cent darin investiert. Während er von einem BMW E31 850CSI und einem Hennessey 6x6 Ford F-150 träumt, fährt er aktuell einen eher unauffälligen BMW 540i (G31/LCI). Seine Sammlung an Büchern, Heften und Prospekten zum Thema Autotuning hat mittlerweile solche Ausmaße erreicht, dass er selbst zu einem wandelnden Nachschlagewerk der Tuningszene geworden ist.  Mehr über Thomas

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