Mehr geht nicht: Ecovacs Deebot X1 Omni im Test!

Ecovacs Deebot X1 Omni Testbericht 3

Laut diversen Testberichten im Netz ist der Ecovacs Deebot X1 Omni für viele der ultimative Saugroboter. Doch für den Spitzenplatz im Test verlangt er auch einen kolossalen Preis. Mit den durchdachten Neuerungen wie Hindernisse erkennen und umgehen, bessere Reinigungskraft der Mopping Pads und einer Station, die die Roboter-Reinigung in Eigenregie übernimmt, gibt es kaum Kritikpunkte. Uns fallen da nur die relativ massive Bauhöhe des Saugroboters sowie die lange Akkuladezeit bei verringerter Laufzeit ein.

Der Ecovacs Deebot X1 Omni im Test: Nahezu autonomes Arbeiten

Ecovacs Deebot X1 Omni Testbericht 8

Ein großer Kritikpunkt an der Wischfunktion von Saugrobotern war in der Vergangenheit stets der enorme Reinigungsaufwand, den man trotz der allenfalls oberflächlichen Wisch- und Polierleistung des Roboters hatte. Der ganze Saugroboter musste gereinigt und getrocknet und die Wischpads ausgetauscht werden. Dieser Aufwand verhinderte die Programmierung zum regelmäßigen Feuchtwischen und der Reinigungsaufwand im Nachgang stand oftmals in keinem Verhältnis zum Ertrag. Doch die neue Generation von Saug-Wisch-Robotern, zu der der Ecovacs Deebot X1 Omni zweifellos gehört, hat sich diesen Problemen angenommen.

  • mobile Staubbeutel vom Ecovacs Deebot X1 OMNI wird ausgeleert mittels Absaugstation
  • Wischmopps werden gewaschen und getrocknet mittels Reinigungsstation
  • mobile Wassertank wird aufgefüllt
  • Akku wird geladen mittels Aufladestation

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Die neue All-in-One-Reinigungsstation saugt den Staub eigenständig in einen Beutel ab, befüllt den Wassertank des Roboters mit Frischwasser und pumpt das Schmutzwasser in einen separaten Tank ab. Und genau diese Funktionen konnten in unserem (und anderen) Tests problemlos umgesetzt werden, wobei aber auch hier der eigene Reinigungsaufwand nicht ganz vermieden werden kann. Denn, die Wischpads müssen laut Hersteller alle 1 bis 2 Monate ersetzt und der Vier-Liter-Frischwassertank muss von Hand gereinigt werden. Zudem muss das Reinigungsbecken der Station in regelmäßigen Abständen ausgebürstet und das Schmutzwasser nach der Reinigung abgegossen werden. Für uns ist das aber ganz normal, denn schließlich ist es ein Roboter und keine menschliche Reinigungskraft!

Verbesserungsfähige Aspekte ergeben sich bei dieser Generation nur minimal, wie wir finden. Klar, wie bei manchen klassischen Bodenstaubsaugern könnte sich auch hier der Schmutz in einem Wasserbehälter einschließen und im Ganzen wegschütten lassen. Auf diese Art könnten die mitunter allergieauslösenden Staubpartikel gebunden und praktisch entsorgt werden. Zudem würden so die Kosten für die Staubbeutel eingespart. Aber das ist Meckern auf einem äußerst hohen Niveau! Das Design der Reinigungsstation könnte etwas „cooler“ sein, dafür ist der Roboter selbst aber von einem dänischen Designhaus entworfen und optisch ansehnlich. Die neue All-in-One-Reinigungsstation saugt übrigens nicht nur den vom Roboter aufgenommenen Staub in einen Beutel ab, sondern befüllt den Wassertank des Roboters sogar selbstständig mit Frischwasser und pumpt das Schmutzwasser ab. Da verzeihen wir die leichte „Mülleimer-Optik“ der Station mit Leichtigkeit.

Hohe Saugleistung, noch stärkere Wischleistung

  • Absaugstation
  • rotierende Wischpads
  • eigener Sprachassistent (“Ok Yiko”)
  • Waschstation für die Wischtücher
  • Hinderniserkennung

Betreffend der generellen Saug- und Wischleistung gibt es am Ecovacs Deebot X1 Omni wenig zu bemängeln. In unserem Saugtest zog der Saugroboter in seiner sehr leisen Standard-Stufe mit Teppicherkennung von verteilten 350 Gramm Staub rund 200 Gramm aus dem Teppich. Bei Highend-Robotern ist das inzwischen die erwartete Leistung, wobei natürlich immer ein wenig Verbesserungsbedarf besteht. Ecovacs verbaut eine geläufige Mischung aus Lamellen und Borsten und verzichtet auf wartungsarme Gummi-Hauptwalzen. Verwickelte Haare müssen also leider weiterhin manuell ausgelöst werden. Allerdings nur sehr selten… Sobald der Saugroboter dann an der Station andockt, wird der komplette Inhalt des mobilen Schmutzbehälters ausgeleert. Er landet in einem großen Staubbeutel (3 Liter großer Einwegbeutel) in der Station selbst. Der mobile Staubbeutel wurde in unserem Test quasi zu 100 % ausgesaugt.

Die kreisrunden Wischpads sind eine weitere erwähnenswerte Neuerung. Im Gegensatz zu den mittlerweile gängigen Wischtüchern aus Microfaser bestehen diese moppähnlichen Wischpads aus dicken, langen Fasern. Sie rotieren zudem eigenständig, wodurch ein mechanischer Schrubbeffekt entsteht. Auch wenn der Ecovacs Deebot X1 Omni eine zerbrochene Flasche Ketchup weiterhin nicht allein wegwischen kann, so ist er doch für den täglich anfallenden oberflächlichen Schmutz äußerst gut geeignet. Und sobald der Schmutzbehälter voll, der Wassertank leer oder die Akkuladung schwach, fährt er eigenständig in die Reinigungsstation zurück. Und mittels gut programmierter intuitiver App lässt er sich zudem einrichten, überwachen und sogar steuern!

Nahezu vollständige Navigation!

Durch seine ausgezeichnete Navigationsleistung saugt der Ecovacs Deebot X1 Omni unseren 30 m² großen Testraum in nur 21 Minuten komplett durch. Durch die Kombination aus Turm-Distanzsensor und frontgerichteter Kamera zur Hinderniserkennung kann sich der Roboter außergewöhnlich schnell fortbewegen und erkennt Hindernisse wie Kabel, Legosteine, Dekoration, Pflanztöpfe oder Teppichfransen zuverlässig. Er nimmt zudem Hürden von etwa 1,8 cm und ist mit seiner Höhe von etwa 10 cm noch gerade so kompakt aufgebaut. Die detaillierte Steuerungsapp bietet außergewöhnlich viele Programmiermöglichkeiten, mehrere Kartenspeicher, eine separat ansteuerbare Zoneneinteilung der Wohnung und sogar eine Echtzeitüberwachung. Zudem ist ein „Bitte nicht stören“-Modus einstellbar, damit der Roboter auch bei Nachtfahrten niemanden aufweckt.

Ecovacs Deebot X1 Omni Testbericht 1

Eine weitere Zugabe ist die deutsche Sprachsteuerung, die im Test nach dem Stimmtraining immer einwandfrei funktioniert hat. Als deutliches Defizit sehen wir allerdings die Akkulaufzeit. Die Herstellerangabe von 140 Minuten ist zwar vielversprechend, allerdings deutlich reduziert zu den Vorgänger-Modellen. Und die Aufladedauer liegt bei langen sechseinhalb Stunden. Bei weitläufigen oder komplex gebauten Wohnungen muss also vielleicht mit einem Zwischenstopp des Ecovacs Deebot X1 Omni gerechnet werden, was den Reinigungsvorgang bis in die ziehen kann.

Ecovacs Deebot X1 Omni Testbericht 6

wichtigen Punkte auf einen Blick

  • Wischpads bleiben sauber, da sie alle 10 Minuten an der Station gereinigt werden.
  • Quasi komplett automatisierte Bodenreinigung dank Multifunktionsstation (Absaugstation, Reinigungsstation).
  • Wohnung kann per Video überwacht werden und man kann Anrufe durchführen.
  • Wischfunktion sehr gut.
  • Hinderniserkennung für Reinigung in weniger aufgeräumten Wohnung.
  • Hervorragender Umgang mit Einrichtungsgegenständen.
  • Sehr leiser Saugroboter.
  • Weniger Wartungsintensiv

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