Leo Flight Corporation sorgt aktuell für Aufsehen in der eVTOL-Szene. Das US-Unternehmen hat mit dem Solo JetBike ein persönliches Luftfahrzeug vorgestellt!
Es richtet sich nicht an große Konzerne oder staatliche Programme, sondern an ganz normale Leute mit Bock auf Technik und ein bisschen Kleingeld.
Leo Flight Solo JetBike
Seit 2021 arbeitet Leo Flight an einem elektrischen Jet-Antrieb – jetzt ist das Ergebnis endlich da. Für 86.000 € bekommt man ein echtes Einzelstück mit ordentlich Schub. Der Solo unterscheidet sich deutlich von den üblichen eVTOLs: Keine sichtbaren Rotoren, keine Drohnen-Optik.
Jet-Antrieb statt Propeller
Stattdessen stecken zwölf kleine, versteckte Düsen an vier „Flügelspitzen“, die für Auftrieb und Steuerung sorgen. Klassische Steuerflächen? Fehlanzeige. Gesteuert wird wohl über den variablen Schub der einzelnen Triebwerke – genaue Infos dazu fehlen zwar, aber das Prinzip ist klar: einfach, sicher, futuristisch.
Keine Lizenz, kein Problem
Der Solo fällt unter Part 103 der US-Luftfahrtbehörde. Bedeutet: Unter 115 kg Leergewicht, unter 102 km/h Spitze – also kein Flugschein nötig. Die maximale Geschwindigkeit liegt bei 100 km/h, die Flugzeit bei rund 15 Minuten. Klar, das reicht nicht für eine Alpenüberquerung, aber fürs Wochenende raus aufs Feld? Perfekt.
Kompakt und transportabel
Mit 6,5 x 6,5 Fuß (rund 2 x 2 Meter) ist das Teil so kompakt, dass es locker auf die Ladefläche eines Pickups passt. Reinsetzen, anschnallen, abheben – ganz easy. Die Flughöhe ist aktuell auf 4,5 Meter begrenzt, elektronisch geregelt. Ob das in Zukunft anpassbar wird, bleibt offen.
Der große Bruder kommt
Der Solo ist nur der Anfang. Leo Flight plant schon das nächste Modell: ein stylishes Coupé, das Ende 2027 kommen soll. Größer, stärker, weiter – der Solo ist quasi die Einstiegsdroge ins Jetbike-Universum. Wenn das Ding einschlägt, steht der Weg frei für die nächste Generation der persönlichen Luftfahrt.
Konkurrenz? Kaum bezahlbar
Im Vergleich zu anderen eVTOLs wie der Jetson One ist der Solo fast schon ein Schnäppchen. Der Jetson kostet deutlich mehr, obwohl er ähnliche Leistung bietet. Klar, beides sind Luxus-Spielzeuge – aber wenn du schon abheben willst, warum dann nicht stylisch und günstiger?
Fazit: Der Solo JetBike ist kein Science-Fiction mehr, sondern Realität. Wer Bock auf die Lüfte hat und 86.000 € übrig, kann sich seinen Traum vom eigenen Fluggerät erfüllen. Und hey – damit bist du auf jeder Wiese der Star. Bild- und Videonachweis/Quelle: Leo Flight Corporation






