Sonntag , 9. August 2020
Tipps

Schneeketten – Pflicht, montieren, Test – wir haben die Info’s

Infobericht zum Thema Schneeketten

Wer in den Wintermonaten in Regionen unterwegs ist, wo besonders viel Eis und Schnee liegt, der sollte neben dem obligatorischen und bereits aufgezogenen Satz Winterreifen, noch zusätzlich dazu passende Schneeketten mit an Bord haben. Dies gilt vor allem für Autofahrer, die in die Alpen reisen. Denn hier gilt für bestimmte Straßen und Pässe eine Schneekettenpflicht. Bei Missachtung drohen ansonsten hohe Bußgelder. In Österreich beispielsweise können diese bis zu 5.000 Euro betragen. Außerdem sind hier nur sogenannte Spurkreuzketten gestattet (nach Ö-Norm V5117 oder V5119). Textile Schneeketten wie beispielsweise Schneesocken sind hier nicht erlaubt. Die Schneekettenpflicht gilt im übrigen auch für allradgetriebene Fahrzeuge. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit bei angelegten Schneeketten liegt in der Regel bei 50 km/h.

Schnellmontagesysteme sind beliebt

Für das Anlegen von Schneeketten kann es auf Grund der unterschiedlichen Kettentypen keine einheitliche Montageempfehlung geben. Vor Reiseantritt sollte dies also unbedingt geübt werden. Zusätzliche robuste Handschuhe, eine starke Taschenlampe sowie eine widerstandsfähige Unterlage sind weitere nützliche Utensilien, die im Reisegepäck nicht fehlen sollten. Schneekettentypen, die mit einem Schnellmontagesystem ausgestattet sind, eignen besonders für ungeübte Autofahrer. Wenn der Zeitpunkt naht, in dem die Montage unabdingbar wird, sollte nicht allzu lange damit gewartet werden. Ansonsten riskiert man entweder, dass man im Schnee stecken bleibt oder über den eisigen Straßenrand hinausgleitet. Wird die Strecke wieder eis- und schneefrei, so wird die Demontage der Ketten fällig. Denn nur eine zeitnahe Demontage verlängert die Lebensdauer der Schneeketten, da sie sonst extrem schnell verschleißen.

Spurketten & Antriebsketten

 Je nach Kettentyp wird nach deren Anordnung zwischen Antriebs- und Spurketten unterschieden. Die Montage der Antriebsketten findet auf den Rädern der Antriebsachse statt. Die einzelnen Kettenglieder verlaufen hier quer zur Antriebsachse. Die Spurketten hingegen werden auf den Rädern der Lenkachse montiert. Hier verlaufen die Kettenglieder in Laufrichtung der Räder. Mittlerweile sind auch Kombinationsvarianten aus Antriebs- und Spurketten erhältlich. Die maßgeblichen Kettenglieder sind hier kreuz und quer über die Lauffläche der Räder angeordnet, die zusätzlich mit verstärkten Längsgliedern verbunden sind. Um einen besseren Reibungswiderstand zu erhalten, sind die Ringketten eher kantig geformt. Weitere lockere und runde Kettenglieder der Ringkette, befreien die abrollende Schneekette vom anhaftenden Schnee.
Grundsätzlich gibt es drei unterschiedliche Typen von Schneeketten, mit ihren jeweils spezifischen Vor- und Nachteilen. Da sind zum einen die Seilketten. Ihr Vorteil ist ihr geringes Packmaß, allerdings neigen sie dazu sich schnell miteinander zu verknoten. Die zweite Grundvariante ist die Bügelkette. Hier erleichtert ein Bügel die fricklige Montage. Als letztes folgen die sogenannten Komfortketten. Neben ihrer schnellen Montage weisen sie mehr mechanische Teile auf, die eine bessere Traktion auf schneebedeckten Straßen bieten. Ihr erheblicher Nachteil ist allerdings ihr hoher Preis.

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