Freitag , 4. Dezember 2020
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10 fatale Fehler: So ist der Motorschaden fast garantiert!

Lesezeit ca. 11 Minuten

Motorschaden Tuning 10 fatale Fehler: So ist der Motorschaden fast garantiert!

Oft führen bestimmte Fehler des Fahrzeugführers/Besitzers kapitale Motorschäden selbst herbei. Die Laufzeit des Motors kann durch die folgenden Fehler deutlich verkürzt oder gleich komplett beendet werden. Ein Motorschaden kann aus verschiedenen Gründen verursacht werden. Nicht nur kaputte Einspritzdüsen und andere technische Defekte führen immer häufiger zu Fehlkonstruktionen für mühevolle Reparaturarbeiten. Jedoch gehen ebenso die meisten Fahrzeughalter unwissentlich nicht richtig mit dem Motor um und sorgen so für einen kostspieligen Schaden der auch schnell in einem wirtschaftlichen Totalschaden enden kann. Daher ist es wichtig, dass man die nachfolgenden Fehler auf jeden Fall vermeidet.

Fatale Fehler = der Motorschaden

Sprungmarken tuningblog webseite 10 fatale Fehler: So ist der Motorschaden fast garantiert!Wer sich nur für ganz bestimmte Bereiche rund um das Thema Fatale Fehler = der Motorschaden interessiert, der kann sich mit den folgenden Sprungmarken direkt zum gewünschten Thema mit nur einem Klick navigieren. Und genauso schnell kommt man mit nur einem Klick vom ausgewählten Menüpunkt auch wieder zu dieser Übersicht zurück. Wir empfehlen aber unseren Lesern immer den kompletten Beitrag durchzulesen. Einige Menüpunkte sind nämlich erst dann wirklich nachvollziehbar und verständlich, wenn der vollständige Info-Beitrag gelesen wurde.

  1. Kein Einhalten der Wartungsintervalle
  2. Zahnriemen ist gerissen
  3. Keine Kontrolle der Flüssigkeitsstände
  4. Chiptuning / zu hoher Ladedruck
  5. Kein Warmfahren des Motors
  6. Ignoranz von Geräuschen und Defekten
  7. Fahrt mit zu hohen Drehzahlen
  8. Heißes Abstellen des Motors
  9. Wasserschlag führt zum Tot
  10. Tanken vom verkehrten Sprit
  11. weitere Ursachen als Stichpunkte

Kein Einhalten der Wartungsintervalle

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Es hängt insbesondere von der Wartung ab, wie lange ein Motor funktioniert. Hier möchten leider zahlreiche Fahrzeugeigentümer mit dem Überziehen der Wartungsintervalle bares Geld sparen. Alte Motoren verkraften das oft bereits nicht so gut (aber dennoch besser), während bei einem modernen Auto schon ein überzogener Ölwechsel einen kostspieligen Schaden auslösen kann. Einerseits ist die Ursache, dass die Wartungsintervalle seitens der Hersteller sowieso schon immer länger werden, andererseits liegt es jedoch ebenso an der immer empfindlicheren Technik, welche in den Motoren eingebaut wird. In Abhängigkeit von der Fahrweise gelten sogar die Wartungsintervalle als zu lang, die vom Autohersteller vorgegeben werden. Für einen Langstreckenfahrer mag vielleicht ein Ölwechselintervall von 30.000 Kilometern passen, während es für einen Kurzstreckenfahrer auch bei hervorragendem Motoröl schon zu lang ist.

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Aufgrund von kurzen Fahrten kommt oftmals Kraftstoff in das Öl. Dabei verdreckt es und verliert im Lauf der Zeit an Schmierfähigkeit. Selbst der regelmäßige Austausch des Luftfilters und der Zündkerzen verlängert die Lebenszeit vom Triebwerk. Denn hat ein Motor Zündaussetzer oder bekommt er nicht mehr das ideale Gemisch zwischen Luft und Kraftstoff, können ebenso teure Schäden an den Ventilen oder am Kolben entstehen. Weiterhin ist das Kühlwasser immer wieder zu wechseln. Wenn das nicht passiert, korrodiert mit der Zeit der Motorblock, woraufhin sich die Kühlwasserkanäle zusetzen. Das kann einen überhitzten Motor zur Folge haben. 🔙

Zahnriemen ist gerissen

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An den Zahnriemen sollte man auf jeden Fall auch denken. Wenn der Riemen reißt, treffen die Kolben auf die Ventile und beschädigen diese. Die Nockenwelle steht nämlich dann still und wenn mindestens eines der Ventile noch geöffnet ist, und die Kurbelwelle sich weiterdreht, kollidieren die Kolben mit dem Ventil. Ein solcher Riss vom Zahnriemen kündigt sich aber leider nicht durch irgendwelche Anzeichen an. Da hilft nur ein Austausch nach den empfohlenen Intervallen zwischen 60.000 und 180.000 Kilometern oder mit zunehmendem Alter. Der Zahnriemenwechsel sollte nach spätestens 6 Jahren erfolgt sein. Wird vom Zahnriemen die Wasserpumpe angetrieben, erneuert man diese am besten gleich mit. 🔙

Keine Kontrolle der Flüssigkeitsstände

Kühlwasserdeckel Kühlerdeckel Kühlmittelbehälterdeckel 10 fatale Fehler: So ist der Motorschaden fast garantiert!

Die meisten Motorschäden sind verhinderbar, wenn frühzeitig die Fahrzeughalter die Motorhaube öffnen würden. Regelmäßig und speziell vor längeren Fahrten empfiehlt es sich nämlich, die Flüssigkeitsstände zu überprüfen, damit der Motor lange funktioniert. Wenn im Motor zu wenig Öl ist, werden die Zylinderlaufbahnen sowie das Kurbelwellenlager und andere Lager nicht mehr korrekt geschmiert. Bei einem Mangel an Schmierfilm erhöht sich der Verschleiß im Motor deutlich. Sowohl in den Lagern als auch an den Kolbenringen reibt daraufhin Metall auf Metall. Alle Lager verfügen zwar oftmals über eine Notlaufeigenschaft. Jedoch ist diese ziemlich rasch verbraucht. Daraus folgt, dass der Motor sich quasi festfrisst und sich nicht mehr drehen lässt. Dann besteht häufig nur die Möglichkeit, den Motor komplett auszuwechseln oder teuer aufzuarbeiten. Allerdings ist zu beachten, dass dem Motor ebenso zu viel Öl schaden kann. Wenn der Ölstand über die maximale Markierung des Peilstabs ist, panscht im Öl die Kurbelwelle, woraufhin es zum Schäumen gebracht wird. Das hat zur Folge, dass die Ölpumpe lediglich noch Luft ansaugt und zudem eine Mangelschmierung auftritt.

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Jedoch ist es auch wichtig, auf das Kühlwasser einen Blick zu werfen. Wenn im Kühlsystem nicht genügend Wasser ist, kann die Überhitzung des Motors erfolgen. Aufgrund des Überhitzens brennt häufig die Kopfdichtung durch. Daraufhin vermischt sich das Kühlwasser mit dem Motoröl zu einer Emulsion, welche den Motor nicht mehr genügend schmiert und damit einen Motorschaden herbeiführt. Selbst wenn sich das Kühlwasser nicht mit dem Motoröl mischt, verliert es durch die Überhitzung doch an Schmierfähigkeit und kann dann das Festfressen des Motors zur Folge haben. Eine andere negative Auswirkung der Überhitzung ist ebenso ein verzogener Zylinderkopf oder Motorblock.

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Das regelmäßige Beobachten der Funktion unter der Motorhaube kann also sowohl einen Motorschaden verhindern als auch kaputte Bauteile viel schneller erkennen lassen. Ist immer wieder Kühlwasser nachzufüllen, wird es verbrannt oder das Triebwerk oder deren Anbauteile verlieren es irgendwo. Die Ursache des Kühlwasserverlusts kann ein defekter Wasserflansch, ein undichter Kühler oder Kühlerschlauch oder auch eine kaputte Wasserpumpe. Weil ein Kühlsystem jedoch nur unter Druck funktioniert, welche sich bei einem Leck aber keinesfalls mehr aufbauen kann, besteht ein besonders großes Risiko der Überhitzung. Wenn das Kühlwasser verbrannt wird, kann oft eine defekte Zylinderkopfdichtung die Ursache sein. Und auch milchiges Kühlwasser oder milchiges Öl sind Anzeichen für eine kaputte Kopfdichtung. 🔙

Chiptuning / zu hoher Ladedruck

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Besonders Dieselfahrer wollen das Drehmoment und die Leistung des Selbstzünders mittels Chiptuning anheben. Meist wird dazu der Ladedruck im Kennfeld des Motorsteuergeräts angehoben. Die Drehzahl des Turboladers steigt an und es wird mehr Luft angesaugt. So kann mehr Kraftstoff verbrannt werden. Das Drehmoment und die Leistung erhöhen sich. Geschieht das seriös – innerhalb gewisser Grenzen – ist eigentlich auch nichts einzuwenden. Übertreibt man es aber, oder vergisst man beispielsweise die Zündung mit anzupassen, dann verschlechtert sich das Abgas und die dauerhaft hohen Temperaturen, Einspritzdrücke und Turbolader-Drehzahlen können mindestens den Turbo und den DPF zerstören. Schlimmstenfalls kann es aber auch zu einem Motorschaden kommen. 🔙

Kein Warmfahren des Motors

Man weiß bei Leistungssportlern, dass sie sich langsam aufwärmen müssen. Allerdings benötigt auch der Motor Zeit, damit er die passende Betriebstemperatur erreicht. Denn bei kaltem Motor ist das Motoröl viel zähflüssiger, als wenn das Triebwerk schon ein paar Kilometer bewegt wurde. Daher empfiehlt es sich, einen kalten Motor nach Möglichkeit niemals auszudrehen, sondern stattdessen behutsam warm zufahren. Bei noch zu zähem Öl besteht das Risiko eines abreißenden Ölfilms und damit eines viel rascher verschleißenden Motors. Selbst nach dem Kaltstart ist es wichtig, nicht gleich loszufahren: Bei einem abgestellten Motor sammelt sich in der Ölwanne das ganze Öl. Ein Motor benötigt darum ein bisschen Zeit, damit der Öldruck aufgebaut und der Zylinderkopf gründlich geschmiert werden kann. 🔙

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An dieser Stelle ein Tipp: Man startet als Erstes den Motor, schnallt sich danach an und fährt daraufhin sanft los. Für den Aufbau des Öldrucks sollte diese kurze Zeit bereits genügen. Wichtig dagegen ist aber auch, dass man den Motor nicht warmlaufen lässt. Wenn er kalt ist, erfolgt automatisch ein erhöhtes Einspritzen des Kraftstoffs. Durch diesen übermäßigen Sprit wird der Ölfilm von den Zylinderwänden gewaschen und damit der Verschleiß gefördert. Daher empfiehlt es sich, das Fahrzeug für Kurzstrecken besser stehenzulassen und stattdessen zu laufen, mit dem Rad oder dem Bus zu fahren. Denn das ist nicht nur schonender für den Motor, sondern ebenso umweltfreundlicher. 🔙

Ignoranz von Geräuschen und Defekten

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Auch wenn es zahlreiche Fahrzeughalter meinen, so kann sich doch ein Auto nie selbst reparieren. Oft kommt es dazu, dass die gelbe Motorkontrollleuchte oder andere aufleuchtende Warnlampen oder seltsame Geräusche nicht beachtet werden. Das ist sehr schlecht, da Warnlampen selten grundlos leuchten. Wenn bei laufendem Motor die Motorkontrollleuchte aufleuchtet, dann gibt es oft Probleme mit der Verbrennung. Die Ursache kann zum Beispiel sein, dass ein Motor Falschluft zieht oder Zündaussetzer hat. Jedenfalls ist es wichtig, den Fehler so schnell wie möglich zu beheben. Denn aufgrund dieser Fehler stimmt zwischen Kraftstoff und Luft die Mischung nicht. Wenn der Motor zu fett läuft, also eine übermäßige Verbrennung von Kraftstoff erfolgt, dann wird von den Zylinderwänden der Ölfilm gewaschen. Daraufhin tritt im Motor ein höherer Verschleiß auf. Bei zu mager laufenden Motor, also zu viel Beimengung von Luft, kann die Überhitzung des Motors oder das Wegbrennen von Ventilen oder Kolben erfolgen.

https://www.youtube.com/watch?v=U8dBpaCXxk8

Durch das Blinken der Motorkontrollleuchte gibt es irgendwo einen schweren Fehler. Daraufhin sollte der Motor so schnell wie möglich abgestellt werden. Selbst beim Aufleuchten der roten Ölwarnleuchte ist es wichtig, die Fahrt möglichst schnell zu beenden. Denn dann ist mit dem Öldruck etwas nicht in Ordnung, und der Motor wäre bereits beschädigt, nachdem er höchstens einen Kilometer gelaufen war. Dasselbe gilt für seltsame Geräusche. Wenn beispielsweise die Wasserpumpe einen Lagerschaden hat, der hörbar ist und nicht beachtet wird, funktioniert sie irgendwann nicht mehr. Wer noch Glück hat, dem fällt frühzeitig die ansteigende Temperatur auf, und er schaltet den Motor ab. Im Unglücksfall blockiert die Wasserpumpe oder es überhitzt der Motor und der Zahnriemen springt über. Wenn eine Spannrolle oder Umlenkrolle nicht mehr funktioniert, kann das im Übrigen auch vorkommen. Oft zeigen Fahrzeugteile ihren drohenden Ausfall aber mehr oder weniger geräuschvoll an. 🔙

Fahrt mit zu hohen Drehzahlen

Drehzahlbegrenzung aufheben Tuning 10 fatale Fehler: So ist der Motorschaden fast garantiert!

Auf dem Drehzahlmesser wurde der rote Bereich nicht grundlos rot markiert. Wenn ein Motor in den roten Bereich kommt, funktioniert er irgendwann trotz Drehzahlbegrenzer nicht mehr. Einerseits liegt das an den Vibrationen, welche durch den Motor bei einer hohen Drehzahl gehen und diesen rascher verschleißen lassen, andererseits kann auch wieder mal das Öl die Ursache sein. Umso höher man einen Motor dreht, desto heißer wird dieser. Als Folge kann hier auch der Schmierfilm abreißen. Wenn dann im Motor noch zu wenig Öl ist, dann lässt sich ein Motorschaden fast schon nicht mehr vermeiden. Jedoch kann beim Motor eine Überdrehung nicht nur durch Hobbyrennfahrten erfolgen.

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Beim Verschalten (Vollgas im dritten Gang und dann zweiter statt vierter) und dem darauffolgenden Kommenlassen der Kupplung ist ein Schaden oftmals vorprogrammiert. Zumindest dann, wenn der vorhergehende Gang relativ hoch ausgedreht wurde. Dann ist der Drehzahlbegrenzer nicht mehr hilfreich. Denn während des Verschaltens erfolgt die Vorgabe der Motordrehzahl vom Getriebe, woraufhin die Motorsteuerung nicht mehr eingreifen kann. Hier übertrumpfen die manuellen Eingriffe die elektronische Technik. Die Belastungen sind in solch einem Fall, je nach Drehzahl so hoch, dass sehr häufig ein kostspieliger Motorschaden auftritt. Mit einer aufmerksamen Fahrweise und einem langsamen Schalten kann ein Motorschaden aber verhindert werden. Darüber hinaus lassen sich die falschen Gänge in der Regel nur mit viel Kraft einlegen. 🔙

Heißes Abstellen des Motors

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Diesen Fehler machen die meisten Autofahrer nach schnellen Fahrten auf der Autobahn oder einer Hatz über die Landstraße. Sie schalten einen Motor, der Heißgefahren ist, direkt nach Ankunft ab. Insbesondere nach Fahrten unter hohen Belastungen wie auf der Autobahn sollte man immer für einige Zeit den Motor „nachlaufen“ lassen, damit er abkühlt. Wenn nämlich der Motor heiß ist und sofort abgestellt wird, besteht die Möglichkeit, dass sich der Zylinderkopf verzieht, obwohl es ausreichend Kühlwasser gibt. Und auch der Turbolader nimmt beim sofortigen Abstellen nach schnellen Fahrten oftmals Schaden. Solch ein Turbolader wird während einer Vollgasfahrt auf etwa 1.000 Grad Celsius erhitzt. Durch das darauffolgende Abstellen des Motors erfolgt dann die Verkokung des Öls und die Verstopfung der Ölkanäle. Das sorgt für eine Mangelschmierung, woraufhin der Turbolader stärker verschleißt. Zudem ist bei einem kaputten Turbolader das Risiko gegeben, dass er das Motoröl über die Ölkanäle der Verbrennung zuführt. Gerade bei Diesel-Fahrzeugen kann es passieren, dass dann der Motor so lange unkontrolliert Vollgas gibt, bis im Motor kein Öl mehr verfügbar ist und dieser festfrisst. 🔙

Wasserschlag führt zum Motor-Tot

Ansaugschnorchel Tuning 10 fatale Fehler: So ist der Motorschaden fast garantiert!

Nicht nur Geländefahrzeugen kann ein Wasserschlag passieren wenn sie vielleicht gerade ein großes Wasserloch durchqueren. Speziell nach viel Regen ist das auch bei gewöhnlichen Autos auf der Straße möglich. Bei einem Wasserschlag geht es darum, dass ein Motor anstelle von Luft Wasser ansaugt. Gelangt das Wasser in den Brennraum, ist oft schon nichts mehr zu machen: Im Vergleich zu dem Kraftstoffluftgemisch kann nämlich das Wasser nicht komprimiert werden und der Kolben wird abrupt abgebremst. Daraus folgt, dass sich die Pleuel verbiegen. Allerdings kommen Schäden am Zylinderkopf, am Motorblock und an der Kurbelwelle oft auch aus anderen Gründen vor. Weil die meisten Fahrzeuge die Luft ziemlich weit unten ansaugen, empfiehlt es sich nach Möglichkeit, große Pfützen besser zu umfahren, damit kein teurer Motorschaden auftritt oder den Ansaugschnorchel nach oben zu verlegen. 🔙

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Tanken vom verkehrten Sprit

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Insbesondere Autos mit Dieselmotoren geht dieser Fehler an. Wenn unabsichtlich anstelle von Diesel Benzin getankt wird und man dann den Motor startet, kann sehr schnell ein kapitaler Motorschaden folgen. Denn die Injektoren, die Hochdruckpumpe und andere Bauteile benötigen vom Diesel die Schmiereigenschaft, damit sie ordentlich funktionieren können. Durch das Tanken von Benzin findet kein Schmieren dieser Bauteile statt, woraufhin diese verschleißen. Auch diese Reparatur ist recht aufwendig und kostet viel Geld. Also sollte man unbedingt eine Falschbetankung/Fehlbetankung vermeiden. Dazu gibt es sogar diverse technische Hilfsmittel. 🔙

weitere Ursachen als Stichpunkte

Selbstverständlich sind die oben angeführten Stichpunkte nur einige Möglichkeiten warum ein Motor den Geist aufgeben kann. Pauschal sagen kann man das nie. Im Triebwerk und auch um das Triebwerk herum gibt es noch viele andere Bauteile, die über kurze oder lange Sicht einen Motorschaden zur Folge haben können. Die folgenden weiteren Stichpunkte zeigen noch andere Möglichkeiten auf, warum ein Motorschaden entstehen kann. 🔙

  • Motorschaden durch defekte Injektoren oder Pumpe Düse Einheiten
  • Motorschaden durch eine defekte Steuerkette
  • Motorschaden durch kaputte Lager (Lagerschaden)
  • Motorschaden durch eine kaputte Ölpumpe
  • Motorschaden durch eine defekte Einspritzpumpe
  • Motorschaden durch eine gebrochene Nockenwelle
  • Motorschaden durch eine kaputte Zylinderkopfdichtung
  • Motorschaden durch eine defekte Kurbelwelle
  • Motorschaden durch einen Kolbenfresser

Doch was, wenn der Motor noch nicht komplett Schrott ist, sondern nur unrund läuft? Dann hilft vielleicht unser Beitrag zum Thema „unrunder Motorlauf“ weiter.

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