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Reifenbreite für den Wintereinsatz – ist breiter besser?

Über die ideale Reifenbreite wird oft heftig diskutiert und die Meinungen gehen je nach Jahreszeit, Fahrer und Einsatzort oft auseinander. Außerdem gibt es keine einfache Antwort – es hängt stark von der Nutzung des Autos ab – wenn Sie in den Bergen wohnen und einen Van fahren, brauchen Sie vielleicht eine andere Breite als bei einem Sportwagen, der hauptsächlich auf Autobahnen unterwegs ist. Anstelle meiner eigenen Meinung werde ich daher versuchen, die Meinungen des ADAC und des Reifenherstellers Continental für Sie zusammenzufassen.

Der ADAC hat die Winterreifen nicht direkt getestet, wohl aber die Sommerreifen in den Breiten 185 bis 225. Die Fahreigenschaften (mit Ausnahme von Aquaplaning) verbesserten sich allmählich mit zunehmender Reifenbreite, und der beste Reifen in Bezug auf die Fahreigenschaften war der 225/40 R18. Nur beim Aquaplaning war es genau umgekehrt: Der beste Reifen war der 185/65 R15T, der schlechteste der bereits erwähnte 225/40 R18. Die schmaleren Reifen sind außerdem komfortabler, weniger laut und haben einen geringeren Rollwiderstand, so der ADAC-Test.

Das macht Sinn: Je breiter die Aufstandsfläche des Reifens, desto besser die Haftung. Mehr Grip bedeutet kürzere Bremswege und besseres Handling, eine niedrigere Seitenwand bedeutet weniger Verformung des Reifens in den Kurven. Die einzige Ausnahme, bei der der breitere Reifen auf der Straße besser abschneidet, ist, wenn Wasser im Spiel ist – in diesem Fall muss die Lauffläche das Wasser so schnell wie möglich loswerden, und mit einer größeren Aufstandsfläche ist das schwieriger, was im Vergleich zu schmaleren Reifen zu Aquaplaning bei niedrigeren Geschwindigkeiten führt.

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Zu den Winterreifen äußert sich Michael Müller, Leiter der ADAC-Testabteilung, ebenfalls. Seiner Meinung nach ist es nicht möglich, ideale Winterreifen auf kommerzieller Basis herzustellen, da im Winter meist andere Bedingungen herrschen. In einem Test von Reifen der Größe 255/45 R17 mit einem Geschwindigkeitsindex von 240 km/h ging er auch auf die Breite von Winterreifen ein. Aufgrund ihrer Breite war das Fahren im Schneematsch und auf einer mit Wasser bedeckten Straße fast gefährlich, da sich unter dem Reifen eine Wasserschicht bildete und das Auto unkontrollierbar wurde. Deshalb empfiehlt der ADAC schmalere Reifen für den Winter, da sie den Gefahrensituationen, die im Winter auftreten können, besser standhalten.

Der Reifenhersteller Continental hingegen macht es umgekehrt: Breitere Reifen haben eine größere Aufstandsfläche auf der Straße und damit eine bessere Haftung. Continental dehnt dies auch auf Winterreifen aus – denn, wenn ein Fahrzeug über gefrorenen Schnee und Eis fährt, ist die Haftung entscheidend. Breitere Reifen haben mehr Blockkanten und Lamellen, was die Reibung erhöht. Das bedeutet mehr Grip und damit besseres Handling, Beschleunigung und Bremsen. Laut Continental führt dies zu einer besseren Gesamtleistung des Reifens, insbesondere in Kurven und im Schnee. Andererseits räumt Continental ein, dass die Traktion in tiefem, frischem Schnee mit einem schmaleren Reifen immer besser ist, da er sich mit einer geringeren Reifenfläche viel besser aus dem Schnee „ausgraben“ kann.

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Sowohl der ADAC als auch Continental sind sich einig: Schmalere Reifen sind im Tiefschnee einfach besser. Es bleibt also jedem selbst überlassen, wie oft er solche Bedingungen im Winter antrifft. Breitere Reifen schneiden bei normalen Fahrsituationen besser ab, bei Tiefschnee oder Aquaplaning hingegen sind schmalere Reifen besser.

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