Freitag , 18. September 2020

Individualität im Handumdrehen – Wassertransferdruck!

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Wassertransferdruck ist die Bezeichnung eines Veredelungsverfahrens, dass in der Autoindustrie sowie in Raum- und Luftfahrt oft genutzt wird. Auch in der Seefahrt wird die Technik eingesetzt, um ein spezifisches Dekor zu erreichen. Die Technik gehört zu den Oberflächenbeschichtungsverfahren und kann auf unterschiedlichen Objekten aufgebracht werden.

Wassertransferdruck – was wird erzielt?

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Der Wassertransferdruck wird genutzt, um ein Objekt mit einem definierten Muster zu überziehen. Es kann dabei ein bestimmtes Dekor erreicht werden, dass den überzogenen Bereich besonders edel wirken lässt. Das Veredelungsverfahren lässt sich bei fast allen Oberflächen einsetzen. Des Weiteren können drei- und zweidimensionale Formen mit dem Oberflächenbeschichtungsverfahren behandelt werden. Gerade Teile, die keine geraden Flächen oder gerade Kanten besitzen, können mit dem Wassertransferdruck perfekt bis in die letzte Ritze veredelt werden. Das Verfahren wird beispielsweise auf Glas, Keramik, Leder, Metall oder Kunststoff eingesetzt.

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Das Veredelungsverfahren wird häufig in der Automobilindustrie eingesetzt und ist auch für die Tuningszene interessant. Der Wassertransferdruck wird genutzt, um beispielsweise Kfz-Teile wie Interieurleisten in der bekannten und beliebten Carbon-Optik zu beschichten. Aber auch eine klassische Wurzelholz-Optik kann mit dem Verfahren geschaffen werden. Das Veredelungsverfahren wird aber auch in der Raum- und Luftfahrt eingesetzt, um beispielsweise Innenausstattungen oder diverse Abdeckungen edler wirken zu lassen. In der Industrie wird das Verfahren auch zum Veredeln von Möbeln, Büroartikeln und sogar von Haushaltsartikeln genutzt.

Wassertransferdruck – wie funktioniert die Veredelung?

Für den Wassertransferdruck wird ein sogenanntes Transfermedium benötigt. Transfermedien sind spezifische Filme (Folien), die in vielen Mustern erhältlich sind. Bekannt sind wie bereits erwähnt die Wurzelholz-Optik und verschiedene Carbonmuster. Grundsätzlich sind der Individualität aber keinerlei Grenzen gesetzt denn nahezu jeder Oberfläche kann hier erzeugt werden. Für den eigentlichen Beschichtungsvorgang, der bei der Veredelung erfolgt, ist ein Wasserbad notwendig. Bei dem Verfahren werden drei- oder zweidimensionale Objekte beschichtet. Die Oberflächenbeschichtung erfolgt passgenau und führt zu einer besonderen Optik. Zur Vorbereitung müssen die zu beschichtenden Teile mit einem Basislack versehen werden. Der Basislack sollte in dem gewünschten Farbton gehalten sein. Möchte man beispielsweise eine Oberfläche mit klassischem Carbon beschichten so sollte der Basislack dunkel sein. Dieser Arbeitsschritt muss genau überlegt werden und es sollte bereits die passende Farbe aus einer breit gefächerten Farbpalette gewählt werden.

nächster Schritt – das Tauchbecken

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Der Wassertransferdruck startet, wenn die ausgesuchte Designfolie in ein Tauchbecken gelegt wird. Die Designfolie liegt dabei auf der Oberfläche des Tauchbeckens. Es erfolgt die Aktivierung und das Dekor wird an der Oberfläche des Wassers abgesetzt. Das Dekor ist in flüssiger Form, nach dem Absetzen vorhanden. Das eintauchende, zu dekorierende Objekt wird durch den Wasserdruck mit dem Dekorfilm überzogen. Der Dekorfilm wird ohne Übergang und gleichmäßig auf das Objekt übertragen. Anschließend wird das Objekt in Klarlack gegeben und einem abschließenden Finish unterzogen.

Wassertransferdruck – Fazit

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Der Wassertransferdruck ist ein Beschichtungsverfahren, mit dem Oberflächen veredelt werden können. Es können verschiedene Muster und Dekors erzeugt werden und der interessierte Tuner kann fast jedes Kfz-Bauteil nach Wunsch individualisieren. Wir hoffen das Euch der Infobericht zum Thema/Begriff Wassertransferdruck (weitere Bezeichnungen/Stichworte: WTD Beschichtung, Wassertransferfolie, Hydrographie, Aerographie, Wasser-Transferdruck) aus dem Bereich Autotuning gefallen hat. Unser Ziel ist es, dass größte deutschsprachige Tuning Lexikon (Tuning-Wikipedia) zu erstellen und Tuning Fachbegriffe von A bis Z leicht und verständlich zu erklären. Nahezu täglich erweitern wir dieses Lexikon und wie weit wir schon sind, kann man HIER sehen. Schon bald wird der nächste Tuning Szene Begriff von uns näher beleuchtet werden. Über neue Themen werdet Ihr übrigens informiert, wenn Ihr unseren Feed abonniert.

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Wir möchten Euch mit unseren Tutorials den korrekten Weg zum Installieren, Warten oder Analysieren verschiedenster Produkte am Auto „HELFEN“. Wir weisen aber eindringlich darauf hin, dass wir für die Richtigkeit keinerlei Haftung übernehmen. Weder übernehmen wir Gewähr für die Aktualität und Korrektheit, noch für Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen uns wegen Schäden materieller oder ideeller Art, die aufgrund des Gebrauchs von Informationen in unseren Anleitungen möglicherweise entstehen, sind grundsätzlich im gesetzlich zulässigen Rahmen ausgeschlossen.

folgend der Ablauf zum Wassertransferdruck:

  1. Objekt Reinigen – der Gegenstand muss mit Wasser und Spülmittel gesäubert werden.
  2. Vorbehandlung – Oberfläche mit feinkörnigem Schleifpapier anschleifen. Schon lackierte Flächen müssen nur mit einem Schleifvlies angeschliffen werden.
  3. Entfetten – Nutze Latexhandschuhe oder andere Sicherheitshandschuhe und säubere die Oberfläche mit einem Silikonentferner oder Bremsenreiniger. Nach diesem Schritt reinige das entfettete Objekt noch mit einem speziellen Staubtuch. Berühre es danach nicht mehr mit bloßen Händen.
  4. Grundieren – den Gegenstand jetzt mit Haftgrundierung Lackieren und dabei eine Atemschutzmaske tragen. Die Haftgrundierung sollte etwa 15 Minuten trocknen. Danach den  Grundlack auftragen. 20 bis 30 Minuten trocknen lassen. Oberfläche nicht mehr berühren bis der Grundlack getrocknet ist.
  5. Vorbereiten vom Foliendekor – mit Cuttermesser zurechtschneiden. Die Folie sollte umlaufend 5 bis 10 cm größer sein als das zu bedruckende Bauteil.
  6. Prüfen vom Foliendekor – welche Seite der Folie nach unten ins Wasserbad zeigt, ist auf der Folie in der Regel vermerkt. Daumen und Zeigefinger befeuchten und Folie lösen. Klebrigere Seite nach unten auf das Wasser legen.
  7. Abkleben vom Foliendekor – mit Kreppband solltest Du einen Rahmen um den Rand der zugeschnittenen Folie Kleben. So zieht sich die Folie beim Wasserkontakt nicht sofort zusammen. Damit bekommst Du mehr Stabilität.
  8. Vorbereiten vom Wasserbecken – das Becken sollte etwas größer sein als das Folienstück. Befülle es mit ca. 30 °C warmem Wasser. Lege dann die Folie auf. Es darf KEIN Wasser von oben an die Folie gelangen. Nun die Folie 90 Sekunden einweichen lassen.
  9. Aufsprühen vom Aktivator – Spraydose mit dem Aktivator schütteln und nach Ablauf der 90 Sekunden großzügig und gleichmäßig die Folie mit dem Aktivator Einsprühen. Dann 5 bis 10 Sekunden warten, bis die Folie glänzt.
  10. Tauchvorgang – das Bauteil nun auf die Folie legen. Beginne mit einer Ecke und dann mit der ganzen Fläche. Drücke die Folie mit dem Gegenstand langsam unter Wasser. Der Eintauchvorgang sollte nicht länger als 20 Sekunden dauern.
  11. Gegenstand abwaschen – die restlichen geleeartigen Folienreste einfach mit warmen Wasser abspülen. Achtung: die Oberfläche ist nach dem Bedrucken sehr empfindlich.
  12. Oberflächenfinish – nach 24 Stunden Trockenzeit kann das Bauteil mit Klarlack-Spray versiegelt werden.
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Weiter unten folgen ein paar Beispiele aus unserem Tuning-Lexikon:

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