Die Preise für Gebrauchtwagen steigen weiter und weiter…

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In letzter Zeit werden Gebrauchtwagen immer teurer. Das hat verschiedene Gründe, wie lange Lieferzeiten für Neuwagen, Engpässe bei Chips oder Nachkäufe wegen der Coronakrise. So berichtete kürzlich die Fahrzeugbörse Mobile.de, dass der durchschnittliche Kaufpreis im Jahresvergleich um fast 19 % gestiegen ist. Lag er im August 2022 bei 32.277 Euro, betrug er im selben Monat des letzten Jahres lediglich 27.176 Euro. Seit der Einführung der Statistik von Mobile.de im Jahr 2009 ist dies der höchste Preis für Gebrauchtwagen überhaupt. Und das hohe Preisniveau zieht sich durch alle Fahrzeugsegmente. Vans wurden um 18,7 Prozent (27.011 Euro) und die Oberklasse um 10,1 Prozent (78.624 Euro) im Vergleich zum letzten Jahr teurer. Kleinwagen wurden sogar um 18,8 Prozent und Utilitys verzeichneten mit 20,2 Prozent den höchsten Preisanstieg. Letztere stehen mit durchschnittlich 69,6 Tagen am kürzesten bei den Händlern. Der Markt für Kleinwagen hat sich mit einem Minus 22,7 Prozent bei den Inseraten im Jahresvergleich am meisten reduziert. Ähnliche Daten für August lieferte auch Autoscout24. Auch hier erreichten die Preise ein Allzeithoch. Aber hier war der Durchschnittspreis für den Gebrauchten mit 27.559 Euro etwas niedriger.

Angebot an gebrauchten stagniert

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Den steigenden Preisen steht ein stagnierendes Angebot an Gebrauchten gegenüber. So stieg die Zahl der angebotenen Pkws bei mobile.de um 0,6 Prozent im Jahresvergleich. Die Standtage waren aber bei allen Fahrzeugklassen rückläufig. Sie verringerten sich im August im Durchschnitt um minus 12,7 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr. Auch die Besitzumschreibungen des Kraftfahrtbundesamtes zeigten den Trend. Im August wechselten 672.995 Kraftfahrzeuge den Halter. Das waren 8,0 Prozent weniger als im Jahr zuvor. 579.443 Wechsel des Halters bei den Pkw münden ebenfalls in einem Minus von 8,0 Prozent. Der Handel mit Gebrauchtfahrzeugen lag im August etwa auf dem Niveau des letzten Jahres.

Die meisten Fahrzeuge stiegen in der Gunst der Autofahrer!

Ein gebrauchter Pkw wurde im August im Durchschnitt für 27.559 Euro verkauft. Das sind 4.363 Euro oder etwa 16 Prozent mehr als vor einem Jahr. Auch im Vergleich zum Vormonat gingen die Preise um 0,7 Prozent nach oben. Besonders die Preise der Elektroautos stiegen an. Für ein gebrauchtes E-Auto musste man im Schnitt 3,8 Prozent mehr auf den Tisch legen. Der Durchschnittspreis steigerte sich von 36.903 Euro im Januar auf 49.540 Euro im August.

  • Fahrzeuge mit Hybridantrieb legten hingegen im Preis lediglich um moderate 0,6 Prozent zu. Hier beträgt der Durchschnittspreis 42.167 Euro.
  • Benziner legten im Vergleich zum Juli noch einmal merkbar um 1,2 Prozent auf einen Durchschnittspreis von 24.941 Euro zu.
  • Lediglich bei Dieselfahrzeugen gab es kaum Änderungen bei den Durchschnittspreisen. Sie blieben mit 29.697 Euro (+ 0,1 %) im Grunde stabil.

Wenn man die Fahrzeugsegmente betrachtet, dann stiegen die Preise für Kleinwagen auf 14.313 Euro um einen Prozent. Etwa denselben Anstieg, exakt 1,2 Prozent, gab es bei teuren Sportwagen. Hier liegt der durchschnittliche Preis bei 62.375 Euro. Das hat allerdings auch den Vorteil, dass beim Auto-Verkaufen an Händler ein besserer Preis erzielt werden kann. Young- und Oldtimer haben übrigens im August an Wert verloren. Bei ersteren sank der Durchschnittspreise auf 8.264 Euro, das ist ein Minus von 0,9 Prozent. Die Oldtimer mussten sogar einen Rückgang um 1,9 Prozent auf 29.750 Euro hinnehmen.

Die Gewinner sind zehn bis zwanzig Jahre alte Autos. Hier stieg der Durchschnittspreis um 1,4 Prozent auf 9.283 Euro. Auch bei Jahreswagen konnte der Preis um einen Prozent auf 40.260 Euro im Durchschnitt zulegen. Wann und ob die hohen Preise aufgrund der stagnierenden und teilweise rückläufigen Angebote wieder sinken, das muss sich zeigen. Für das Jahr 2023 sehen wir jedenfalls keine Besserung.

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Das war es natürlich längst noch nicht gewesen!

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