+500 PS DeLorean DMC-12 Restomod mit Kia-Power!

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DeLorean DMC 12 Restomod Kia V6 Tuning Header

Der DMC DeLorean war optisch eines der sportlichsten Fahrzeuge aus Amerika überhaupt und wurde von dem Mann erschaffen, der mehr als ein Jahrzehnt zuvor das Projekt einer Mittelmotor-Corvette ablehnte. Wir reden von John DeLorean. Allerdings hatte der DeLorean keinen passablen Antrieb. Die DeLorean Motor Company (DMC) setzte nämlich ausschließlich auf einen von Peugeot, Renault und Volvo entwickelten V6 im Heck, der mit einer Leistung von 132 PS und lediglich 220 Nm Drehmoment auch für damalige Verhältnisse schwachbrüstig war. Koppeln konnte man ihn entweder an ein 5-Gang-Schaltgetriebe oder optional an eine Automatik. Egal, wofür man sich aber entschied, das Triebwerk schaffte es nie, die knapp 1,3 Tonnen in unter 11 Sekunden auf Landstraßentempo zu befördern. Und mehr als 198 km/h waren auch nicht drin. Optisch versprach das einzige Modell von DMC dagegen viel mehr.

DeLorean DMC-12 Restomod

Wer damals die technischen Eckdaten nicht kannte, der vermutete mindestens einen 300 PS V6 oder gar keinen dicken V8 unter dem Blech. Grund genug für den Besitzer von diesem Exemplar den 2,8 Liter großen PRV-Sechszylinder (V-Motor) und das Renault-Getriebe rauszuschmeißen und etwas viel Besseres zu verbauen.

Und wer sich gerade fragt, woher er das Fahrzeug kennt, wir haben im Mai dieses Jahres schon einmal darüber berichtet. Da war das Einzelstück mit der VIN SCEDT26T0BD003701 allerdings noch nicht fertiggestellt. Doch genau das ist jetzt der Fall. Und hinter dem Projekt steckt das Unternehmen Otsuka Maxwell Design (kurz OMD) aus San Diego. Die hatten den Plan, den schnellsten DeLorean aller Zeiten zu bauen. Doch so leicht war das nicht. Aufgrund der gebürsteten Edelstahlkarosserie ist der DMC ein sehr schweres Auto und in Kombination mit einem größeren Triebwerk, Getriebe etc. verbesserte sich dieser Umstand nicht unbedingt.

Gewindefahrwerk und Ferrari Bremsen

Doch nachdem das OEM-Fahrwerk mittels Gewindefahrwerk KW Variante 2 ersetzt wurde und auch noch Ferrari 348 Challenge-Scheibenbremsen hinter den 15 Zoll Turbine-Style Felgen zum Einsatz kamen, war der DeLorean auf einmal deutlich besser zu dirigieren. Das Kia Stinger-Triebwerk hinter der Kabine ist ein BiTurbo-V6, und der wurde bis ans Maximum modifiziert. Etwa mittels zweier Garret T25-Turbolader, DTAFast ECU, großer Ladeluftkühler, 3 Zoll (ca. 8 cm) Auspuffanlage und mit einem speziell angefertigten Aluminium-Lufteinlass. Das erwähnte Renault-Getriebe des DeLorean hätte natürlich den nunmehr vorhandenen 530 Nm niemals standgehalten und wurde deshalb mittels Porsche 911 (996.2) Sechsgang-Transaxle-Schaltgetriebe ersetzt. Und auch ein Sperrdifferenzial kam hinzu. Das Fahrzeug hat aber weiterhin Heckantrieb und auf einem Dynotest lautete das Resultat 487 PS am Rad, was über 500 PS Motorleistung entspricht. So stark der technische Aufwand unter dem Blech, so dezent sind die optischen Änderungen innen und außen.

kaum Änderungen in der Kabine

Das Interieur ist fast serienmäßig geblieben und lediglich die jetzt mit Leder bezogenen OEM-Recaro Sportschalensitze (Recaro Specialist M) und das restaurierte Armaturenbrett, die Türverkleidungen und die Mittelkonsole machen den Unterschied. Sogar das alte Alpine Kassettenradio von damals ist noch immer verbaut. Nur die Ladedruckanzeige vor dem Schalthebel ist eine Ausnahme. Fazit: Ein unserer Meinung nach sehr gelungener Umbau, der aktuell sogar auf Bring-a-Trailer versteigert wird (Link zur Auktion am Ende vom Beitrag beim Fotohinweis). Und 5 Tage vor Ende der Auktion steht das Fahrzeug bereits bei 100.000 US-Dollar. Sollten wir noch mehr Infos zu den Änderungen erhalten, gibt es natürlich ein Update für diesen Bericht. Darüber werdet ihr informiert, wenn ihr einfach unseren Feed abonniert. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder und bleibt uns treu!

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Bildnachweis: bringatrailer.com

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