Der originale Ford GT 40 wurde nur drei Jahre lang gebaut, aber er wird für immer unvergessen bleiben, da er es geschafft hat, die 24 Stunden von Le Mans des Jahres 1969 zu gewinnen. Der Supersportwagen düpierte damals die Konkurrenz von Ferrari und sorgte für eine absolute Sensation. Anlässlich des Triumphs bringt die Firma Amalgam Collection nun ein Modell des Siegerautos im Maßstab 1:8 auf den Markt, welches nur ganze 199 Mal hergestellt wird. Dementsprechend ist der Preis absolut astronomisch, und das Modell ist unvorstellbar teuer. Unfassbare 12.065 Euro kostet ein einziges Exemplar der limitierten Sonderserie. Dafür bekommt man schon einen echten Dacia mit einigermaßen guter Ausstattung.
Hommage an das Siegerauto von Jacky Ickx und Jackie Oliver
Für das Modellauto werden natürlich nur die feinsten Materialien verwendet, um dem hohen Preis und dem exquisiten Image gerecht zu werden. Genaue Angaben zu den Werkstoffen, die für die Herstellung des GT 40 im Maßstab 1:8 verwendet werden, macht der Hersteller nicht, denn die solvente Kundschaft soll sich einfach das fertige Produkt ansehen, um sich einen Eindruck vom Modell zu verschaffen.
Es handelt sich um ein perfekt detailliertes Produkt, welches wie eine Miniatur-Replik des originalen Siegerautos der 24 Stunden von Le Mans im Jahre 1969 wirkt. Das Fahrzeug ist exakt 51 cm lang, und es dauerte 2 lange Jahre, bis die Entwicklungsarbeiten zum Modell abgeschlossen waren, und man mit der Kleinserienfertigung beginnen konnte. Jedes Modell wird von einem kleinen Kreis ausgewählter Mitarbeiter produziert, und die Fertigung eines jeden Exemplars nimmt satte 400 Arbeitsstunden in Anspruch. Natürlich versteht es sich von selbst, dass diese Fahrzeuge nicht in Kinderhände gehören, sondern in einer Vitrine aufbewahrt werden sollten, denn zum Spielen gibt es diverse andere Modellfahrzeuge, welche nur einen Bruchteil von den exklusiven Modellen von Amalgam Collection kosten.
Weitere historische Rennfahrzeuge im Maßstab 1:8 befinden sich im Portfolio.
Unter anderem werden von der Modellautofirma noch eine Mini-Replik des Mercedes W196 Monoposto, sowie ein Modell des Ferrari SF1000 hergestellt. Der Mercedes ist der legendäre Rennwagen, den Sir Stirling Moss pilotierte, und damit große Erfolge feierte. Beim Ferrari SF1000 handelt es sich um ein spezielles F1-Modell, welches anlässlich des 1000. Formel-1-Grand-Prix der Scuderia Ferrari gebaut wurde, welcher im letzten Jahr im italienischen Mugello stattfand. Der Ferrari ist aber deutlich „günstiger“ als der Ford GT 40, und kostet nur schlappe 9.096 US-Dollar.
Unser Fazit zum Ford GT 40 und seinen Brüdern im Maßstab 1:8:
Man mag es im ersten Moment kaum glauben, aber es gibt einen Markt für astronomisch teure und exklusive Modellautos. Man kann nicht einsteigen, und auch nicht mit ihnen durch die Gegend fahren, aber für manche Autosammler ist es ein Hochgefühl, einige der exklusivsten Modellautos der Welt in der Vitrine stehen zu haben. Solltet ihr euch auch für solche Fahrzeuge begeistern können, dann empfehlen wir euch einen Blick in unsere Bildergalerie, die wir für euch dem Artikel beigefügt haben.
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