Samstag , 7. Dezember 2019

Auto und Lack fit für den Winter machen

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Der Winter steht vor der Tür. Höchste Zeit also, Schutzmaßnahmen für das eigene Auto zu treffen. Denn Kälte und Streusalz greifen Auto und Lack teilweise stark an. Die folgenden Maßnahmen sind dazu geeignet, ein Auto bestmöglich zu schützen und den Verschleiß im Winter so gering wie möglich zu halten.

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pixabay.de © Karolina Grabowska CCO Public Domain / Rechtzeitig vor dem Winter müssen Auto und Lack geschützt werden.

Rechtzeitig die Winterreifen aufziehen

Winterreifen sorgen für Sicherheit auf den Straßen. Denn Sommerreifen sind auf Schnee und Glätte nicht vorbereitet und stellen eine echte Gefahr dar. Deswegen wird das Fahren mit Sommerreifen bei Glatteis mit teils empfindlichen Bußgeldern geahndet. Grundsätzlich gilt: Von Oktober bis Ostern werden die Winterreifen genutzt.

In einigen Fällen ist es nötig, bereits vorhandene Winterreifen auszutauschen. Das ist dann der Fall, wenn die Profiltiefe der verwendeten Reifen weniger als vier Millimeter beträgt. Selbst wenn dies nicht so sein sollte, ist es ratsam, die Reifen nach zehn Jahren zu wechseln. Hierdurch wird ein Plus an Sicherheit erreicht und auch das Fahrgefühl verbessert sich.

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pixabay.de © Laz111 CCO Public Domain / Nur mit den passenden Winterreifen ist sicheres Fahren im Winter möglich.

Wäsche und Politur machen den Lack winterfest

Eine besonders empfindliche Stelle an einem Auto ist der Lack. Diesem wird durch Kälte und Streusalz stark zugesetzt, weswegen er vor diesen Einflüssen bestmöglich geschützt werden muss. Deswegen ist es wichtig, vor Wintereinbruch eine Komplettpflege des Fahrzeugs vorzunehmen. Das bedeutet zum Beispiel, dass eine gründliche Wäsche des Fahrzeugs erfolgen muss. Hierbei sollte auch der Unterboden nicht vergessen werden. Dieser ist Salz und Feuchtigkeit nämlich besonders stark ausgesetzt.

Nachdem das Fahrzeug gründlich gewaschen wurde, ist es an der Zeit, geeignete Schutzmaßnahmen für den Winter zu treffen. Das bedeutet unter anderem, eine Politur zu nutzen. Eine Politur sollte mindestens einmal im Jahr und am besten vor Wintereinbruch aufgetragen werden. In der Zwischenzeit ist es hilfreich, geeignete Schutzprogramme in der Waschanlage zu wählen. Eine solche Schicht schützt den Lack langfristig und zuverlässig.

Eine Wachsschicht auftragen und regelmäßig erneuern

Eine Wachsschicht ist ein hervorragender Schutz für den Lack im Speziellen und das Fahrzeug als Ganzes. Deswegen ist es ratsam, zweimal im Jahr ein solches Autopflegeprodukt aufzutragen. Besonders vor Wintereinbruch stellt eine solche Schicht einen hervorragenden Schutz für den Lack dar. Aggressive Kälte und Streugut können dem Fahrzeug somit weniger anhaben.

Im Alltag ist es hingegen vollkommen ausreichend, wenn hin und wieder ein Wachsprogramm in der Waschanlage gewählt wird. Hierdurch kann die vorhandene Schicht gestärkt und erneuert werden. Auf diese Weise bleibt der Lack langfristig gut geschützt. Die komplette Erneuerung der Wachsschicht ist nur bei intensiven Wetterveränderungen notwendig.

Dem Scheibenwischwasser Frostschutzmittel beifügen

Bevor der Winter einsetzt, sollte die Scheibenwaschflüssigkeit durch Frostschutzmittel ergänzt bzw. ersetzt werden. In der Regel ist es vollkommen ausreichend, einen Frostschutz bis -25°C zu wählen. Kälter wird es in den hiesigen Regionen ohnehin nicht. Der Füllstand der Scheibenwaschflüssigkeit muss regelmäßig geprüft werden.

Kühlflüssigkeit kontrollieren

Die Kühlflüssigkeit sollten mindestens zweimal pro Jahr kontrolliert werden. Es ist wichtig, ausschließlich solche Kühlflüssigkeiten zu verwenden, die der Hersteller vorsieht (siehe Benutzerhandbuch). Auf diese Weise lassen sich Verstopfungen der Kühlkanäle verhindern. Zudem haben solche Mittel noch viele weitere Vorteile. Sie sorgen dafür, dass der Kühler und die Wasserpumpe vor Rost geschützt sind und möglichst lange zuverlässig ihren Dienst tun.

Dank einer guten Beleuchtung optimal gesehen werden

Im Winter wird es schon sehr früh dunkel. Um Unfälle und Gefahren zu vermeiden, ist daher eine hervorragende Beleuchtung unverzichtbar. Diese dient nicht einmal unbedingt dazu, beim Fahren besser zu sehen, sondern dazu, von anderen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern besser gesehen zu werden.

Bevor der Winter einsetzt, sollte daher die komplette Beleuchtung des Fahrzeugs einmal gecheckt werden. Hierzu gehören die Front- und Rückscheinwerfer ebenso wie die Nebelscheinwerfer und die Blinker. Sollte es hier zu Problemen kommen, ist es ratsam, die entsprechenden Lampen schnellstmöglich auszutauschen. Bei vielen Fahrzeugen ist das nicht in Eigenregie möglich. Deswegen muss genug Zeit eingeplant werden, um einen Termin bei der Werkstatt zu bekommen und die Beleuchtung auf Herz und Nieren prüfen und bei Bedarf erneuern lassen zu können.

Ältere Türschlösser vor Kälte schützen

Eine Schwachstelle an Fahrzeugen sind im Winter die Türschlösser. Diese reagieren teils sehr empfindlich auf Kälte und lassen sich dann nicht mehr öffnen. Im schlimmsten Fall führt das dazu, das mit Enteiser, heißem Wasser oder einem Fön gearbeitet werden muss, um die Türen wieder aufzubekommen. Das ist besonders ärgerlich, wenn ein dringender Termin ansteht oder man morgens pünktlich bei der Arbeit sein muss. Deswegen ist es wichtig, die Türschlösser rechtzeitig vor Wintereinbruch vor Kälte zu schützen.

Ein gängiges Mittel zum Schutz vor Kälte ist Graphit-Spray. Wenn Türschlösser damit behandelt werden, frieren sie nicht so leicht ein. Der Vorteil eines solchen Sprays ist, dass es nicht dickflüssig wird oder verharzt. Somit kommt es zu keinerlei Beschädigungen an dem Türschloss. Ebenso ist es möglich, WD40 auf das Türschloss zu geben. Auch hierdurch lassen sich Kälteschäden und Rostbildung verhindern. Wer nicht zu solchen Mitteln greifen möchte, kann auch einfach etwas Tesafilm über das Türschloss kleben. Auf diese Weise dringt kein Wasser in das Schloss ein, das dort gefrieren könnte.

Fazit

Bevor der Winter einsetzt, gibt es am eigenen Fahrzeug viel zu tun. Deswegen sollte rechtzeitig mit der Wintervorsorge begonnen werden. Auf diese Weise ist zum Beispiel sichergestellt, dass rechtzeitig ein Termin in der Werkstatt zur Verfügung steht, falls die Beleuchtung ausgetauscht werden muss. Außerdem besteht so nicht die Gefahr, dass aufgrund von Engpässen die notwendigen Materialien für den Schutz des Lacks oder die Kälteprävention am Türschloss nicht zur Verfügung stehen. Des Weiteren sollte im Verlauf des Winters immer wieder geprüft werden, ob die vorhandenen Maßnahmen noch greifen. Sollte dies nicht der Fall sein, kann es notwendig sein, eine bestimmte Maßnahme zu wiederholen. Je sorgfältiger das Auto vor dem Winter gepflegt wird, desto besser kommt es durch die kalte Jahreszeit und desto geringer sind die Verschleißerscheinungen.

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Über Tom W.

Thomas Wachsmuth - Seit 2013 arbeitet er für tuningblog.eu. Thomas hat eine finanziell desaströse Beziehung zu Autos (jeder Cent wird investiert). Er träumt von einem BMW E31 und einem Hennessey 6x6 Ford F-150, kann sich aber nicht entscheiden. Der beste Freund ist deshalb ein langweiliger VW. Bücher, Hefte, Prospekte über Autotuning & Tuning passten nicht mehr in sein Regal hinein was zur Folge hatte, dass er selbst ein lebendes Lexikon der Tuningeschichte wurde.

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