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Tipp: So lassen sich Steinschläge im Autolack ausbessern?

[Update: 25.10.2023] Kleine Schäden am Autolack kann man auch ohne Lackierer beheben und in Eigenregie reparieren. Man sollte sich nur im Klaren sein, dass zuhause nie ein solches Ergebnis erzielen wird, wie beim Profi. Im Hinblick auf die typischen Steinschläge (klein, rund, bis auf die Grundierung) muss vorab die zu lackierende Stelle gut gesäubert und entfettet werden. Am besten mit Silikonentferner. Zum Ausbessern von Steinschlägen sind Lackstifte perfekt geeignet. Es gibt sie beim Hersteller und von vielen Drittanbietern in nahezu allen Original-Farben.

Lackpolitur als Alternative!

Ablauf: Oft ist im Deckel eine kleine Drahtbürste vorhanden, mit der der Steinschlag angeschliffen wird. Dann mit dem Pinsel den Lack vorsichtig in den Steinschlag tupfen und die frische Farbe austrocknen lassen. Ist der Lack trocken, dann kann die Oberfläche mit 1500er bis 2000er-Schleifpapier bearbeitet werden. So wird der überschüssige Lack entfernt. In diesem Fall aufpolieren und fertig.

Wer an seinem Auto schon Lackschäden, wie Kratzer oder Steinschläge entdeckt hat, weiß wie ärgerlich das ist. Nicht selten führen selbst kleinste Beschädigungen zu Rostflecken im Lack, der sich aufgrund dessen prima bis zum Blech durchfressen kann. Auch optisch ist das eine unschöne Sache. Besonders bei dunklen Lacken, da hier die helle Grundierung oder gar das Blech optisch stark hervorstechen. Winzig kleine Macken lassen sich aber oft schon mit einer guten Politur entfernen, doch das ist nicht immer erfolgreich. Gerade im Winter sind Autos durch Streusplitt schnell vom Steinschlag betroffen. Im optimalen Fall lässt sich ein solcher Schaden aber mit einer Kratzerpolitur beseitigen. Eine Fahrzeuglackierung besteht grob unterteilt aus einer Farbschicht und dem Klarlack darüber. Ist nur der Klarlack angekratzt, reicht zur Ausbesserung oftmals schon die Kratzerpolitur. Es muss dann nicht mal der eingangs erwähnte Lackstift zum Einsatz kommen.

Prüfen, wie tief der Kratzer ist!

Vorher sollte man prüfen, wie tief der Kratzer ist! Die Selbstdiagnose kann man mit dem „Fingernagel“ durchführen. Einfach über den Kratzer/Steinschlag fahren und sollte man an den Kanten hängen bleiben, dann ist in jedem Fall die obere Klarlackschicht zerstört. Mit Hilfe eines Lösungsmittels kann festgestellt werden, ob der Kratzer tiefer bis zum Blech reicht. Dazu wird ein Lappen mit einem sanften Lösungsmittel beträufelt und dann über den Kratzer gewischt. Wenn der Kratzer für einen Moment transparent erscheint, und die eigentliche Fahrzeugfarbe durchschimmert, ist der Lack unter der Klarlackschicht noch unversehrt. In diesem Fall kann einfach mit etwas Klarlack ausgebessert werden. Bei einer oberflächlichen Beschädigung ist ein anfänglicher Versuch mit Lackkratzer-Polituren in jedem Fall empfehlenswert.

keine Billigprodukte nutzen

Allerdings empfiehlt es sich, hochwertige Kombi-Produkte zu nutzen. Damit werden zwei Arbeitsschritte in einem Abwasch erledigt. Die beschädigte Stelle wird, plan geschliffen und gleichzeitig auf Hochglanz poliert. Verschiedene Lackkratzerpolituren wurden schon von der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und auch von anderen Prüforganisationen getestet. Das Resultat zeigt oft, dass die getesteten Produkte zwar mit diversen Kratzern im Lack zurechtkommen, oft gibt es aber Abstriche bei teils schwierigen Anwendungsverfahren und Lücken in der Produktbeschreibung. Ein gutes Produkt hat eine ausführliche und gut verständliche Gebrauchsanweisung dabei, um eine falsche Anwendung, die vielleicht mehr Schaden als Nutzen bringt, auszuschließen.

Entgegen vieler Annahmen sollte man weiche Lappen/Tücher statt der allseits bekannten Polierwatte nutzen. Die Reparaturstelle sollte außerdem großzügig behandelt werden, so dass die Übergänge zum unbehandelten Lack gleichmäßig sind und unscheinbar ineinander übergehen. Ansonsten entsteht vielleicht ein besonders auffallender, stark glänzender Punkt, wo bisher der Steinschlag/Kratzer war, in einer sonst verblichenen oder stumpfen Oberfläche. Das macht es optisch nicht besser.

Sollte der Kratzer bis auf das Karosserieblech reichen, benötigt man unbedingt einen Lackstift in passender Wagenfarbe. Laien können sich, wie eingangs bereits erwähnt, in der Regel selbst an das Unterfangen wagen. Folgend deshalb noch einmal eine etwas ausführlichere Anleitung: Es muss die schadhafte Stelle zunächst genau inspiziert werden. Etwaige Rostpunkte oder Metallgrate müssen unbedingt vorab, zum Beispiel mit einem scharfen Bastelmesser, abgeschabt werden.

Reinigungsbenzin und Wattestäbchen

Die bearbeitete Stelle muss daraufhin mit Reinigungsbenzin und einem Wattestäbchen gereinigt und entfettet werden. Der im Anschluss frisch aufgetragene Lack lässt sich am besten mit einem feinen Aquarellpinsel der Größe 0 oder 1 auftragen. Die Stelle, die nachlackiert wurde, muss nach dem Trocknen und Aushärten noch nachgearbeitet werden. Dazu kann man einen Schleifblock mit Körnung 1.500 oder 2.000 in Kombination mit Wasser benutzen. Man muss dabei aber sehr sanft vorgehen und keinesfalls zu viel Lack abtragen. Abschließend wird die bearbeitete Stelle mit einem trockenen Tuch nachgewischt, daraufhin mit einer handelsüblichen Politur aufpoliert und versiegelt und schon ist der Schaden behoben. Vom vorherigen Schaden sollte (fast) nichts mehr zu sehen sein, wenn man richtig gearbeitet hat.

Tipp: Lackschutzfolierung/Steinschlagschutzfolie hilft vorbeugend.

FAQ: Steinschläge ausbessern – Alles, was Sie wissen müssen


Steinschläge ausbessern: Eine Einführung

  • Was sind Steinschläge? Steinschläge sind Beschädigungen auf der Oberfläche des Fahrzeugs, die durch den Aufprall von Steinchen oder anderen harten Partikeln verursacht werden.

Steinschlag-Reparatur: Do-it-yourself

  • Wie repariert man Steinschläge? Das Ausbessern von Steinschlägen geht am besten mit einem Autolackstift. Neben einem solchen Stift, basierend auf der Lacknummer des Autos, benötigt man auch einen Schleifstift, Entfetter, einen Klarlack-Lackstift und eine Grundierung.
  • Kann man kleine Steinschläge polieren? Kleinere Macken, wie Kratzer und Steinschläge im Autolack, können oft selbst beseitigt werden. Dafür reicht manchmal schon eine Spezialpolitur.

Kostenfaktoren bei Steinschlägen

  • Was kostet die Reparatur eines Steinschlags auf der Motorhaube? Die Kosten für die Reparatur liegen in der Regel zwischen 50 EUR und 300 EUR.
  • Wie viel kostet eine Steinschlagschutzfolie? Eine Steinschlagschutzfolie kostet in der Regel zwischen 90 und 120 EUR.
  • Welchen Bereich am Fahrzeug sollte man unbedingt schützen? Abhängig vom Fahrzeug und seiner Bauart empfiehlt es sich, zumindest den Stoßfänger und die Motorhaube sowie die Kofferraum-Ladekante mit einer Lackschutzfolie zu schützen.
  • Wie viel kostet es, eine Motorhaube zu lackieren? Das Lackieren einer Motorhaube kostet in der Regel zwischen 400 und 500 EUR.

Vorbeugung und Schutz

  • Was tun gegen Steinschläge auf der Motorhaube? Eine transparente Schutzfolie oder ein Steinschlagschutz kann auf die Motorhaube aufgetragen werden, um sie vor Steinschlägen zu schützen.

Das war es natürlich längst nicht gewesen!

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Tipp: Die Fahrzeugbeleuchtung ganz einfach überprüfen!

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Optimierte Fahrzeuglackierung mit warmem Stickstoff!

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