Mansory Audi RS 7 Sportback (C8): Unauffällig von außen, schrill von innen!

Die Tuningszene kennt es gut: Man nimmt ein bereits fettes Fahrzeug und setzt dem Ganzen noch einen drauf. Bei diesem neuen Mansory Audi RS 7 Sportback (Generation C8) ist genau das passiert – allerdings mit einem interessanten Twist: Denn außen ist er fast schon zurückhaltend und innen läuft die Party. Das Erste, was ins Auge fällt, ist die relativ unauffällige graue Lackierung. Für einen Tuner wie Mansory, der für seine oft gewagten Farben bekannt ist, wirkt der RS 7 fast schon ein wenig subtil. Aber bei genauerer Betrachtung entdeckt man die zahlreichen Mansory Carbon-Anbauteile.

Mansory Audi RS 7 Sportback

Sie sind rund um den Kühlergrill und den unteren Teil des Stoßfängers verteilt. Auch die seitlichen Blades, diverse Flicks und ein zusätzlicher Heckschürzenansatz, allesamt aus dem leichten und robusten Carbon gefertigt, verleihen dem Wagen eine gewisse Extraklasse.

Die Aufsätze für die Kotflügel, die Carbon Spiegelkappen und der modifizierte Heckspoiler runden das Kit ab. Hervorzuheben sind aber noch die schwarzen Mansory-Felgen mit orangefarbenen Akzenten, die zusammen mit einer dezenten Tieferlegung für eine straffe Straßenlage sorgen. Das Orange findet sich übrigens auch am Bodykit und an den Bremssätteln wieder und verpasst der Optik den letzten Schliff.

Beim Öffnen der Türen wird man von einem Interieur empfangen, dass das Gegenteil des Außendesigns ist: schrill und auffällig. Das lebhaft orange Leder bedeckt praktisch alles vom Boden über die Säulen, den Dachhimmel, das Lenkrad, das Armaturenbrett, die Mittelkonsole bis zu den Türverkleidungen und Sitzen. Und die glänzend schwarzen Akzente, Metallverzierungen und Karbonfasern im Interieur sind eine willkommene Abwechslung zur dominierenden Farbe. Mansorys Markenzeichen ist dabei natürlich unübersehbar: Das Mansory-Emblem findet sich an vielen Stellen im Interieur wieder.

Doch, das absolute Highlight? Ein Sternenlicht-Dachhimmel, der sicherlich für staunende Blicke sorgen wird. In puncto Leistung hat Mansory sich bei diesem Umbau bisher aber leider nicht in die Karten schauen lassen, da im offiziellen Video keine Angaben zum Motor gemacht wurden. Aber man munkelt von einem Upgrade auf stramme 780 PS und 1.000 Nm Drehmoment wie bei diesem Exemplar aus 2021.

Mit Tuning in 3,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h

Das ECU-Tuning (besser bekannt als Chiptuning), eine Hochleistungsauspuffanlage mit vier Endrohren, ein Sportluftfilter und überarbeitete Turbolader könnten hierfür verantwortlich sein. Das Resultat? Ein Sprintvermögen, das den Mansory RS 7 in nur 3,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h katapultiert – also 0,6 Sekunden schneller als die Serie. Zusammenfassend ist der Mansory RS 7 Sportback der Generation C8 eine coole Mischung aus Understatement und Extravaganz!

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Bildnachweis / Quelle: Mansory Design
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