Ölwechsel am Auto: Häufigkeit, Kostenaufwand und Anleitung!

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Mit den folgenden Tipps können Sie einige Kosten beim Ölwechsel einsparen! Damit Sie sich über die maximale Langlebigkeit des Motors freuen, müssen Sie das Öl regelmäßig wechseln. Nun fragen Sie sich wahrscheinlich, wie oft das passieren soll und was die Kosten dafür sind. Die gute Nachricht ist: Sie können es selbst tun! Tuningblog hat dafür einen vorteilhaften Ratgeber zur Unterstützung für Sie parat.

Ölwechsel am Auto

Sprungmarken tuningblog webseite Selfmade Reparatur? Mit unseren Tipps klappt es bestimmt!Wer sich nur für ganz bestimmte Bereiche rund um das Thema „Ölwechsel am Auto: Häufigkeit, Kostenaufwand und Anleitung!“ interessiert, der kann sich mit den folgenden Sprungmarken direkt zum gewünschten Thema mit nur einem Klick navigieren. Und genauso schnell kommt man mit nur einem Klick vom ausgewählten Menüpunkt auch wieder zu dieser Übersicht zurück. Wir empfehlen aber unseren Lesern immer den kompletten Beitrag durchzulesen. Einige Menüpunkte sind nämlich erst dann wirklich nachvollziehbar und verständlich, wenn der vollständige Info-Beitrag gelesen wurde.

  1. Ölwechsel am Auto, warum?
  2. Beim Ölwechsel Kosten sparen?
  3. Ölwechsel – wie oft?
  4. Intervalle verkürzen?
  5. Das richtige Motoröl?
  6. Abkürzungen – Motoröl
  7. Unterschied Mineralöl & Syntetiköl
  8. Wie viel Motoröl wird eingefüllt?
  9. Anleitung – Motorölwechsel
  10. Welches Werkzeug?
  11. Ölfilter & Entsorgung

Ölwechsel am Auto, warum?

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Für Ihren Motor ist das Öl die wichtigste Voraussetzung um zu funktionieren. Nur so bleiben die beweglichen Teile schmierfähig, damit sich nichts festfressen oder aneinander reiben kann. Zusätzlich kühlt das Motoröl die Bauteile, welche thermisch belastet werden. In der Folge dichtet das Motoröl alle Hohlräume ab (Feinabdichtung), das funktioniert durch den Ölabstreifring zwischen Kolben und Zylinderwand. Mit der Zeit entstehen aber feine metallische Abriebpartikel, es gibt Spriteintrag und Verbrennungsrückstände. Dadurch sinkt die Qualität des Motoröls. Qualität und  Schmierfähigkeit lassen nach. Umso wichtiger ist es, dass Sie das Motoröl regelmäßig wechseln. Ansonsten kommt es vielleicht bald zum Motorschaden. 《zurück zum Anfang

Kann ich beim Ölwechsel Kosten einsparen?

Am meisten sparen Sie Kosten ein, wenn Sie den Ölwechsel selbst vornehmen. Das nötige Zubehör bekommen Sie im Fachhandel normalerweise ab rund zehn Euro. Zusätzlich müssen Sie noch einmal ca. zehn Euro für einen Ölfilter mit Dichtung investieren. Genauso wichtig ist es auch, auf Qualität von Markenölen zu setzen. Für einen herkömmlichen Motor benötigen Sie zwischen 3,0 und 7 l Motoröl. Die Kosten liegen im Fachhandel bei durchschnittlichen zehn Euro pro Liter Motoröl von einem Markenhersteller.

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Doch auch, wenn Sie eine Werkstatt beauftragen, können Sie die Kosten und einiges an Geld einsparen. Sprechen Sie sich dafür mit der Werkstatt ab, ob Sie eventuell das Öl, bzw. die nötigen Filter selbst im Zubehör auf günstige Art kaufen können, um sie einsetzen zu lassen. Kosten spart dazu auch eine freie Werkstatt, statt einer Vertragswerkstatt. Auch hier sparen Sie Geld. Und Motoröl selbst mitbringen funktioniert in der Vertragswerkstatt ohnehin meistens nicht. Auf die Garantie nimmt die Art der Werkstatt übrigens keinen Einfluss. 《zurück zum Anfang

Wie oft muss ich einen Ölwechsel vornehmen?

Je nachdem, um welches Auto und welchen Motor es sich handelt und wie Sie es nutzen, sind die Intervalle unterschiedlich. Normalerweise finden Sie in der Bedienungsanleitung alle Informationen dazu. Es wird übrigens zwischen dynamischen und festen Wechselintervallen unterschieden. Sowohl der Zeitraum, als auch die Laufleistung spielen bei einem festen Wechselintervall die wichtigste Rolle, bis der nächste Wechsel nötig ist. Dann ist es etwa wichtig, nach den ersten 30.000 gefahrenen Kilometern oder eben alle zwei Jahre einen Ölwechsel vornehmen zu lassen. Was zuerst eintritt, hat Priorität.

Im anderen Fall spielen Parameter, wie Drehzahl, Verbrauch, Geschwindigkeit, Bremsverschleiß und der Ölstand eine wichtige Rolle. Der Bordcomputer zeigt das dynamische Wechselintervall bei aktuellen Fahrzeugen aber fast immer an. Sie werden direkt in der Anzeige darauf hingewiesen. Die Intervalle hängen natürlich auch mit der Fahrweise zusammen. Und es macht einen Unterschied, ob es sich um einen Dieselmotor oder um einen Benzinmotor handelt. Handelt es sich um ein dynamisches Intervall, müssen Sie ein speziell vorgeschriebenes synthetisches Marken-Motoröl verwenden, dass Sie direkt vom Hersteller beziehen. In Normalfall handelt es sich um ein typisches SAE-Leichtlaufmotoröl, dass der vorgegebenen Norm entspricht. Dieses verwenden Sie dann auch zum Nachfüllen. Deshalb ist es klug, immer ein wenig Motoröl im Kofferraum dabei zu haben. 《zurück zum Anfang

Können die Intervalle verkürzt werden?

Manchmal macht es Sinn, die Intervalle für den Motorölwechsel zu verkürzen und die Abstände entsprechend zu verändern. Wenn Sie den Motor stark belasten, empfiehlt sich das beispielsweise. Ein Beispiel dafür sind kurze Strecken. Genauso wichtig ist es aber auch, wenn Sie den kalten Motor starten und immer sofort mit erhöhter Drehzahl losdüsen, und das regelmäßig. Generell sollte man hohe Drehzahlen mit einem kalten Motor vermeiden.

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Klappt das nicht, dann sollten Sie den Ölwechsel bereits nach 15.000 km oder weniger in Erwägung ziehen. Auch wenn das Triebwerk bereits ab Werk sehr leistungsstark ist oder sogar noch leistungsgesteigert wurde. Auch dann sollte man den Ölwechsel vorziehen und auch das Intervall auf Festintervall umstellen. Wir empfehlen bei leistungsgesteigerten Motoren oder den typischen M, AMG, RS-Triebwerken einen Ölwechsel alle 10.000 km, besonders dann, wenn die Fahrzeuge schon einige Kilometer gelaufen sind. Teure Schäden riskieren Sie übrigens immer dann, wenn Sie den Ölwechsel hinauszögern. 《zurück zum Anfang

Die Wahl des richtigen Motoröls

Bei sehr vielen dynamischen Wechselintervallen müssen Sie auf ein Longlife Motoröl direkt vom Hersteller zurückgreifen. Mehr Spielraum genießen Sie bei einem festen Wechselintervall. Trotzdem sollten Sie auf die konkrete Beschreibung und Bedienungsanleitung für den Motor achten. Auf der Verpackung finden Sie genaue Angaben dazu. Achten Sie vor allem auf die Angaben für die ACEA- oder API-Spezifikationen. 《zurück zum Anfang

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Die Abkürzungen beim Motoröl

  • SAE-Klasse: Die Angabe 5W-40 auf der Ölflasche kennzeichnet die SAE-Klasse („Society of Automotive Engineers“). Diese Angabe bezieht sich auf die Viskosität. Damit sind die Fließeigenschaften gemeint. Sie finden auch die Angaben für die Eigenschaften bei tiefen Temperaturen darauf. Das Motoröl fließt schneller, umso kleiner die Zahl ist. Bei einer Temperatur von 100° finden Sie die Definition dafür bei der Zahl ohne „W“.
  • 15W-40: Damit wird die übliche durchschnittliche Standardqualität bezeichnet. Die meisten Motoren kommen damit zurecht. Sie können dieses Produkt im Winter bis zu -20° nutzen.
  • 10W-40: In der Leichtlaufklasse finden Sie damit den besten Einstieg. Niedrige Temperaturen bis -25° im Winter sind damit kein Problem.
  • 5W-40: Die Herstellung erfolgt teilweise oder komplett synthetisch, die Eigenschaften für das Kaltstarten im Winter sind damit besser. Dieses Produkt eignet sich für Temperaturen bis zu -30°, außerdem hilft das Öl beim Spritsparen.
  • 0W-40: Dieses Motoröl ist voll synthetisch und funktioniert bei Temperaturen bis zu -35° im Winter. Auch im oberen Temperaturbereich ist die Schmierfähigkeit optimal.
  • 5W-30: Wenn ein Motor mit einem langen Ölwechselintervall verbaut ist, handelt es sich dabei um ein Hochleistungssportlauföl. Sowohl im Sommer, als auch im Winter gibt es damit keine Probleme. Das Produkt gibt es auch für Dieselmotoren mit Partikelfilter. 《zurück zum Anfang

Unterschied: Mineralöl und synthetisches Motoröl

Grundsätzlich gibt es einen Unterschied, ob es sich um ein synthetisches oder ein mineralisches Motoröl handelt. Beide Varianten werden aus Erdöl hergestellt. Es werden allerdings beim Mineralöl Zusätze hinzugefügt, damit sich die Eigenschaften verbessern. Das synthetische Motoröl wird daher auf chemische Art und Weise beeinflusst. Der Hersteller gibt das exakt vor. Weil der Prozess für die Herstellung aufwendig ist, gibt es natürlich auch ein Preisunterschied. Umso günstiger sind Mineralöle. Ein synthetisches Motoröl ist aber viel widerstandsfähiger, zum Beispiel bei tiefen Temperaturen. Im Laufe der Zeit lässt allerdings die Wirkung der zusätzlichen zugefügten Eigenschaften nach. Grundsätzlich halten Mineralöle weniger lang als synthetische Öle. Je nachdem, was für den Motor von Ihrem Fahrzeug vorgeschrieben ist, verwenden Sie das entsprechende Öl. Für Dieselmotoren werden häufig spezielle Öle, wie zum Beispiel Low-Ash-Motoröle verwendet. 《zurück zum Anfang

Wie viel Motoröl wird eingefüllt?

Hauptsächlich spielt der Hubraum des Motors eine Rolle, was die Motorölmenge für den Einsatz betrifft. Das Board-Handbuch (die Bedienungsanleitung) gibt darüber Aufschluss. Normalerweise können Sie zwischen 3 und 7 l Motoröl einfüllen. Manchmal sind aber sogar 10 l nötig. Das ein Dreizylinder mit 68 PS nicht so viel Öl benötigt wie ein 6-Liter-V12, das sollte klar sein. 《zurück zum Anfang

Anleitung für den Motorölwechsel

  1. Fahren Sie den Motor warm, damit das Motoröl dünnflüssiger wird und besser abfließen kann. Dadurch lösen sich auch sämtliche Verunreinigungen und die Partikel werden ausgeschwemmt. Eventuell nutzen sie vorher einen Motorreiniger nach Anleitung!
  2. Sorgen Sie dafür, das Auto von unten zugänglich zu machen. Dafür nutzen Sie am besten eine Hebebühne. Bocken Sie den Wagen vorn nicht auf, dieser muss sich in der waagrechten Position befinden. Sichern Sie das Fahrzeug vor der Arbeit. Alternativ kann das Motoröl auch abgesaugt werden, mittels kleiner Pumpe über den Ölmessstab.
  3. Ablauf ohne Absaugen: Öffnen Sie den Deckel, der sich im Motorraum befindet. So vermeiden Sie einen Unterdruck und das Öl läuft besser ab. Bauen Sie je nach Situation die Unterbodenverkleidung unter dem Motor ab.
  4. Positionieren Sie einen Auffangbehälter für das Altöl, der richtige Platz dafür ist unter der Ölablassschraube.
  5. Öffnen Sie diese Schraube. Nutzen Sie dafür Handschuhe, damit Sie sich nicht verbrennen. Denken Sie daran, dass das Öl herausläuft, sobald die Schraube leicht gelöst wird. Sie können, wie zuvor erwähnt, auch eine Absaugpumpe nutzen. Diese kostet ca. 20 bis 30 Euro. Für einen Ölwechsel zwischendurch ist das in Ordnung. Spätestens beim nächsten Wechsel sollte man dann aber wieder das Öl auf gewohnte Art und Weise ablassen.
  6. Wechseln Sie den/die Ölfilter. Dafür nutzen Sie einen speziellen Filterschlüssel. Mit diesem drehen Sie den Ölfilter langsam heraus (rechts lösen/links festziehen). Überprüfen Sie, ob die Gummidichtung des Ölfilters bereits mit dem Filter entfernt ist.
  7. Die neue mit dem neuen Ölfilter gelieferte Dichtung benetzen Sie mit etwas Motoröl und setzen diese wieder ein. Anschließend Schrauben Sie den neuen Ölfilter manuell fest. Ziehen Sie diesen nicht mit Gewalt fest.
  8. Ist das Motoröl komplett abgeflossen, schrauben Sie die neue Dichtung gemeinsam mit der neuen Ablassschraube (wird in der Regel mit einem Ölwechsel-Set mitgeliefert) wieder fest. Dafür nutzen Sie einen geeigneten Drehmomentschlüssel und das Drehmoment laut Vorgabe.
  9. Nun ist es so weit und Sie können das neue Motoröl einfüllen. Verwenden Sie dafür einen Messbecher für die exakte Menge. Das Board Handbuch und die Betriebsanleitung von Ihrem Wagen geben darüber Aufschluss. Alternativ nutzen Sie die Angaben/Skala auf der Ölflasche zur Ermittlung der richtigen Ölmenge. Am besten füllen Sie ganz bewusst gut einen halben Liter zu wenig Öl auf und warten ein paar Minuten, bis alles in der Ölwanne angekommen ist. Dann messen Sie die Ölmenge mit dem Ölmessstab oder über den Bordcomputer. Füllen Sie dann in kleinen Schritten bis zur korrekten Menge auf.
  10. Schließen Sie den Öldeckel nach dem Vorgang und starten Sie den Motor, damit sich das Motoröl verteilen kann. Die Kontrolle erfolgt erneut mithilfe des Ölmessstabs oder über den Bordcomputer vom Fahrzeug. 《zurück zum Anfang

Welches Werkzeug benötige ich für den Ölwechsel?

  • Motoröl in der geeigneten Menge
  • korrekten Ölfilter
  • Ölfilternuss, Ölfilterspinne und Ölfilterschlüssel
  • Drehmomentschlüssel
  • Schraubenschlüssel
  • Auffangwanne
  • Werkstatttücher/Handschuhe
  • Trichter oder Ölkanne
  • Reiniger
  • kleine Schraubendreher
  • Bindemittel
  •  《zurück zum Anfang

Tipps für den Ölfilter & Entsorgung

Den Ölfilter sollten Sie auf keinen Fall vergessen. Diesen wechseln Sie gemeinsam mit dem Öl. Damit können sowohl der Metallabrieb, als auch die Schmutzpartikel ausgefiltert werden. Es ist nicht ratsam, wenn Sie nur den Ölfilter alleine wechseln, das Öl aber nicht oder umgekehrt. Und achten Sie auch auf eine fachgerechte Entsorgung vom Altöl. Normalerweise ist es möglich, das Altöl im Fachhandel beim Kauf des neuen Öls einzutauschen. Ansonsten müssen Sie sich zum Wertstoffhof begeben. 《zurück zum Anfang

Altoel Entsorgen

Das war es natürlich längst noch nicht gewesen!

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