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830 PS Porsche 911 (992) als „Marsien“ von der Marc Philipp Gemballa GmbH!

Für alle, die auf einen Porsche 911 als Safari-Spec-911 ab Werk warten, haben wir eine Alternative entdeckt. Zwar nicht ab Werk von Porsche direkt, dafür von der Marc Philipp Gemballa GmbH. Der Sohn vom weltweit bekannten Porsche-Tuner Uwe Gemballa präsentierte vor einigen Tagen offiziell den sogenannte „Marsien“ (Project Sandbox) auf Basis vom Porsche 911 der aktuellen 992-Generation. Und der ist nicht nur einfach höher gelegt, er ist unserer Meinung nach der bisher beeindruckendste Elfer-Umbau auf 992 Basis überhaupt. Die Optik des Marsien bringt sogar die 959-Ära etwas zurück in die Gegenwart, zeitgleich ist das 911 Turbo S Basisfahrzeug aber noch vollends zu erkennen. Nur kann der Sportler ab sofort eben diverse Highspeed-Wüsten-Touren absolvieren. Denn als Marsien hat der Elfer zwar noch die normale 120 Millimeter Bodenfreiheit der Turbo S Serie im Grundzustand, per Knopfdruck hebt sich der Sportler im „Offroad-Modus“ aber dann auf stattliche 250 Millimeter an.

ein 911 inklusive Offroad-Modus

Ein aktueller Land Rover Defender ist mit 291 Millimetern nur unwesentlich höher, im Hinblick auf die Fahrzeugkategorie aber schlicht und ergreifend nicht vergleichbar. Um das Set-up zu erreichen, setzt man beim Fahrwerk des Marsien auf eine komplette Spezialanfertigung, die von den Spezialisten von KW Automotive umgesetzt wurde. Verbaut ist vorn eine Doppelquerlenker-Achse und hinten gibt es ein Mehrlenker-Set-up.

Dazu installierte man verstärkte Antriebswellen, ein verstärktes Porsche-Doppelkupplungsgetriebe und diverse Teile vom großen Bruder, dem aktuellen Cayenne. Damit ist der Elfer gegen die höheren Belastungen im Outback gut gewappnet. In technischer Hinsicht besticht das Fahrwerk mit integrierten Elektromagneten in den Dämpfern, die für eine Justierung im 20-Millisekunden-Takt sorgen. Und darüber hinaus wäre da natürlich noch die angesprochene Möglichkeit, die Bodenfreiheit hydraulisch von den serienmäßigen 120 Millimetern des 911 Turbo S auf 250 Millimeter anzuheben. 

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Carbon-Karosserie mit 959-Heck

Im Hinblick auf die Karosserie setzt man auf eine komplette Hülle aus Carbon, die vom Porsche-Enthusiasten Alan Derosier gezeichnet wurde. Er ist auch für die traumhafte 908-04 Designstudie verantwortlich gewesen. Am 992 ist seit dem Umbau quasi alles neu. Egal ob Schürzen vorne und hinten, Kotflügel rundum und natürlich gilt das insbesondere für das Heck. Denn das hat sich extrem verwandelt. Es zeigt sich nämlich im ikonischen Design vom 959, hat aber noch immer ein hochmodernes Leuchtenband verbaut. Und dann wäre noch das, was sich IM Heck befindet. Denn dort sitzt der bekannte Sechszylinder-Biturbo-Boxermotor, der allerdings aufgrund einer Überarbeitung durch die Spezialisten von >RUF Automobile in der „Basis“-Variante auf 750 PS kommt. Will man jedoch das volle Programm mit optimierten VTG-Turbos, neuer Motorelektronik usw., dann stehen aggressive 830 PS und 930 Nm zur Verfügung. Und die vermelden sich akustisch über eine speziell angefertigte Titan-Auspuffanlage aus dem Hause Akrapovič zu Wort.

unterschiedliche Schmiederadsätze gehören dazu

Auf die Straße kommt die Leistung im Straßen-Set-up mittels geschmiedeter 20-/21-Zoll-Felgen samt Zentralverschluss und Michelin-Pneus, und geht es ins Gelände, dann sind geschmiedete 19-/20-Zöller mit All-Terrain-Schlappen verfügbar. Die Straßenversion soll in 2,6 Sekunden Landstraßentempo erreichen und eine Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h erreichen. Den Offroad-Modus hat man dagegen auf 210 km/h elektronisch begrenzt. Und innen? Da gibt es zum klassischen 911-Turbo-Interieur mit jeder Menge Carbon und Alcantara noch einen speziell eingepassten Überrollkäfig sowie kleine gelbe Akzente wie die Gemballa-Logos, die Türschlaufen auf den Sportsitzen oder die Project Sandbox Einstiegsleisten.

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Gebaut werden sollen 40 Fahrzeuge und mehr als die Hälfte davon ist schon weg. Und das trotz „Basispreis“ von 495.000 Euro. Der Preis ist jedoch zzgl. Steuern, eventuellen Frachtkosten, Extras wie dem Reiger-Rallye-Fahrwerk und so ganz nebenbei einem mindestens 220.000 Euro teurem 911 Turbo S zu verstehen. Fazit: Der „Marsien“ (Project Sandbox) 992 Turbo S wird dem Namen Gemballa endlich wieder gerecht. Auch wenn er mit dem alten Unternehmen NICHT in Verbindung zu bringen ist. Sollten wir noch mehr Infos zu den Änderungen erhalten, gibt es natürlich ein Update für diesen Bericht.

Oder interessiert euch speziell alles rund um die Marc Philipp Gemballa GmbH?

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830 PS Porsche 911 (992) als „Marsien“ von Gemballa!
Bildnachweis: Marc Philipp Gemballa GmbH

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