Rundum-Blitzer: der Schrecken der Verkehrssünder!

Bild: Parifex

In vielen Fällen hat zu schnelles Fahren auf Schnellstraßen oder auf der Autobahn mit ein bisschen Glück keine Folgen. Oftmals jedoch sorgt eine kleine Kamera für eine böse Überraschung in unseren Briefkästen in Form von Bußgeldern, die unsere Brieftasche belasten und manchmal auch ein Fahrverbot mit sich bringen. Die sogenannten Radarsysteme lösen jedoch nicht immer korrekt aus und sind zudem anfällig gegenüber verschiedensten Umwelteinflüssen, wie Nebel, Starkregen oder Schneefall. Kaum zu glauben, wenn man bedenkt, auf welchem modernen Stand die Technik heutzutage schon ist. Frankreich hat sich nun speziell dem Thema gewidmet und peilt eine Vorreiterrolle in Sachen Verkehrssicherheit und Verkehrsüberwachung an. Die dort gebauten Radarsysteme sind dank neuester und modernster Technologie zu deutlich mehr in der Lage, als nur zu schnelles Fahren zu ermitteln. Nämlich mit der sogenannten Lidar-Technologie, eine Art vom dreidimensionalen Laserscanning.

mit 3D-Lidar-Sensor

Auch autonomes Fahren baut auf dieser Technologie auf und wird die Zukunft der Automobilindustrie entscheidend mitprägen. Die in Frankreich angesiedelte Firma Parifex hat viel Zeit und Geld in die Entwicklung eines neuen, hochmodernen Radarsystems, ausgestattet mit einem 3D-Lidar-Sensor, gesteckt. Dieses System, das zur Taufe den Namen „Nano“ erhielt, ist das weltweit erste System, das neben der Messung von Geschwindigkeiten noch mit zusätzlichen Features ausgestattet ist. Herkömmliche, uns bekannte Radarsysteme, sind stationäre Geräte, die eine ganz spezielle Ausrichtung benötigen, um ihre Funktion korrekt erfüllen zu können. Nano benötigt das nicht! Das Praktische, das neue Hightech Tool verfügt gewissermaßen über Messmöglichkeiten im 360-Grad-Winkel und kann aufgrund dessen etwa ganze Kreuzungen überwachen und nicht nur eine Richtung. Die stationäre als auch mobile Einsatzfähigkeit verleiht „Nano“ vielfältige Möglichkeiten den Verkehr bestmöglich zu überwachen. Neben der Messung der Geschwindigkeit kann dieses System zudem auch den Sicherheitsabstand von Fahrzeugen zueinander messen. Im schlimmsten Fall droht also gleich ein doppeltes Bußgeld.

Stehen alle vier Räder wirklich still?

Dieser Satz ist jedem bestens bekannt und bei Fahrprüfungen wird großer Wert darauf gelegt. Bei einem Stoppschild haben alle vier Räder stillzustehen, bevor die Kreuzung überfahren wird. Was hat das aber mit dem Lidar-System zu tun? Ganz einfach, in Zukunft soll auch das unerlaubte Überfahren von Stoppschildern geahndet werden. Das Gleiche soll beim Überfahren roter Ampeln der Fall sein. Die Technologie wurde vom LNE (Laboratoire national de métrologie et d’essais, das französische Pendant zur Physikalisch-Technischen Bundesanstalt) bereits freigegeben und jetzt steht der ersten öffentlichen Testphase in Frankreich nichts mehr im Wege. Ferner soll das System auch völlig unabhängig von externen Faktoren wie Umwelteinflüssen verschiedenster Art oder unterschiedlichen Lichtsituationen sein und stets seine volle Funktionalität behalten. Die nahe Zukunft wird also zeigen, wie gut sich das neue System behaupten kann. Mutwillige Verkehrssünder sollten sich in Zukunft also warm anziehen und sich an die Verkehrsvorschriften halten, andernfalls kann es teuer werden. Bildnachweis: Parifex

Das war es natürlich längst noch nicht gewesen.

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