Dienstag , 15. Juni 2021
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1972er Audi 100 (C1) Coupé als Restomod mit Airride!

Lesezeit ca. 4 Minuten

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So ein klassisches Audi 100 Coupé ist heute eigentlich eine Rarität für Sammler, welche nur noch selten auf öffentlichen Straßen anzutreffen ist. Der britische Tuner Andi Riley ist wohl eine große Ausnahme in der VAG-Szene, da er so ein Sammlerstück stark modifiziert und veredelt hat. Es handelt sich bei diesem 100 Coupé also um einen sogenannten Restomod. Er wollte etwas noch verrückteres kreieren, als den weltweit bekannten VW T5 mit Fünfzylinder-Turbomotor und 700 PS, der zu seinen Meisterwerken zählt, von daher hat er sich einen alten, verrosteten Audi, genauer gesagt das bereits erwähnte Audi 100 Coupé geholt, um daraus ein Restomod-Projekt feinster Güte zu erschaffen.

Oldschool Tuning at it´s best.

Obwohl die Karosserie zum größten Teil Serie ist, wurde beispielsweise ein Frontstoßfänger vom Audi 100 C3 verbaut, und alle Chromteile wurden neu verchromt. Außerdem wurde der Klassiker in der Farbe Porsche Samurai Grey lackiert, einem mausgrauen Ton, der unserer Meinung nach perfekt passt. Um bei Bedarf ganz nah am Asphalt zu kleben, wurde in den Klassiker ein Airride-Fahrwerk mit AirLift 3H-Steuerung installiert, und es wurden dreiteilige 18-Zoll-Felgen vom legendären Lancia Delta HF Turbo aufgezogen. Diese Felgen verleihen dem extravaganten Coupé noch einen ganz besonderen Reiz. Als Reifen dienen 215/35er-Pneus an der Vorderachse, während an der Hinterachse 225/35er-Schlappen aufgezogen wurden.

Außerdem wurden drei Torpedo Kompressoren für das Luftfahrwerk im neu gestalteten Kofferraum platziert, denn ohne Tanks und Kompressoren funktioniert bekanntlich kein Airride-Fahrwerk. Die Bremsanlage des Fahrzeugs ist ein schöner Mix aus Vierkolben-Bremssätteln von Maserati und Bremsscheiben eines VW Passat mit einem Durchmesser von 288 mm. Auch an der Hinterachse wurden Scheibenbremsen verbaut, welche die ursprünglichen Trommelbremsen ersetzen. Somit wird auch bei höheren Geschwindigkeiten eine optimale Verzögerung im Bedarfsfall garantiert.

Custom-Interieur mit großer Detailverliebtheit.

Als erstes fallen beim Einstieg die Recaro-Sitze auf, bei denen die Kopfstützen abmontiert wurden. Ferner wurde das Lenkrad eines Ford Mustang verbaut, und die Recaros wurden mit sattelbraunem Leder von Ferrari überzogen. Die Mittelkonsole wurde ebenfalls in Handarbeit neu gestaltet, und das Zündschloss stammt von VW.

Auch die Fensterkurbeln und die inneren Türgriffe stammen von VW, genauer gesagt von einem VW Käfer. Ein Retrosound-Soundsystem mit Hertz-Zweikanal-Lautsprechern, Hertz 10-Zoll-Subwoofern, und Vierkanal-Hochtönern, welche ebenfalls von Herz stammen, sorgt für ordentlich Bass und Druck, wenn man das Radio einschaltet.

1,8-Liter-Turbobenziner treibt den Audi 100 an

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Die Antriebsquelle stammt ursprünglich von einem VW Passat 1,8T, und trägt den Werkscode (AEB). Das Aggregat wurde mithilfe eines neu programmierten hybrid KKK03-Turbolader, einer neu kalibrierten ECU auf 215 PS und 275 Newtonmeter maximales Drehmoment gepusht. Außerdem wurde ein K&N-Luftfilter eingebaut, und ein Fünfgang-Schaltgetriebe aus einem VW Passat schickt die Kraft an die Vorderräder. Ein Highlight im Motorraum ist der lackierte Motorblock, der perfekt mit der sattelbraunen Innenausstattung harmoniert. Wir gehen davon aus, dass die Fahrleistungen völlig ausreichend sind, jedoch haben wir keine Daten dazu. Das geringe Gewicht und die relativ hohe Leistung dürften aber für ordentlich Vortrieb sorgen.

Unser Fazit zu diesem Audi 100 Coupé:

Ein absolut traumhaftes Projekt, das der britische Tuner Andi Riley da auf die Räder gestellt hat. Solltet ihr auch Gefallen an dem Wagen gefunden haben, dann könnt ihr euch die dazu passende Bildergalerie am Ende des Artikels ansehen. Sollten wir noch mehr Infos zu den Änderungen erhalten, gibt es natürlich ein Update für diesen Bericht. Darüber werdet ihr informiert, wenn ihr einfach unseren Feed abonniert. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder und bleibt uns treu!

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1972er Audi 100 Coupé Restomod mit Airride-Fahrwerk!
Bildnachweis: Si Gray via fastcar.co.uk

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