Dienstag , 27. Oktober 2020
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Ist ein getunter Klassiker etwa der bessere Oldtimer?

Mercedes SGS Gullwing Coupe Ist ein getunter Klassiker etwa der bessere Oldtimer?
Mercedes SGS Gullwing Coupe

Tuning und Oldtimer, passt das zusammen? Die beliebten Klassiker werden schließlich von Oldtimerfreunden als Gesamtkunstwerk angesehen. Passt es also zu einem Kunstwerk, getunt zu werden? Diese und weitere Fragen werden nachfolgend beantwortet. Optische Veränderung oder gar technische Veränderungen an einem Oldtimer vorzunehmen, kommt für viele Fans von Klassikern nicht infrage. Zumal es hier unzählige Kreationen aus der Vergangenheit gibt, die eher auf ein geteiltes Echo stoßen. Als Beispiel kann das Mercedes SGS Gullwing Coupe mit Flügeltüren und Bodykit genannt werden. Das Tuning eines Oldtimers ist allerdings, wie vieles im Tuningbereich, Geschmackssache. Technische Änderungen an Oldtimern und anderen Fahrzeugen werden vorgenommen, um das Auto schneller zu machen und eine sportlichere Fahrweise zu gewährleisten. In den 70er- und 80er-Jahren wurde – wie heute eigentlich auch – vor allem auf mehr PS beim Tuning gesetzt. Selbstverständlich wurde bei manchem Klassiker auch eine schneller wirkende Optik ohne Nutzen verbaut. Das Fahrzeug sollte nur etwas darstellen und mehr nicht. Aber nicht jedes Tuning von Fahrzeugen wurde gleich negativ bewertet.

Mit Modifikationen zum Geschäft!

Arden AJ 4 die Jaguar Serie III XJ12 Legende lebt Ist ein getunter Klassiker etwa der bessere Oldtimer?

Im Tuningbereich wurden im letzten Jahrhundert viele technische Innovationen abgeliefert. Und die technischen Innovationen, die gut bei den Kunden ankamen, wurden dann immer weiter ausgereift und perfektioniert. Firmen, wie Alpina und AMG, sind immer noch gut im Geschäft und haben als „Tuner“ mit technischen Modifikationen begeistert und angefangen. Wenn die Kunden die Modifikationen der damaligen „Tuner“ nicht gemocht hätten, wären diese heutzutage nicht mehr im Geschäft. Als Beispiel sei auch ein Jaguar von Jochen Arden genannt. Dieser ist ein Beweis dafür, dass Tuning dauerhaft funktioniert, wenn es den fein abgestimmt ist und zeitgemäß sein kann. Fahrzeuge werden nicht immer subtil getunt, aber ein subtiles Tuning kann zu einem aufregenden Ergebnis führen, wie der Jag von Arden zeigt.

Verbessern Tuning-Maßnahmen die Fahrzeugeigenschaften?

Mercedes S600 W140 V12 F1 Sportauspuff Tuning Zonda 2 Ist ein getunter Klassiker etwa der bessere Oldtimer?

Justieren, anpassen, abstimmen, verbessern; so lautet die Übersetzung von „to tune“. Auch Automobilhersteller verbessern ihre Fahrzeuge und sorgten in Versuchs- und Entwicklungsabteilungen für neue Innovationen. In den bekannten Autofirmen wurden die Eigenschaften eines Autos exakt festgehalten. Das zu entwickelnde Auto wurde für ein bestimmtes Kundensegment und Wettbewerbsumfeld gebaut. Es wird, neben den Eigenschaften, auch festgelegt, was das neue Fahrzeug kosten darf. Um ein Beispiel für die jahrelange Entwicklungsarbeit eines Fahrzeuges zu nennen, sei der Mercedes W 140 angesprochen. Die Entwicklung in den 80er-Jahren war sehr aufwendig und kostete um die 3 Milliarden D-Mark. Das Fahrzeug wurde jahrelang im Detail entwickelt und getestet. Beteiligt waren Hunderte Ingenieure. Ziel war es, ein fein abgestimmtes Produkt zu entwickeln, das höchste Sicherheit und den größtmöglichen Fahrkomfort gewährleistet. Das Resultat konnte sich sehen lassen.

Harmonie oder Disharmonie

Veränderungen können zu Harmonie oder Disharmonie führen. Werden technische und optische Veränderungen an einem Klassiker durchgeführt, dann kann das zu einem feingetunten und harmonischem Endergebnis führen. Es kann das Gesamtkunstwerk eines Oldtimers allerdings auch zerstören und Disharmonie bringen. So wird beispielsweise gerne eine Tieferlegung bei vielen Fahrzeugen durchgeführt. Auch Niederquerschnitt-Reifen, die die Tieferlegung optisch noch unterstützen, werden häufig verbaut. Diese Änderung betont zwar die Form und es gibt genügend Menschen, die das Toll finden, aber der Federungskomfort leidet erheblich. Und ein getunter W 140 ist und bleibt fett. Selbst mit Tuning ist er nicht als sportliches Auto zu verstehen. Es wird mit solch einem Tuning eher zu einem lauten, teuren und unkomfortablen Fahrzeug. Wer seinen Oldtimer tunen möchte, der sollte daher auf ein harmonisches, feinabgestimmtes Tuning achten, das wirtschaftlich ist. Unserer Meinung nach sollte an einem Klassiker nur ein zeitgenössisches Tuning durchgeführt werden. Für extreme Umbauten kann man schließlich Replikas nutzen.

H saisonkennzeichen Oldtimer Tuning 2 Ist ein getunter Klassiker etwa der bessere Oldtimer?

Das war’s natürlich längst noch nicht gewesen!

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