Im Jahr 1969 gab es für die Ford F-Serie den 302 Windsor V8, der 205 PS und 408 Nm bereitstellte. Für die damalige Zeit waren das respektable Zahlen, wobei natürlich ein Vergleich vom 4,9-Liter-Motor mit dem viel moderneren 6,2-Liter-Boss-V8 schwer hinkt. Dennoch müssen wir diese Gegenüberstellung angehen, denn schließlich steckt genau das Triebwerk jetzt unter der Haube von diesem Ford F-100 Ranger Pickup im zweifarbigen (grün und creme) Karosseriekleid. Der Motor stammt aus einem 2014er Ford F-250 und wurde sogar mit einer in Wagenfarbe lackierten Billet-Motorabdeckung und hübschen grünen Ventildeckeln ausgestattet. Getunt von Torq’d Performance gab es für eine verbesserte Akustik noch eine speziell angefertigte Sportauspuffanlage und dazu einen BeCool-Kühler und zwei elektrische Lüfter. Der Output summiert sich somit auf 385 PS und 549 Nm bei 4.500 Umdrehungen pro Minute.
1969 Ford F-100 Ranger Pickup
Übertragen wird die Power mittels Sechsgang-Automatikgetriebe auf die Hinterachse, aber natürlich kann auch Allradantrieb zugeschaltet werden. Beim Getriebe setzt der Tuner übrigens auf das Ford 6R, das auf dem ZF 6HP26 basiert, und von der Ford Motor Company (FoMoCo) in Lizenz gebaut wird.
In Verbindung mit einem Zweibereich-Verteilergetriebe und 2008er Ford Super Duty-Achsen samt Mag-Hytec-Differenzialabdeckungen ist der Antriebsstrang für alle Eventualitäten gerüstet. Und dann wäre da noch der Radsatz. Installiert sind pulverbeschichtete 22 Zoll American Force-Felgen, die mit 37×13,5 Zoll Toyo Offroad-Reifen bestückt sind und mittels Bilstein-Stoßdämpfer, einer Vierlenker-Vorderachse, einem Traction-Bar-System, Lift-Blöcken und einer verstellbaren BD-Trackbar den Kontakt zur Straße herstellen. Hinter den mächtigen Offroad-Rundlingen versteckt sich übrigens noch eine neue Scheibenbremsanlage und auch auf eine Servolenkung muss der Restomod nicht verzichten.
beledertes und lackiertes Armaturenbrett
Und natürlich ist auch die Kabine komplett renoviert. Hier zeigt sich ein in Wagenfarbe lackiertes und im oberen Teil beledertes Armaturenbrett mit ein paar versteckten neuen Features (Retro Soundsystem usw.) und es gab TMI Sitze und Türverkleidungen. Doch unser persönliches Highlight ist neben der neuen Lederausstattung definitiv der rot hinterleuchtete Dakota Bandtacho mit digitaler Kilometeranzeige sowie das Aluminium-Sportlenkrad mit Lederkranz. Unzählige kleine Details wie die eleganten verchromten Schürzen, die unsichtbar verbauten OPT7-Rock Lights bis hin zu den neuen Scheinwerfern vorn und hinten runden das Einzelstück gelungen ab.
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