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Einmalig: Liberty Walk Bodykit am Formula E Gen3 Rennwagen!

Lesezeit 3 Min.

Einmalig: Liberty Walk Bodykit am Formula E Gen3 Rennwagen!

Zur Feier des ersten Tokyo E-Prix der FIA-Formel-E-Weltmeisterschaft in Tokio nahm der japanische Tuner Liberty Walk einen Formula E Gen3 Einsitzer unter seine Fittiche. Das einmalige Projekt zollt der riesigen Autokultur Japans Tribut und bewarb zugleich das Rennereignis, das am vergangenen Wochenende stattfand. Beim ersten Tokyo E-Prix sicherte sich Maximilian Günther den Sieg mit einer Zeit von 53:34.665. Oliver Rowland, der von der Pole-Position startete, beendete das Rennen als Zweiter, nur 0,755 Sekunden hinter Günther. Jake Dennis vervollständigte das Podium mit einem Rückstand von 1,405 Sekunden. Das Rennen markierte den Auftakt für die Formel E in Japan. Und das Team von Liberty Walk, bekannt für seine Breitbau-Kits, hat seine Expertise auf einen der Formula E Gen3 Rennwagen angewandt.

Liberty Formula E Gen3 Rennwagen!

Das verbaute Custom Bodykit ist inspiriert von der goldenen Ära des japanischen Straßenrennens, was dem Konzept eine Optik spendiert, die die „normalen“ Formula-E-Gen3-Rennwagen regelrecht alt aussehen lässt. Der Racer strahlt eine Aura aus, die an einen Formel-1-Flitzer erinnert. Die Überarbeitung umfasst einen neuen Frontflügel mit einem Doppelsplitter, es gab zusätzliche Canards und auch andere Luftkanäle sind verbaut. Dazu gibt es große Lufteinlässe an den Seiten, in Kombination mit tieferen Seitenschwellern. Die Bauteile verleihen dem Unikat eine niedrigere und zeitgleich breitere Optik gegenüber der Basis. Und hinten verbindet Liberty Walk die Finnen des Gen3-Racers mit einem echten Heckflügel, während die charakteristischen x-förmigen LED-Rücklichter beibehalten wurden.

die Lackierung ist ein Highlight

Einmalig: Liberty Walk Bodykit am Formula E Gen3 Rennwagen!

Die Felgen wurden übrigens auch übernommen, allerdings zieren jetzt rote Abdeckungen die Vorderachse und betonen so die Einzigartigkeit des Projekts. Und die aerodynamischen Anpassungen werden durch eine ganz spezielle Lackierung ergänzt, die die Farben der japanischen Flagge aufgreift. Das Design zitiert die futuristischen Rennwagen aus der Anime-Serie „Future GPX Cyber Formula“, die erstmals 1991 im japanischen TV gezeigt wurde. Diverse Sponsorenaufkleber und das Liberty Walk-Badge auf den Aerokomponenten und dem Schutzhalo runden das Design ab. Und als Hommage an die belebten Stadtlandschaften Tokios verbaute der Tuner sogar noch Neonleuchten unter dem Fahrzeug.

leider war er nicht beim Rennen dabei

Der getunte Renner nahm allerdings nicht am E-Prix teil, da er nur als Konzeptfahrzeug zur Feier der japanischen Autokultur gebaut wurde. Er wurde jedoch vor Ort ausgestellt, sodass Fans der Formula E ein wenig Liberty Walk-Zauber erleben konnten. Der 2024 Tokyo E-Prix fand, wie bereits weiter oben erwähnt, am Samstag, dem 30. März, statt. Neben einem Fotoshooting auf den Straßen Tokios haben sich die FIA und Liberty Walk mit dem bekannten Schauspieler und Autoliebhaber Sung Kang zusammengetan, bekannt als Han Lue für Fans von Fast and Furious. Kang zeigte sich neben dem Elektrorennwagen und teilte die Fotos mit seinen 5,6 Millionen Abonnenten auf Instagram.

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Bildnachweis / Quelle: Liberty Walk Performance
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Über Thomas Wachsmuth

Thomas Wachsmuth - Seit 2013 ist er ein integraler Bestandteil von tuningblog.eu. Seine Leidenschaft für Autos ist so intensiv, dass er jeden verfügbaren Cent darin investiert. Während er von einem BMW E31 850CSI und einem Hennessey 6x6 Ford F-150 träumt, fährt er aktuell einen eher unauffälligen BMW 540i (G31/LCI). Seine Sammlung an Büchern, Heften und Prospekten zum Thema Autotuning hat mittlerweile solche Ausmaße erreicht, dass er selbst zu einem wandelnden Nachschlagewerk der Tuningszene geworden ist.  Mehr über Thomas

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