Offroad-Sportwagen mit Sieger-Genen: Porsche 911 Dakar (992)!

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Porsche 911 Dakar 992 Carrera 19

Was beim Porsche 911 Dakar sofort ins Auge sticht, ist seine Bodenfreiheit: Sie liegt beim Dakar 50 Millimeter höher als bei einem 911 Carrera mit Sportfahrwerk. Ferner kann das serienmäßige Liftsystem den Vorder- und Hinterwagen um weitere 30 Millimeter anheben. Damit erreichen Bodenfreiheit und Rampenwinkel das Niveau klassischer SUV. Das Liftsystem dient nicht nur zum langsamen Überqueren von Hindernissen, sondern ist integraler Bestandteil des neu abgestimmten Fahrwerks. Die Einstellung „Hochniveau“ ist bis zu einem Tempo von 170 km/h für ambitionierte Offroadfahrten verfügbar. Wird diese Geschwindigkeit überschritten, senkt sich der Wagen automatisch wieder auf Normalniveau ab.

Porsche 911 Dakar (992)

Zum sportlichen Offroad-Auftritt passen die speziell entwickelten Reifen vom Typ Pirelli Scorpion All Terrain Plus, vorn in der Dimension 245/45 ZR 19, hinten in 295/40 ZR 20. Das grobe Profil hat eine Tiefe von neun Millimetern, die verstärkten Seitenwände und die Laufflächen bestehen aus zwei Karkassen-Lagen. Damit ist der Reifen des Porsche 911 Dakar auch für herausfordernde Geländebedingungen geeignet und weist eine hohe Schnittfestigkeit auf. Optional sind Sommer- und Winterreifen vom Typ Pirelli P Zero erhältlich, ebenfalls mit zwei Karkassen-Lagen. Serienmäßig aber ist der All-Terrain-Reifen im Einsatz, der auch auf Asphalt sportwagentypische Dynamik bietet.

Souveräner Antrieb auf allen Untergründen

Der drei Liter große Biturbo-Sechszylinder mit 480 PS (353 kW) und einem maximalen Drehmoment von 570 Newtonmetern liefert souveräne Fahrleistungen mit präsentem und emotionalem Boxer-Sound. Aus dem Stand beschleunigt er den neuen Sportwagen binnen 3,4 Sekunden auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit ist aufgrund der All-Terrain-Reifen auf 240 km/h begrenzt. Standardmäßig ist der Motor an ein Achtgang-PDK und den Porsche Allradantrieb gekoppelt.

Zusätzlich zählen die Hinterachslenkung, die Motorlager aus dem 911 GT3 und die Wankstabilisierung PDCC zum Serienumfang. Das Zusammenspiel aller Komponenten versetzt den 911 Dakar in die Lage, auf Sand und Schotter ebenso dynamisch unterwegs zu sein wie auf der Nordschleife. Der maximalen Performance im Gelände dienen auch zwei neue Fahrmodi, die mit dem Drehschalter am Lenkrad ausgewählt werden können. Der Modus Rallye ist für losen, unebenen Untergrund geeignet, mit besonders hecklastig ausgelegtem Allradantrieb.

Im Modus Offroad wird automatisch das Hochniveau aktiviert. Dieser Modus ist auf maximale Traktion im schweren Gelände und im Sand ausgelegt. In beiden neuen Fahrmodi ist auch die neue Rallye Launch Control zuschaltbar: Sie sorgt für eindrucksvolle Beschleunigung auf losem Untergrund und lässt einen Radschlupf von rund 20 Prozent zu.

Optional mit Dachkorb oder Dachzelt sowie Chronograf von Porsche Design

Weitere Erkennungszeichen des 911 Dakar sind der neu entwickelte, feststehende Leichtbau-Heckspoiler aus CFK sowie die aus dem 911 GT3 übernommene CFK-Fronthaube mit markanten Abluftöffnungen. Außerdem gibt es serienmäßig offroad-typische Details wie die roten, aus Aluminium geschmiedeten Berge-Ösen vorn und hinten, die Verbreiterungen von Radhäusern und Schwellern sowie die aus Edelstahl gefertigten Schutzelementen an Bug, Heck und Schwellern. Zudem sind die seitlichen Lufteinlässe an der neu gestalteten Front mit Edelstahlgittern vor Steinschlag geschützt.

Porsche 911 Dakar 992 Carrera 15

Das Dach des Porsche 911 Dakar trägt hinten sichtbar einen 12-Volt-Stromanschluss für die Scheinwerfer des optionalen Dachkorbs. Mit einer Zuladung von 42 Kilogramm kann er das rallye-typische Zubehör wie Benzin- und Wasserkanister, Klappspaten und Berge-Boards problemlos aufnehmen. Auch ein Dachzelt ist für den 911 Dakar verfügbar. Im Interieur unterstreicht der 911 Dakar seinen sportlichen Anspruch mit serienmäßigen Vollschalensitzen und dem Entfall der Rücksitze.

Porsche 911 Dakar 992 Carrera 12

Leichtbauverglasung und eine Leichtbaubatterie senken das Gewicht weiter, so dass der Porsche 911 Dakar mit 1.605 Kilogramm nur zehn Kilogramm schwerer ist als ein 911 Carrera 4 GTS mit PDK. Klares Erkennungsmerkmal im Dakar-Interieur ist die serienmäßige Racetex-Ausstattung mit Ziernähten in der Farbe Shadegreen, die exklusiv für den 911 Dakar auch als Metallic-Außenlackierung angeboten wird. Optional ist das Rallye Sport Paket mit Überrollbügel, Sechspunkt-Gurten und Feuerlöscher verfügbar.

Rallye Design Paket mit Optik des Dakar-Siegerfahrzeugs von 1984

Kern des optionalen Rallye Design Pakets der Porsche Exclusive Manufaktur ist eine Zweifarblackierung in Weiß/Enzianblaumetallic. Hier setzt Porsche erstmals die Kombination aus Bi-Color-Lackierung und Dekorfolierung in Serie um. Auf der Fahrzeugflanke kann der Kunde eine individuelle Startnummer zwischen „0“ und „999“ wählen. Neben den Rallyestreifen in Rot und Gold trägt der 911 Dakar mit Rallye Design Paket, dessen Optik an das Siegerfahrzeug der Rallye Paris-Dakar 1984 angelehnt ist, auch den Schriftzug „Roughroads“ auf den Türen.

Porsche 911 Dakar 992 Carrera 14

Der Begriff ist als Markenname geschützt und spiegelt das Konzept des 911 Dakar und seine Eignung für den Einsatz abseits befestigter Straßen wider. Die weiß lackierten Felgen und das im Gegensatz zum Serienfahrzeug rote Heckleuchtenband runden den eigenständigen Auftritt ab. Im Interieur finden sich weitere Highlights: Erweiterte Race-Tex und Lederumfänge sowie Sicherheitsgurte und Akzente in Sharkblue.

Porsche Design Chronograph

Kunden des 911 Dakar können exklusiv passend zum Fahrzeug den Porsche Design Chronograf 1 ‒ 911 Dakar beziehungsweise den Chronograf 1 ‒ 911 Dakar Rallye Design Edition bestellen. Erstmals besteht das Gehäuse aus besonders kratzfestem und leichtem Titancarbid. Ab sofort kann der neue Porsche 911 Dakar zu einem Preis von 222.020 € inkl. Mehrwertsteuer bestellt werden. Das Rallye-Design Paket kostet 26.061 € inkl. Mehrwertsteuer.

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