Montag , 20. Mai 2024
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Gurtwächter – einfach nur nervig oder doch unersetzlich?

Lesezeit 5 Min.

Gurtwächter – einfach nur nervig oder doch unersetzlich?

Für viele ist der piepende Ton eines werksseitig verbauten Gurtwächters mittlerweile Alltag geworden. Es gibt wenige Autohersteller, welche ihre Modelle noch ohne ebendiesen auf den Markt bringen. Und das hat einen Grund: die Sicherheit beim Autofahren spielt heutzutage eine nach wie vor immer größer werdende Rolle. Anschnallen beim Autofahren ist deshalb von essenzieller Bedeutung und enorm wichtig. Und da sollte man auch nicht auf die Idee kommen mittels OBD-Diagnose den Warnton zu deaktivieren. Schließlich kann er Leben retten! Doch sollte man im Auto, wenn es serienmäßig noch keinen Gurtwächter an Bord hat, kostenpflichtig einen nachrüsten?

Wieso ein Gurtwächter essenziell ist

Gurtwächter – einfach nur nervig oder doch unersetzlich?

In jedem Fall lautet die Antwort auf die oben gestellte Frage: Ja! Vor Allem für Leute, welche sich schon angewöhnt haben, die tägliche Fahrt mit dem Auto ohne Gurt anzutreten. Für viele ist es scheinbar vergeudete Zeit, sich vor einer Fahrt ordnungsgemäß anzuschnallen. Dieses Verhalten ist strafbar und wird nicht nur mit einem Bußgeld von bis zu 30EUR geahndet, sondern kostet auch jährlich mehreren hundert Leuten allein in Deutschland nachweislich das Leben. Ein jeder sollte sich die Frage stellen: Sind mir die 2 Sekunden zum Anschnallen mehr Wert als mein eigenes Leben? Die triviale Antwort sollte „Nein.“ lauten. Deshalb macht es Sinn, sich einen Gurtwächter zuzulegen. Diese kosten im Internet zwischen 10 und 15 EUR. Die Meisten sind batteriebetrieben und geben bei nicht geschlossenem Gurt einen Piepton ab, der einen an das Anschnallen vor der Autofahrt erinnern soll. Es gibt aber auch manuelle Varianten, die unserer Meinung nach aber weniger empfehlenswert sind. Nicht weil sie nicht Schützen, sondern weil die Warnung bei einem offenen Gurt eben nicht akustisch erfolgt.

Für wen macht die Investition Sinn?

Gurtwächter – einfach nur nervig oder doch unersetzlich?

Grundsätzlich für all diejenigen, die keinen serienmäßigen Gurtwächter in ihrem Auto haben und das Anschnallen (aus reiner Gewohnheit) öfters vergessen. Wenn man außerdem noch regelmäßig Kinder an Bord hat, macht das die kleine Investition umso bedeutender. Denn Kinder schnallen sich oftmals auch während der Fahrt von ihrem Gurt ab ohne das der Fahrer etwas mitbekommt. Entweder aus Versehen oder weil sie einfach aus langer Weile etwas machen wollen. Doch schlimmstenfalls kann diese lange Weile den Tod bedeuten. Für solche Fälle gibt es spezielle manuelle Gurtwächter, welche ein „entkommen“ aus dem Sicherheitsgurt für besonders abenteuerlustige Kinder nahezu unmöglich macht.

Nachteile eines Gurtwächters

Gurtwächter – einfach nur nervig oder doch unersetzlich?Das Piep-Geräusch eines Gurtwächters ist nicht unbedingt das, was man hören will, wenn man früh um 6:00 mit seinem Auto losfährt, und aus Versehen vergessen hat sich anzuschnallen. Dazu darf man das Wechseln der Batterie (alternativ gibt es Gurtwächter mit Anschluss an die Fahrzeugelektronik) nicht vergessen. Nur so erfüllt der Gurtwächter weiterhin seine Aufgabe. Dies waren dann aber auch die einzigen Nachteile welche mit einem Gurtwächter einhergehen. Doch lieber einmal zu oft aus den Gedanken gerissen und nachträglich angeschnallt, als nicht angegurtet Auto zu fahren und das eigene Leben aufs Spiel zu setzen. Das mag jetzt vielleicht spießig klingen. Doch manche Menschen würden sich freuen, wenn sie genauso gedacht und gehandelt hätten. Letztendlich ist jeder für seine eigene Sicherheit verantwortlich. Es bleibt zu sagen, dass ein Gurtwächter deutlich zur Verbesserung ebendieser führen kann.

Wir hoffen das Euch der Infobericht zum Thema/Begriff Gurtwächter (weitere Bezeichnungen/Stichworte: Auto-Sicherheitsgurt, Gurtalarm, Gürtelschnalle, Gurtsammler, Gurtschnalle, Gurtstopper, Gurtwarner, Sicherheitsgurtwächter, Sicherheitsschnalle) aus dem Bereich Autotuning gefallen hat. Unser Ziel ist es, dass größte deutschsprachige Tuning Lexikon (Tuning-Wikipedia) zu erstellen und Tuning Fachbegriffe von A bis Z leicht und verständlich zu erklären. Nahezu täglich erweitern wir dieses Lexikon und wie weit wir schon sind, kann man HIER sehen. Schon bald wird der nächste Tuning Szene Begriff von uns näher beleuchtet werden. Über neue Themen werdet Ihr übrigens informiert, wenn Ihr unseren Feed abonniert.

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Über Thomas Wachsmuth

Thomas Wachsmuth - Seit 2013 ist er ein integraler Bestandteil von tuningblog.eu. Seine Leidenschaft für Autos ist so intensiv, dass er jeden verfügbaren Cent darin investiert. Während er von einem BMW E31 850CSI und einem Hennessey 6x6 Ford F-150 träumt, fährt er aktuell einen eher unauffälligen BMW 540i (G31/LCI). Seine Sammlung an Büchern, Heften und Prospekten zum Thema Autotuning hat mittlerweile solche Ausmaße erreicht, dass er selbst zu einem wandelnden Nachschlagewerk der Tuningszene geworden ist.  Mehr über Thomas

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