Montag , 26. Oktober 2020
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Tipp: Wie können wir unser Auto besser pflegen?

Auto waschen Reinigung Tipps Pflege Tipp: Wie können wir unser Auto besser pflegen?

Die Pflege des Autos sorgt dafür, dass ein Neuwagen langfristig wie ein Neuwagen aussieht und fährt. Der Gebrauchte wiederum bleibt auch im hohen Alter noch geschmeidig. Pflege ist nicht eng zu verstehen, sondern breit definiert. Denn auch die Fahrweise beeinflusst den Zustand des Fahrzeugs.

Was regelmäßig gewechselt werden muss…

Dort, wo regelmäßige Wechsel empfohlen sind, muss gewechselt werden! Ein Beispiel sind die Reifen. Sie müssen eine gesetzlich festgeschriebene Profiltiefe vorweisen, die mindestens 1,6 mm beträgt. Der Kauf gebrauchter Reifen ist wegen des hohen Abnutzungsgrades sowie der geringen verbleibenden Profiltiefe eine schlechte Idee. Geeignete Sommer- und Winterreifen werden neu gekauft, was die Sicherheit im Verkehr steigert. Flüssigkeiten wie Wasser können in den tiefen Profilen besser aufgenommen und abgeleitet werden, sodass bei nasser Fahrbahn das Risiko für Aquaplaning sinkt. Mittlerweile gibt es regelrecht innovative Erfindungen, wie z. B. Runflat-Reifen, die sogar nach dem Platzen weiterfahren. Der Blick auf diese Innovationen lohnt sich bei der Reifenauswahl allemal.

Die Wechsel der Flüssigkeiten sind ebenfalls eine regelmäßige Aufgabe. Während die Bremsflüssigkeit in Werkstätten gewechselt wird, kann der Ölwechsel selbstständig vorgenommen werden. Hierbei ist die richtige Viskosität des Motorenöls zu beachten, die mit den Außentemperaturen variiert. Der Ölstand ist zu messen, Ölwechsel bei zu geringem Stand vorzunehmen. So werden die beweglichen Teile des Motors mit sauberem Öl vor Verschleiß geschützt.

Luftfilter und Innenraumfilter sind ebenfalls regelmäßig auszutauschen. In größeren zeitlichen Abständen – 100.000 bis 150.000 Kilometer Fahrt – werden neue Zahnriemen benötigt, weil ansonsten schlimmstenfalls der Motor zu Schaden kommt. Und dann wird es richtig teuer…

Das kleine 1×1 der Reinigung

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Eine Vollfolierung schützt den Lack des Fahrzeugs.

Nicht alles lässt sich in der Waschstraße automatisiert erledigen. Tatsächlich müssen Autofahrer für eine ordentliche Reinigung an diversen Stellen selbst Hand anlegen. Hierzu gehören:

  • Felgen und Reifen
  • Dichtungen
  • Lack
  • Innenräume

Ohne Vorbehandlung werden die Felgen nicht einwandfrei blitzblank. Es existieren spezielle Felgenreiniger, die vor der Reinigung in der Waschstraße aufgesprüht werden. Bei Reifen empfiehlt sich der regelmäßige Einsatz von Gummipflegemitteln. So erstrahlen sie förmlich in Glanz, was Wagen und Felgen gebührend inszeniert.

Aus den Dichtungen bei Türen und Regenabläufen müssen Dreck und Reste selbst weggeschrubbt werden, weil dort die Waschstraße nicht genau reinigt. Vor der Reinigung mit einem Schwamm überzugehen, reicht bei Dichtungen aus.

Großer sensibler Punt: der Lack. Kaum ein Fahrzeug definiert sich optisch so sehr über die Lackierung wie ein Sportwagen oder ein hochklassiges Fahrzeug. Steinschläge oder Risse, die nach Reinigungen zum Vorschein kommen, müssen mit einem Lackstift verschlossen werden. Autowachs bietet einen weitere Schutzwirkung.

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Schließlich die Innenräume: Bei Gummimatten ist der Einsatz von Hochdruckreinigern erlaubt. Alles weitere, z. B. Polster und Armaturen, sind mit jeweils speziellen und auf das Material ausgelegten Reinigern zu säubern.

Zwei Geheimtipps zur Reinigung: Wer den Lack langfristig schonen und individuell gestalten möchte, entscheidet sich für eine Voll- oder Teilfolierung des Fahrzeugs. Folierungen schützen den Lack und sind günstiger als eine Lackierung. Sie lassen sich problemlos abnehmen oder austauschen. Es sind auffällige und unübersehbare Designs bei der Vollfolierung umsetzbar. Weiterer Ratschlag ist die gründliche Trocknung des Wagens – vor allem der Reserveradmulde –, weil es durch Feuchtigkeit schnell zur Bildung unangenehmer Gerüche kommt.

Verschleißteile: Vor der Pflege steht der richtige Umgang

Den Knackpunkt bei der Fahrzeugpflege bilden die Verschleißteile. Bei ihnen ist vorprogrammiert, dass sie irgendwann gewechselt werden müssen. Wann es so weit ist, hängt zunächst von dem richtigen Umgang ab. Dieser Umgang wird durch die Fahrweise bestimmt. Wer die Bremsen ausreizt, indem er die Straßen entlangbrettert, wird früh wechseln müssen. Gleiches trifft auf die Kupplung zu, die unter zu langem Schleifen leidet. Es gibt folgende wesentliche Verschleißteile:

  • Bremsen und Bremsbeläge
  • Abgasanlage
  • Kupplung
  • Reifen
  • Wischblätter der Scheibenwischer
  • Lampen
  • Starterbatterie
  • Zahnriemen der Steuerkette

Was lässt sich tun, um eine möglichst lange Lebensdauer der Teile sicherzustellen? Der Umgang muss verbessert werden. Denn soviel steht fest: Die Fahrweise gehört zur Pflege eines Fahrzeugs dazu. Abgesehen von dem idealen Umgang existieren für die einzelnen Verschleißteile spezielle Pflegemittel. Beispielsweise ist der Einsatz von Bremsenschmierstoffen vorteilhaft, um die Geschmeidigkeit der Bremsen zu wahren.

Nicht übertreiben!

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Klar: Wer denn nun einen Sportwagen hat, wird gern aus dem Maximum seiner Leistung schöpfen wollen. Diesen Spaß möchten wir euch nicht verwehren, aber darauf hinweisen, dass jeder Spaß wohl überlegt genossen werden sollte. Im öffentlichen Verkehr wird idealerweise auch ein Sportwagen so gefahren, wie es in der Fahrschule beigebracht wurde.

Das Fahrzeug ausrollen zu lassen, hat im Vergleich zum Bremsen den Vorzug, dass die Bremsen und Bremsbeläge geschont werden. Wo Ausrollen nicht möglich ist, dort ist langsames Bremsen eine ausgezeichnete Alternative. Bei der Kupplung verhält es sich ähnlich: Unnötige Nutzung und ein Mangel an Gefühl im Kupplungsvorgang führen zu einer beschleunigten Abnutzung. Unter Autofahrern heißt es manchmal, ein Auto sei so wie ein Mensch: Man müsse mit Gefühl vorgehen, um die idealen Antworten zu erhalten. Lasst eurem Wagen auch ein bisschen Feingefühl zukommen. Er wird es euch danken. Und wenn es auf der Strecke mal heiß hergeht, dann werdet ihr es umso mehr genießen!

Gewohnheiten sagen dem Auto zu

Wo wir schon die Spruchkiste ausgepackt haben, können wir an diesem Punkt direkt weitermachen: „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.“ Dieser Spruch kommt uns bekannt vor. Tatsächlich ist es beim Fahrzeug nicht ganz anders. Wo sich das bemerkbar macht, sind Temperaturwechsel. Eine bestimmte Temperaturspanne dauerhaft kann das Fahrzeug gut verkraften, aber bei häufigen Temperaturschwankungen beginnen die Probleme.

Unter schwankenden Witterungsbedingungen leidet vor allem die Abgasanlage. Erste Anzeichen für Schädigungen der Abgasanlage sind…

  • Rostspuren
  • laute Klänge (z. B. Rattern, Knallen)
  • verstärkte Abgasabgabe

Bei solchen Anzeichen ist möglichst früh die Werkstatt aufzusuchen. So werden erstens größere Schäden am Fahrzeug vermieden und zweitens mit hoher Wahrscheinlichkeit ein teurerer Neukauf samt Montage verhindert.

Im Winter wird durch die niedrigen Temperaturen der Starterbatterie des Fahrzeugs zugesetzt. Es empfiehlt sich, zuerst den Motor zum Laufen zu bringen. Auskuppeln und den Gang herausnehmen, damit der Anlasser leichter dreht, ist eine zusätzliche gute Hilfe. Darüber hinaus stärken Lade-Geräte den Stromspeicher.

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