WLAN-Hotspot im Auto – auch Nachrüstung ist möglich

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Wäre es nicht schön, während der Autofahrt als Beifahrer Kartenmaterial abzurufen, Online-Spiele zu nutzen oder aktuelle Nachrichten- und Staumeldungen zu empfangen? Mit einem WLAN-Hotspot im Auto ist das problemlos möglich. Einige innovative Fahrzeuge haben es schon, andere können damit komfortabel nachgerüstet werden.

WLAN im Auto nachrüsten – diese Optionen gibt es

Viele Fahrzeuge der Oberklasse haben mobiles WLAN integriert. Mit den richtigen Tipps und Tricks kann sich jeder die Oberklasse-Features in den eigenen Wagen bauen. Das Schöne: Die Nachrüstung schon das Budget und lässt sich häufig auch in das nächste Auto integrieren.

Der sportliche Bolide BMW4 CSL ist mit mehr als 165.000 Euro kein Schnäppchen, überzeugt jedoch mit Leistung und vielen technischen Raffinessen. Hierzu gehört auch eine integrierte WLAN-Schnittstelle, wie sie bei Fahrzeugen dieser Kategorie zum guten Ton gehört. Wer einen älteren BMW oder anderes Herstellermodell ohne WLAN respektive Hotspot-Option fährt, kann aufatmen: Es gibt verschiedene preislich attraktive Möglichkeiten.

CarFi Sticks als praktische Lösung

Internet im Auto nachrüsten – das geht mit den praktischen CarFi Sticks unkompliziert. Einfach im Zigarettenanzünder platziert, sorgen sie für einen schnellen Verbindungsaufbau. Voraussetzung ist eine aktivierte SIM-Karte mit dem richtigen Tarif. DSLregional bietet eine Übersicht der attraktivsten Regio-Angebote, denn es gibt deutliche Unterschiede bei Datenvolumen, Speed und monatlichem Preis.

USB Internetsticks fast wie beim PC oder Laptop

Internetsticks sind mit Sicherheit von PC oder Laptop bekannt. Hier liefern sie mit nur einem Plug-in rasche Internetverbindung mit variablem Datenvolumen. Mittlerweile gibt es die Stick-Lösungen auch für Fahrzeuge. Hier wird sie in den Zigarettenanzünder integriert und stellt ein WLAN-Netzwerk bereit. Der Achter bei den USB-Internetsticks: Im Vergleich zu den CarFi Sticks bieten Sie in einigen Regionen weniger Empfangsqualität.

Mobile WLAN-Router primär für Vans und Busse

Eine zuverlässige, weniger kompakte Lösung sind WLAN-Router für das Auto. Die Stromversorgung wird, falls notwendig, mithilfe der Zigarettenanzünder-Lösung bereitgestellt. Zwar ist mit dem Router stets ausreichend Verbindung vorhanden, doch dies hat einen Preis: Platz.

Im direkten Vergleich zum USB-Stick oder der CarFi Sticks ist der mobile Router deutlich größer und benötigt mehr Platz. Für kleinere Fahrzeuge eher ungeeignet, Vans und Bussen hingegen optimal.

Android Auto: smarte Nutzung schützt vor Punkten in Flensburg

Wer nur temporär eine WLAN-Verbindung im Fahrzeug benötigt, kann sein eigenes Smartphone oder Tablet dafür nutzen. Mithilfe der Hotspot-Funktion wird das mobile Endgerät in eine Schnittstelle für andere Internet-Devices umgewandelt, sodass auch andere Mitfahrende darauf zugreifen könnten.

Ist die Bluetooth-Verbindung der Endgeräte im Fahrzeug aktiviert, lässt sich Android Auto auf das Fahrzeugdisplay des Autos übertragen. Ein echter Bedienungskomfort, denn so werden eingehende Nachrichten, Telefonanrufe oder die Musik-Playlist komfortabel gezeigt. Kein Grund also, um das Telefon während der Fahrt zu suchen oder sogar zu benutzen. Dies ist nicht nur gefährlich, sondern verstößt auch gegen die Straßenverkehrsordnung und muss fortan mit deutlich höheren Strafen rechnen.

Wer während der Fahrt sein Telefon nutzt, muss 100 Euro und einen Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg hinnehmen. Um alles im Blick zu behalten und dennoch sicher sowie straffrei zu fahren, ist die Verbindung mit Android Auto optimal. Nach ähnlichem Prinzip funktioniert auch die iOS-Systematik.

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Das Auto mit dem eigenen Handy verbinden und es zum Hotspot machen: mit Android Auto oder Apple geht das.

WLAN über Fahrzeughersteller-Angebote

Auch die Fahrzeughersteller bieten verschiedene Möglichkeiten, um im Kfz Internet zu nutzen. Jeder Hersteller hat hierbei seinen eigenen Systemansatz. Volkswagen stellt beispielsweise “Volkswagen Car-Net” zur Verfügung, wohingegen es bei BMW “ConnectedDrive” heißt.

Der genaue Funktionsumfang bei den Herstellern ist abhängig vom gewählten Tarif und den verbauten Fahrzeugmodulen. Nicht jedes Modell hat beispielsweise eine bereits integrierte SIM-Karte, sodass sich Fahrzeugnutzer entspannt zurücklehnen können. Häufig müssen sie sich auch proaktiv um eine richtige Tarifwahl kümmern.

Der Blick auf die herstellereigenen Angebote kann sich aus vielerlei Hinsicht lohnen. Die Systeme sind meist so gut aufeinander abgestimmt, dass die Verbindungsaufbauten schneller und stabiler laufen. Auch notwendige Updates werden durch die herstellereigenen Internet-Angebote rascher bereitgestellt. Einen Nachteil gibt es allerdings: Die Tarif- und Hardwareauswahl außerhalb der Hersteller-Spezifikationen ist deutlich vielfältiger.

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Viele Hersteller bieten eigene SIM-Karten-Systeme, mit denen bequem eine Internetverbindung über das Dashboard aufgebaut werden kann.

Internet auch im Ausland im Auto?

Vor allem im Ausland wünschen sich viele Autofahrende Internet im Auto, um etwa aktuelle Routenänderungen oder Staumeldungen zu erhalten. Ob die Internetverbindung mit den eigenen Mobilfunk-Varianten auch außerhalb Deutschlands möglich ist, hängt vom Tarifangebot ab. Die meisten Optionen beinhalten zumindest Internet innerhalb der EU. Soll es mit dem Fahrzeug in Nicht-EU-Staaten gehen, am besten noch einmal in den Tarifbestimmungen nachschauen.

Tipp: Das Tesla-Prinzip könnte Schule machen

Als einer der ersten Fahrzeughersteller präsentiert Tesla Fahrzeuge mit integriertem Mobilfunkempfänger. Das Display ist besonders groß und erinnert an ein überdimensionales Smartphone. Hierüber können Fahrende komfortabel nach dem Weg suchen, im Internet surfen (nur, wenn das Fahrzeug zum Stehen kommt, da dies während der Fahrt strafbar ist), die Lieblingsmusik hören und vieles mehr.

Tesla setzt, die immer mehr Fahrzeughersteller mittlerweile auch, auf das integrierte SIM-Karten-Prinzip. Fahrende können aus verschiedenen Tarifpaketen wählen und auf diese Weise zu attraktiven Konditionen surfen.

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