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Tuning muss nicht teuer sein! So kann man beim Tuning sparen.

Lesezeit 4 Min.

Kürzlich aktualisiert am 11. September 2023 um 01:27 Uhr

Tuning muss nicht teuer sein! So kann man beim Tuning sparen.

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Es gab eine Zeit, in der Auto-Tuning vor allem solche Modelle und Marken fokussierte, die von jungen motorsportbegeisterten Autobesitzern gefahren wurden. Das hat sich verschoben. Zwar stehen Modelle wie VW Golf, Opel Astra, Ford Fiesta und Focus immer noch im Mittelpunkt. Dennoch hat sich auch um andere Fahrzeugmodelle eine wachsende Tuning-Szene entwickelt. In besonderem Maße davon erfasst wurden Fahrzeugklassen wie SUVs und Lifestyle-Modelle wie Mini, VW Tiguan oder Ford Mustang. Doch Tuning muss nicht teuer sein. Wir haben uns damit auseinandergesetzt wie man beim Tuning Sparen kann. Das sind die günstigsten Möglichkeiten mit dem größten Effekt beim Autotuning!

Motor-Tuning / Sportluftfilter und Einsätze

Tuning muss nicht teuer sein! So kann man beim Tuning sparen.

Zu den Klassikern zählt der Sportluftfilter. Es gibt ihn als offenen Luftfilter sowie als Einsatz für den Luftfilterkasten. Die Poren sind gegenüber herkömmlichen Luftfiltern etwas größer. Damit Schmutzpartikel gefiltert werden, nutzen diese Filter spezielle Öle. Das führt zu einem größeren Luftansaugvolumen und damit einer zusätzlich verbesserten Verbrennung. Je nach Modell können auf dem Leistungsprüfstand acht bis zehn Prozent Leistungszuwachs nachgewiesen werden. Es sollten ausschließlich Markenprodukte erworben werden. Diese sind hochpreisiger. Als Langzeitinvestition können sie jedoch bei entsprechender Wartung und Pflege über das ganze Autoleben genutzt werden. Beim Verlauf des Fahrzeugs wirken Markensportluftfilter wertsteigernd. Ergänzende Produkte sind Kaltlufteinlässe. Auch hier sind Markenprodukte zu bevorzugen. Luft wird vom Motor wellenförmig angesaugt. Bei hochwertigen Kaltlufteinlässen wird die Länge exakt berechnet.

Chip-Boxen / Tuning-Box / Powerbox

Tuning muss nicht teuer sein! So kann man beim Tuning sparen.

Ein Negativbeispiel stellen Chip-Boxen dar. Sie gaukeln dem Steuergerät bestimmte Situationen und Daten vor, sodass das Steuergerät mit entsprechenden Anpassungen reagiert. Bestimmte Komponenten des Motors werden dabei übermäßig beansprucht. Turbolader werden besonders bei extrem billigen Produkten von um die 100€ zu heiß, der nicht mehr optimale Zündzeitpunkt führt zu heißem Abbrand im Katalysator (zu fette Gemische). Eine Chip-Box im Auto kann den Wert beim Verkauf signifikant mindern wenn man KEINEN namhaften Hersteller gewählt hat.

Fahrwerk-Tuning

Tuning muss nicht teuer sein! So kann man beim Tuning sparen.

Ein klassischer Bereich von Auto-Tuning ist das Fahrwerk-Tuning. Beim Serienfahrwerk werden für Autobesitzer mit unterschiedlichen Bedürfnissen Kompromisse zwischen Fahrkomfort und Sportlichkeit geschlossen (guter Straßenlage in extremen Situationen). Fahrwerks-Tuning zielt auf ein straffes, wirklich motorsportgerechtes Fahrverhalten ab: das Fahrzeug liegt in Kurven besser auf der Straße, dafür spürt der Fahrer Bodenunebenheiten mehr. Ein weiterer Teil des Fahrwerk-Tunings ist die Fahrzeugtieferlegung aus aerodynamischen Gründen. Cup-Sportfahrwerke oder Gewindefahrwerke sind das Ergebnis. Diese gibt es mit manueller, elektrischer und elektronischer Einstellung. Die kostengünstigen Alternativen dazu sind Tieferlegungsfedern und Sportstoßdämpfer, die unabhängig voneinander verbaut werden können. Echte Sportfahrwerke von Markenherstellern wirken preissteigernd, der Umbau einzelner Komponenten eher nicht oder nur im Ausnahmefall.

Rad-Tuning / Felgentuning

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Zum Fahrwerk-Tuning gehört das Radtuning. Es umfasst spezielle Felgen sowie sportlichere Reifen. Dazu zählen Felgen aus Edelstahl mit Chrom bei SUVs und Geländewagen, Leichtmetallfelgen und breitere Reifen mit einem niedrigeren Querschnitt. Eine Folge davon sind größere Felgen bis 20 Zoll und mehr. Diese klassische Tuning-Maßnahme wird von vielen Autoherstellern ab Werk angeboten. Früher galten Leichtmetallfelgen gegenüber Stahlfelgen im Motorsport als leichter. Durch moderne Fertigungstechniken ist dieser Unterschied zwischenzeitlich entfallen. Allerdings gelten Leichtmetallfelgen als das absolute Mindest-Tuning. Alufelgen von etablierten Markenherstellern können sogar an Wert gewinnen. Zum Rad-Tuning gehören Distanzscheiben, um beispielsweise breitere Reifen vorzutäuschen. Sie stellen die Alternative zu teuren Breitreifen dar oder werden eingesetzt, wenn breitere Reifen nicht montiert werden können.

Karosserie-Tuning

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Vom Markenhersteller ist es eine vernünftige Maßnahme. Karosserie-Tuning ist ein weites Spektrum. Es reicht von der Effektlackierung über Front- und Heckspoiler bis hin zum umfassenden Bodykit. Hier wird Fahrzeugen optisch das sportliche Finish gegeben. Für eine gute Wirkung werden andere Maßnahmen wie Sportendschalldämpfer, Alufelgen mit Breitreifen und Tieferlegung vorausgesetzt.

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Über Thomas Wachsmuth

Thomas Wachsmuth - Seit 2013 ist er ein integraler Bestandteil von tuningblog.eu. Seine Leidenschaft für Autos ist so intensiv, dass er jeden verfügbaren Cent darin investiert. Während er von einem BMW E31 850CSI und einem Hennessey 6x6 Ford F-150 träumt, fährt er aktuell einen eher unauffälligen BMW 540i (G31/LCI). Seine Sammlung an Büchern, Heften und Prospekten zum Thema Autotuning hat mittlerweile solche Ausmaße erreicht, dass er selbst zu einem wandelnden Nachschlagewerk der Tuningszene geworden ist.  Mehr über Thomas

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