Neue Teams für die Formel 1: Bewerbungsverfahren auf den Weg gebracht

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Die Formel 1 wird wohl Zuwachs bekommen. Der Automobilverband FIA hat bekannt gegeben, dass neuen Teams die Möglichkeit gegeben werden soll, der Formel 1 beizutreten. Dies soll auf Grundlage eines einheitlichen und klar nachvollziehbaren Bewerbungsverfahrens erfolgen. Für die Saison 2025 könnten somit bis zu zwei neue Teams in die Formel 1 einsteigen. Es gibt bereits zahlreiche Interessenten, die im Rahmen des neuen Bewerbungsverfahrens bewertet und von denen zwei ausgewählt werden. Dieser Artikel erläutert die Bedeutung des Bewerbungsverfahrens für die Formel 1 und präsentiert die Kriterien, die von der FIA festgelegt wurden.

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Wachstum bei der Formel 1

Die Formel 1 wird größer werden. Bereits in der Saison 2025 könnten mehr Teams, mehr Autos und mehr Fahrer an der Weltmeisterschaft teilnehmen als bisher. Schon heute ist das Wachstum des Wettbewerbs beeindruckend und immer mehr Rennställe werden von der Formel 1 Weltmeisterschaft angezogen. Es ist davon auszugehen, dass in Zukunft bis zu 12 Teams fahren werden. In der aktuellen Saison nehmen an den 23 Rennen 10 Teams mit 20 Fahrern teil.

Die Aufnahme neuer Teams könnte dem Wettbewerb noch einmal frischen Wind verleihen. Zusätzliche Mannschaften bringen weitere Talente und unter Umständen auch neue technologische Impulse mit. Für Motorsportfans treten möglicherweise sogar neue Favoriten an der Startlinie an. In den Wettbüros werden die Karten mit der Erweiterung der Formel 1 ebenfalls neu gemischt. Die Königsklasse gehört neben dem Fußball zu den beliebtesten Sportarten der Sportwettenfans.

Neue Teams bedeuten neue Wettkombinationen und einen noch lebhafteren Wettbewerb. Da vor allem Wettanbieter aus der Schweiz schon immer durch eine große Vielfalt an Wettoptionen punkten konnten, bleibt zu vermuten, dass man auch hinsichtlich der neuen Formel 1 Gruppierung hier besonders schnell nachziehen dürfte. Denkbar ist auch, dass sich rund um das Bewerbungsverfahren neue Wettmöglichkeiten entwickeln, die einen Sportwetten Bonus in der Schweiz auf das Auswahlverfahren anrechnen.

Allerdings stößt das neue Bewerbungsverfahren auch auf Kritik. Das liegt vor allem daran, dass wachsender Konkurrenzdruck zu einer finanziellen Bedrohung für die bereits etablierten Teams werden könnte. Denn je mehr Mannschaften im Wettbewerb sind, desto geringer sind die individuellen Anteile, die die jeweiligen Teams von den Geldern bekommen, um die es in der Formel 1 geht. Und da der Wettbewerb nicht nur ein sportlicher Höhepunkt, sondern auch eine wirtschaftliche Veranstaltung ist, geht es um eine Menge Geld. Immerhin ist die Formel 1 nach dem Fußball die beliebteste Sportart in Deutschland.

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Wenn es nach dem Willen des Automobilverbands FIA geht, soll die Formel 1 größer werden. Allerdings möchte der Verband verhindern, dass irgendwelche Teams in die Königsklasse aufsteigen, die dafür gar nicht geeignet sind. Deswegen hat die FIA ein Bewerbungsverfahren mit verschiedenen konkreten Kriterien entwickelt, welches bei der Auswahl der neuen Teams herangezogen werden soll, um eine möglichst hohe Qualität zu gewährleisten.

Zwei der wichtigsten Kriterien sind „die technischen Fähigkeiten und Ressourcen des Teams“ sowie „die Fähigkeit des Teams, seine Verpflichtungen gemäß dem sportlichen, technischen und finanziellen Reglement der Formel 1 zu erfüllen“. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass die verschiedenen Teams einen Mehrwert für den Wettbewerb bieten und die Fahrzeuge grundsätzlich mit der Konkurrenz mithalten können. „Das Wachstum und die Anziehungskraft der Formel 1 Weltmeisterschaft sind so groß wie nie zuvor“ sagte FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem, und das soll auch in Zukunft so bleiben.

Des Weiteren schreibt das Bewerbungsverfahren vor, dass die jeweiligen Teams „ausreichende Mittel“ besitzen müssen, um sämtlichen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen, die mit einer Teilnahme an dem Wettbewerb einhergehen. Diese können beispielsweise durch einen ausführlich ausgearbeiteten Geschäftsplan nachgewiesen werden. Auch das Thema Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Kriterium im Bewerbungsprozess. Die einzelnen Interessenten müssen darlegen, wie sie bis 2030 klimaneutral werden wollen, um an der Formel 1 teilnehmen zu dürfen.

Die FIA hat viele gute Gründe den Bewerbungsprozess transparent zu machen und auf genau die Kriterien Wert zu legen, die jetzt bekannt geworden sind. Auf der einen Seite möchte die FIA erreichen, dass die neuen Teams leistungsstark sind, um so eine Bereicherung für den Wettbewerb zu sein. Sie sollen nicht einfach nur hinterherfahren, sondern die Konkurrenzsituation erhöhen und den Wettbewerb spannender gestalten. Das geht nur, wenn die technischen Voraussetzungen hierfür gegeben sind.

Zudem spielt das Image eine Rolle, das sich die Formel 1 in Zukunft geben möchte. Es geht darum, als attraktiver, zukunftsweisender Wettbewerb wahrgenommen zu werden, der auf Fans aller Generationen und Altersschichten eine Anziehungskraft ausübt. Hierfür ist es aber erforderlich, aktuelle Trends im Blick zu behalten und darauf zu reagieren. Deswegen legt die FIA auch so großen Wert auf Nachhaltigkeit bei der Auswahl ihrer Teams.

Fazit: Die Erweiterung bleibt optional

Die FIA hat zunächst einmal ihren Willen bekundet, neue Teams in die Formel 1 aufzunehmen. Eine Verpflichtung geht sie damit aber nicht ein. Zunächst wird einmal das Bewerbungsverfahren durchgeführt, um zu prüfen, wie groß die aktuelle Nachfrage überhaupt ist. Bisher zeichnet sich jedoch ab, dass deutlich mehr Teams in die Formel 1 aufgenommen werden wollen, als Platz finden werden.

Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens wird zunächst einmal geprüft, ob die Bewerber alle Kriterien, die in dem Verfahren definiert wurden, erfüllen. Stand jetzt werden sie nur dann aufgenommen, wenn das der Fall ist. Sollte keines der Teams sämtliche Kriterien in ausreichendem Maße erfüllen und beispielsweise in Sachen Technik oder Nachhaltigkeit zu wenig überzeugen, kann es durchaus sein, dass zunächst keine weiteren Mannschaften in den Wettbewerb aufgenommen werden. In diesem Fall würden 2025 weiterhin zehn Teams antreten.

Das Bewerbungsverfahren und der Kriterienkatalog der FIA zeigen deutlich, dass sich die Formel 1 weiterentwickelt und im Umbruch befindet. Es geht darum, die Attraktivität des Wettbewerbs zu erhöhen, die Qualität der Mannschaften zu sichern und für ein Höchstmaß an Nachhaltigkeit zu sorgen. In den kommenden Wochen, Monaten und Jahren wird sich zeigen, ob das aktuelle Verfahren und die hierfür ausgewählten Kriterien zur Erreichung dieser Ziele geeignet sind.

Das war es natürlich längst noch nicht gewesen!

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