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Tipp – Wir haben den neuen PACE-Link für’s Auto getestet

Für diejenigen, die von den nur wenigen Funktionen des Bordcomputers im eigenen Auto genervt sind, hat das deutsche Startup-Unternehmen „PACE Telematics“ eine coole Alternative erfunden. Mit dem PACE OBD-2 Stecker, kann nahezu jeder Fahrzeugbesitzer sein Auto um viele Mehrwert-Dienste erweitern. Das geht von der Onboard-Analyse des Autos, bis hin zum automatischen Fahrtenbuch, das sogar vom Finanzamt anerkannt wird. „Tuningblog.eu“ hat es direkt getestet. Das Fahrzeuge zunehmend schlauer werden, ist sicher keine Neuigkeit. Allerdings gilt das nur für aktuelle Fahrzeuge und Neuerscheinungen. Aber es geht auch anders, nämlich mit dem PACE-Stecker. Mit PACE möchte man in Zukunft 140 Millionen Pkw und sogar Kleinlaster smarter machen. Aber was kostet das alles? Mit nur 120 Euro ist man schon dabei. Dafür bekommt man einen knapp 5 cm breiten und 3 cm hohen Stecker für die OBD-2-Schnittstelle („nur“ für OBD-2).

ab (seit) 1. Januar 2023 ist Produktion und der Verkauf des PACE Link eingestellt

Aufgrund der sehr kompakten Bauweise, die den OBD-2 Anschluss kaum übertrifft, stört der Stecker nicht. Die Einrichtung der App und die Verbindung zur Hardware sind ebenfalls vollkommen easy und waren innerhalb weniger Minuten abgeschlossen. Besonders die mitgelieferte Handyhalterung macht das System sehr komfortabel. Das Kürzel OBD steht übrigens für „On-Board-Diagnose“. Dieser Port befindet sich bei den meisten Autos im Bereich unter dem Lenkrad. Das gute dabei ist die Tatsache, dass es sich um ein weltweit standardisiertes System handelt, das von Werkstätten genutzt wird, um Fehlercodes auszulesen. PACE macht im Grunde dabei nichts anderes, nur nicht für die Werkstatt, sondern für den Fahrzeugbesitzer. Ein Highlight ist ebenfalls, dass sich der Stecker die Fahrzeugdaten in Echtzeit speichert und direkt, mittels Bluetooth LE an das Smartphone sendet. Somit kann jeder noch so kurze Gasstoß in Echtzeit auf dem Handy abgerufen werden. Die kostenfreie App wertet die empfangenen Daten blitzschnell aus und ergänzt sie mit Informationen aus dem Internet. Resultat: Der Nutzer erhält eine Menge Informationen über sein Auto und außerdem über das eigene Fahrverhalten.

kostenfreie APP für IOS & Android

[the_ad id=“128325″]Und warum benötigt man das? PACE möchte damit das Autofahren einfacher, stressfreier und sicherer machen. Man kann quasi schon während der Fahrt erkennen, wie es dem Auto geht. Der Performance-Monitor zeigt etwa die Motorlast oder der Turbo-Druck an. Sogar über die Kühlwassertemperatur bis hin zur Batteriespannung wird man informiert. Wie oftmals auch beim serienmäßigen Bordcomputer, werden der Benzinverbrauch, die Geschwindigkeit oder der eingelegte Gang angezeigt. Doch PACE kann noch mehr! Ähnlich wie bei einem Navi, erhält man sogar die Info auf welcher Straße man gerade unterwegs ist und, für uns eine richtig tolle Sache, wie schnell man maximal fahren darf.

Hat das Auto einen technischen Defekt, wie etwa eine kaputte Lambdasonde, so wird das in der App angezeigt und man kann bei einem Werkstattbesuch direkt die Information an den Mechaniker weitergeben. Die App zeigt aber nicht nur einen kurzen Hinweis, sondern sogar eine detaillierte Erklärung. Dies kann im besten Fall dazu verhelfen, dass die Werkstatt einen geringeren Aufwand bei der Fehlersuche hat, was letztlich dann auch auf der Rechnung zu bemerken ist oder man hat vielleicht sogar das Glück den Fehler selbst beheben zu können. Gleichfalls nützliche Funktionen, wie ein Tankstellenfinder, ein Spritspartrainer, ein Tracking der Benzinkosten oder ein Traffic-Monitor sind mit an Bord. Ein nützliches Gimmick ist auch die Find-My-Car-Funktion, die es mithilfe des Smartphones möglich macht, das Auto wiederzufinden. Kürzlich hätten wir genau das gebraucht, als unser Golf in einem riesigen Parkhaus in der Innenstadt von Dortmund nicht zu finden war. Für uns als Unternehmen ist es auch von Vorteil, dass Geschäftsleute und Selbstständige ein Fahrtenbuch-Feature nutzen können, das für das Finanzamt konforme Zusammenfassungen der Fahrten aufzeichnet. Ohne dass selbst Handgriffe getätigt werden müssen, zeichnet die PACE-App jede Strecke automatisch auf. All das lässt sich dann kategorisieren und auch mit Hinweisen versehen. Schlussendlich kann alles via PDF verschickt werden. Natürlich ist das Ganze auch in puncto Sicherheit durchdacht. Während der Fahrt sind nämlich weniger Informationen abrufbar als im Stillstand, was wir aber erst nach einiger Zeit „verstanden“ haben und es deshalb für etwas Verwirrung sorgte. Wird PACE allerdings schon einige Zeit im Fahrzeug genutzt und der Umgang ist vertraut, wird die Benutzung zur Selbstverständlichkeit und benötigt keinerlei weitere Handlungen.

während der Fahrt nur das wichtigste…

Die App aktiviert sich von selbst und alle Aufzeichnungen laufen im Hintergrund. Noch ein weiteres Plus an Sicherheit bringt das System mit: Mittels eCall hält die App ein automatisches Notruf-System bereit, das selbstständig Kontakt zu einem Call-Center aufnimmt, sollte Hilfe gebraucht werden. Eine sinnvolle Sicherheitsfunktion, die in allen Neuwagen ab dem 31. März 2018 verbaut sein muss. Eine der Funktionen, wie das Notruf-Feature konnten wir natürlich nicht testen – „Zum Glück“. In den kommenden Monaten wollen wir PACE weiter testen und ganz besonders die Fahrtenbuch-Funktion wird dabei sehr nützlich sein. Wer exakt die oben angesprochenen Funktionen für sein Fahrzeug sucht, der dürfte mit PACE genau das richtige Utensil gefunden haben. Interesse bekommen?

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