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Produktionsstart des neuen Nissan LEAF in Sunderland

Dritte Generation des Elektro-Pioniers geht an den Start

Der neue Nissan LEAF rollt frisch überarbeitet und komplett elektrisch aus dem Werk in Sunderland – und das auf einer brandneuen, topmodernen Produktionslinie.

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Mit satten 514 Millionen Euro hat Nissan das Werk für die dritte Generation des LEAF auf Elektro umgekrempelt und macht damit ernst mit der eigenen EV-Zukunftsvision EV36Zero.

Nissan investiert in die Zukunft

Ziel: Stromer bauen, Batterien vor Ort produzieren und dabei auf erneuerbare Energie setzen. Damit geht der LEAF nicht nur technisch, sondern auch ideologisch in eine neue Ära. Damit der LEAF der dritten Generation gebaut werden kann, hat sich einiges getan in Sunderland. Produktionslinie Zwei wurde komplett umgebaut – mit intelligenten Automatisierungen, digitaler Kartierung und Virtual-Reality-Tools.

Werk Sunderland wird zum E-Hub

Ganze 137 neue Presswerkzeuge formen die 42 Karosserieteile des LEAF. Dazu kommen 78 neue Roboter im Karosseriebau, die unter anderem ein Laserschweißsystem bedienen, das mit einer Präzision von 0,3 mm arbeitet – das ist Handwerkskunst auf Roboter-Niveau. In der Lackierstraße gibt’s neue Farben wie Sukumo Blue und Luminous Teal.

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Und beim sogenannten „Battery Marriage“ bringt eine vollautomatische Anlage das Akku-Modul in nur 56 Sekunden ins Fahrzeug – 26 Bolzen, fertig. Für die Versorgung mit Teilen sorgen jetzt 475 autonome Transportfahrzeuge, die nonstop Material an die Linie bringen. Damit das alles reibungslos läuft, hat Nissan satte 360.000 Trainingsstunden in die Schulung der 6.000 Mitarbeitenden gesteckt. Ganz schön krass, was da abgeht.

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Mehr Reichweite, mehr Technik, mehr Style

Und was kann der neue LEAF? Eine Menge! Der Erste, der vom Band lief, war ein stylischer Evolve in Luminous Teal mit Zweiton-Look. Unter der Haube: ein 75-kWh-Akku, der eine Reichweite von bis zu 620 km liefert. Damit bist du im Alltag mehr als entspannt unterwegs. Beim Nachladen sieht’s auch gut aus: Dank 150-kW-Schnellladung ziehst du in 30 Minuten bis zu 440 km nach – ein echter Vorteil auf langen Strecken.

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Im Innenraum gibt’s ein digitales Erlebnis vom Feinsten: Zwei 14,3-Zoll-Screens bilden das Cockpit, Google ist direkt eingebaut und die NissanConnect Services App bringt alles, was du für smartes Fahren brauchst – von Klima-Vorbereitung bis zur Ladeplanung. Klar, auch Fahrassistenzsysteme der neuesten Generation sind am Start. Der LEAF ist also nicht nur elektrisch, sondern auch komplett vernetzt und zukunftsfähig.

Gigafactory liefert Akku-Power

Direkt gegenüber vom Werk wurde zusätzlich eine neue AESC-Gigafactory hochgezogen, die für den LEAF Akkus mit noch höherer Energiedichte liefert. Das sorgt für bessere Performance und mehr Reichweite – und bleibt trotzdem nachhaltig. Laut AESC-Werksleiter Jim Marley ist das ein echter Meilenstein für die britische E-Auto-Industrie. Die Gigafactory ist gleichzeitig Ankerpunkt für eine wettbewerbsfähige Lieferkette für EVs – made in UK.

Nissans Plan: E-Offensive aus England

Aber Nissan hat noch mehr vor: Der LEAF ist nur der Anfang. Ab nächstem Jahr kommt auch der neue, vollelektrische Nissan JUKE aus dem gleichen Werk – ebenfalls von Linie Zwei. Damit deckt Sunderland künftig fast alles ab: vollelektrisch, Hybrid mit e-POWER oder klassischer Verbrenner. Parallel laufen dort auch Modelle wie der Qashqai und der JUKE HEV vom Band.

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Was viele nicht wissen: Das Design und die Technik für den neuen LEAF wurden auch in Großbritannien entwickelt – nämlich im Nissan Technical Centre Europe in Cranfield. Diese Entwicklungen fließen nicht nur in europäische Modelle ein, sondern auch in die für Japan und die USA. Nissan schafft damit eine echte Globalstrategie – von der Insel in die Welt.

Nachhaltigkeit & Ambition 2030

Nissans langfristiger Plan, „Ambition 2030“, hat ein großes Ziel: Das Unternehmen will bis 2050 komplett CO₂-neutral über den gesamten Produktlebenszyklus sein. Die EV36Zero-Vision ist der erste große Schritt dahin. Mit dem Mix aus E-Auto-Produktion, Akku-Fertigung und Ökostrom will Nissan nicht nur Autos bauen, sondern ein nachhaltiges Ökosystem rund ums Fahren schaffen.

Insgesamt hängen an Nissans UK-Standorten rund 7.000 Jobs, allein in Sunderland sind’s 6.000. Im gesamten britischen Zuliefernetzwerk hängen zusätzlich rund 30.000 Jobs am japanischen Hersteller. Nissan macht also nicht nur coole E-Autos, sondern bringt auch stabile Jobs und massive Wirtschaftskraft in die Region. Bild- und Videonachweis/Quelle: Nissan

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