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Zeitreise durch Ikonen – vom Fiat 500 Hybrid bis zum Cinquecento

Von Monza bis Mole Antonelliana: Wie Fiat den 500er neu erfindet, ohne seinen Charakter zu verlieren

Fiat feiert sich – und das völlig zurecht! Denn mit dem neuen Fiat 500 Hybrid setzt die italienische Kultmarke ein echtes Statement.

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Und wo könnte man das besser zelebrieren als in Turin, der Heimat von Fiat? Dort läuft nicht nur der neue Hybrid vom Band, sondern im Heritage Hub gibt’s gleich noch die passende Ausstellung dazu.

Klassiker macht auf Zukunft

„L’Italia che piace“ nennt sich das Ganze – klingt schick, ist aber vor allem ein Riesen-Throwback durch über 60 Jahre Fiat-Geschichte. Und ja, da geht’s nicht nur um Blech, sondern um echtes Lebensgefühl auf vier Rädern. Der Startschuss fiel 1957 mit dem Fiat 500 N. Der kleine Kerl hatte gerade mal 13 PS, schaffte aber 85 km/h und war extrem günstig – ein Auto für alle.

Von 1957 bis heute: Wie alles mit dem Nuova Cinquecento begann

Und genau das hat funktioniert: Der Nuova Cinquecento wurde schnell zum Symbol für die Massenmotorisierung in Italien. Zuerst noch spartanisch, aber Fiat hat schnell nachgelegt – mit besserer Ausstattung, mehr Leistung (15 PS, 90 km/h) und dem Namen „Normale“ für die erste Weiterentwicklung.

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Was folgte, war eine Erfolgsgeschichte im Taschenformat. Die Leute liebten das Ding – und nicht nur in Italien. Der 500 passte in jede Parklücke, war günstig im Unterhalt und hat einfach das italienische Lebensgefühl auf die Straße gebracht.

Der 500 Abarth knackt Rekorde

1958 kam dann die sportliche Seite des 500 ins Spiel: Der Fiat 500 Abarth Record Monza. Getunt von Carlo Abarth höchstpersönlich, brachte der Zweizylinder fast 26 PS auf die Straße und schoss über die 120 km/h. Der Rekordversuch in Monza war kein Witz – sieben Tage Dauerbelastung, sechs neue Weltrekorde. Über 19.000 km ballerte der Kleine mit durchschnittlich 108 km/h über den Asphalt. Klar, dass so ein Modell heute im Heritage Hub nicht fehlen darf.

Mehr Platz im Giardiniera

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1960 wurde der 500 zur Familienkutsche – naja, fast. Der Fiat 500 Giardiniera war ein Kombi im Mini-Format. 3,2 m lang, Platz für vier Leute und dank umgeklappter Rückbank sogar 200 kg Nutzlast. Der Motor? Um 90° gedreht eingebaut, damit der Laderaum flach bleibt. Mit 18 PS ging’s bis 95 km/h – nicht schnell, aber verdammt praktisch.

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Fiat 500 L: Mehr Luxus, mehr Style

Der Fiat 500 L (Lusso) kam 1968 und hat den Kultklassiker ein bisschen schicker gemacht. Mehr Chrom, bessere Sitze, neues Armaturenbrett, schicker Tacho bis 130 km/h – alles ein bisschen mehr Dolce Vita. Besonders beliebt war die Farbe Positano-Gelb, die heute noch wie Sommer in Lackform aussieht. Der L war für viele das perfekte Stadtauto mit Stil.

Das Ende einer Ära: Fiat 500 R

1972 rollte dann der Fiat 500 R an – das letzte Kapitel der ersten Generation. Mit 18 PS und über 100 km/h war er der stärkste klassische 500. Verstärkte Antriebswellen, besseres Getriebe, mehr Laufruhe – das war die R(innovata)-Version, bevor 1975 endgültig Schluss war mit dem Ur-Cinquecento.

Der Trepiùno zeigt die Richtung

2004 hat Fiat dann wieder Lust bekommen auf Nostalgie – der Trepiùno war das Konzept, das später die Vorlage für den neuen 500 wurde. 3,3 m lang, stylisch wie der alte, aber modern interpretiert. Besonders smart: das 3+1-Innenraumkonzept mit einem Notsitz hinten. Der Look war retro, die Technik aber richtig fortschrittlich – Rückleuchten mit LCD-Technik, zum Beispiel.

Comeback mit Stil: Der Fiat 500 von 2007

Exakt 50 Jahre nach dem Original kam 2007 das große Comeback. Der neue Fiat 500 hat nicht einfach nur den Look übernommen – er hat das Retro-Feeling neu erfunden. Mit 5-Sterne-NCAP, sieben Airbags, modernem Infotainment und unendlich vielen Personalisierungsoptionen war er stylisch UND sicher.

Der 500 war wieder da – und zwar richtig. Als Limousine oder Cabrio, mit Sondermodellen von Gucci bis Riva – der Kleine wurde zum Designobjekt mit Straßen-Zulassung. Über 40 Preise später war klar: Der Fiat 500 ist wieder Kult.

Abarth 500: Klein, laut, schnell

Ab 2008 wurde’s sportlich: Der Abarth 500 brachte die Tuning-DNA zurück auf die Straße. Mit einem 1,4-Liter-Turbo von 135 bis 190 PS (je nach Modell) war das kleine Ding ein echter Rennfloh. Der Sound? Brutal – besonders mit der Record-Monza-Auspuffanlage oder dem Akrapovič-System. Special Editions wie Tributo Ferrari oder 70° Anniversario machten ihn zum Sammlerstück. Und ja, auch das erste Sondermodell „Zerocento“ steht im Heritage Hub.

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Der Fiat 500 wird elektrisch

2020 dann der Schritt in die Zukunft: Der Fiat 500 Elektro war da. Komplett neu entwickelt, aber mit dem alten Charme. Zwei Akkuvarianten – 24 kWh für ca. 260 km Reichweite und 42 kWh für bis zu 320 km (WLTP). Leistung? Erst 118 PS, später auch mit 95 PS.

Dazu drei Fahrmodi (Normal, Range, Sherpa) und jede Menge digitale Features: 10,25″-Touchscreen, Smartphone-Konnektivität, Sprachsteuerung und smarte Assistenzsysteme, die sogar teilautonomes Fahren erlauben. Als Limousine, 3+1 oder Cabrio – die Auswahl stimmt. Der Fiat 500 Elektro wurde schnell zum Bestseller unter den E-Citycars in Europa.

Fiat 500 Hybrid Torino: Back to the roots

2025 ist der Fiat 500 Hybrid am Start – und das gleich mit einem Sondermodell: dem Fiat 500 Hybrid Torino. Schon die Farbe „Sun of Italy“ macht klar, wohin die Reise geht: zurück zu den Wurzeln. Alternativ gibt’s „Ocean Grün“, aber beide Varianten tragen stolz die Mole Antonelliana als Silhouette an den Seitenfenstern.

Im Innenraum geht’s weiter mit Heritage-Vibes – karierte Sitzflächen mit dem Schriftzug „Fabbrica Italiana Automobili Torino“, farblich abgestimmte Armaturentafel und jede Menge Style.

Technisch steckt ein 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner unter der Haube, der 65 PS liefert. Dazu kommt ein 12-Volt-Mild-Hybrid-System mit Lithium-Ionen-Batterie und kleinem E-Motor. Der hilft beim Anfahren und Beschleunigen – Ergebnis: ein Verbrauch von nur 5,3 l/100 km. Nicht schlecht für ein Auto, das trotzdem Fahrspaß liefert.

Features wie Klimaautomatik, LED-Scheinwerfer, Parksensoren, schlüsselloses Startsystem und moderne Fahrerassistenzsysteme (Notbremsassistent, Spurhalter, Verkehrszeichenerkennung) sind alle an Bord. Der große Touchscreen ist mit 10,25 Zoll richtig gut ausgestattet und bindet dein Smartphone easy über Android Auto oder Apple CarPlay ein – komplett kabellos natürlich.

Fazit: Vergangenheit trifft Zukunft mit Stil

Der Fiat 500 ist mehr als nur ein Auto – er ist ein Stück Kultur, ein Designklassiker und jetzt auch ein moderner Hybrid. Egal ob du’s sportlich magst wie beim Abarth, elektrisch wie im 500 Elektro oder klassisch-modern wie im Hybrid Torino: Der Cinquecento hat für jeden was zu bieten. Und was bleibt? Viel Charakter, ein bisschen Retro und ganz viel italienische Seele. Bild- und Videonachweis/Quelle: Stellantis u.a.

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