Mittwoch , 20. Oktober 2021

Mercedes-Maybach S-Klasse: Eine neue Definition von Luxus!

Lesezeit ca. 47 Minuten

Mehr Schutz vor und bei Unfällen

Gerade in der Mercedes-Maybach S-Klasse gilt das Augenmerk seit jeher auch besonders der Sicherheit im hinteren Abteil. Das zeigt auch die Innovation Fondairbag: Diese Serienausstattung kann bei schweren Frontalkollisionen die Belastungswerte auf Kopf und Nacken für die angeschnallten Insassen auf den äußeren Rücksitzplätzen deutlich reduzieren. Neue und erweiterte Fahrassistenzsysteme entlasten im Alltag durch situationsgerechte Unterstützung bei Geschwindigkeitsanpassung, Abstandregelung, Lenken und Spurwechsel. Der Fahrer kann so länger fit bleiben und sein Ziel sicherer und komfortabler erreichen. Bei Gefahr können Fahrassistenzsysteme situationsabhängig auf die Gefahr reagieren und so mögliche Kollisionen in ihrer Schwere mindern oder sogar ganz vermeiden.

Die Executive Sitze im Fond verfügen über

  • Sitzkissenairbags. Sie wirken bei angelegtem Sicherheitsgurt einem Durchrutschen unter dem Beckengurt entgegen.
  • Beltbags (Sonderausstattung). Dieses aufblasbare Gurtband verteilt die wirkenden Kräfte auf eine größere Fläche.
  • Gurtbringer (Sonderausstattung) erleichtern das Anschnallen.
  • Die Gurttragekomfortschaltung schaltet die Rückzugskraft des Sicherheitsgurtes nach dem Anschnallen auf ein besonders angenehmes Niveau. Serienmäßig sind Gurtstraffer und Kraftbegrenzer, welche die Belastungswerte der Insassen reduzieren helfen.
  • Die Fondairbags für beide Fondinsassen sind eine Neuheit.
  • Sidebags stehen auch hinten besonders als Schutz beim schweren Seitencrash zur Verfügung.
  • Windowbags. Angeordnet im Bereich des Dachrahmens, decken sie den Kopfaufprallbereich für Front- und Fondpassagiere großflächig ab.

In kritischen Fahrsituationen fährt die PRE-SAFE® Positionierungsfunktion auch die hinteren Sitze in eine für den Crashfall günstigere Position. Die Aktiv-Multikontursitze des Sitzkomfort-Pakets Fond ermöglichen zusätzlichen Schutz in Kombination mit PRE-SAFE®: Wird eine kritische Fahrsituation erkannt, kann das PRE-SAFE® System den Druck in denjenigen Luftkammern erhöhen, die sich in den Seitenwangen der Multikontursitze befinden. So können die Fondpassagiere besser fixiert und Pendelbewegungen reduziert werden.

Umfassende Sicherheit auch auf den vorderen Sitzen

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Fahrer und Beifahrer besitzen jeweils einen Dreipunkt-Sicherheitsgurt mit pyrotechnischer Aufrollerstraffung und Gurtkraftbegrenzung sowie als Teil des serienmäßigen PRE-SAFE® den elektrisch reversiblen Gurtaufrollstraffer inklusive der abschaltbaren, automatischen Gurtanpassung. Beim Fahren liegt der Gurt besonders sanft am Körper an. Bei einem schweren Frontalaufprall kann PRE-SAFE® Impuls die auf Fahrer und Beifahrer wirkenden Kräfte reduzieren. Das System strafft die vorderen Gurte an allen drei Befestigungspunkten und hält die Insassen so frühzeitig im Sitz zurück.

Fahrer und Beifahrer verfügen außerdem über Frontairbags, der Fahrer auch über einen Kneebag. Windowbag und Sidebag werden auf der stoßzugewandten Seite ausgelöst, wenn das zentrale elektronische Steuergerät einen Seitencrash identifiziert. Zur Erkennung der Querbeschleunigung wird der zentrale Crashsensor von Satellitensensoren unterstützt, die außen im Bereich des B‑Säulenfußes angeordnet sind. Drucksensoren in allen vier Türen tragen ebenfalls zur Prognose der Aufprallschwere bei.

Zusätzlich wird serienmäßig das präventive und teilreversible Seitenrückhaltesystem PRE-SAFE® Impuls Seite zum Schutz der vorderen Insassen verbaut. Zusammen mit den bekannten PRE-SAFE® Schutzkonzepten für Frontal- und Heckcrash bildet PRE-SAFE® Impuls Seite eine Art virtuelle Knautschzone, die sich um das Fahrzeug erstreckt.

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Da bei einem Seitenaufprall nur eine begrenzte Knautschzone zur Verfügung steht, kann PRE-SAFE® Impuls Seite den betroffenen Fahrer oder Beifahrer bereits vor dem Crash von der akuten Gefahrenzone wegbewegen, sobald das System eine unmittelbar bevorstehende Seitenkollision erkennt. Dazu werden in Sekundenbruchteilen Luftkammern in den Seitenwangen der Vordersitzlehne aufgeblasen. Jetzt kann zusätzlich bei einem drohenden Seitenaufprall eines anderen Fahrzeugs die Karosserie durch das E-ACTIVE BODY CONTROL Fahrwerk (Sonderausstattung) innerhalb weniger Zehntelsekunden angehoben werden. Dadurch wird der Stoß auf besonders widerstandsfähige Strukturen im unteren Teil des Fahrzeugs gelenkt. Der neue Mittenairbag (länderabhängige Ausstattung) positioniert sich bei einem schweren Seitenaufprall zwischen Fahrer und Beifahrer und kann so das Risiko eines gegenseitigen Kopfkontakts reduzieren. Er ist mittig im Fahrzeug in die Lehne des Fahrersitzes integriert. Der Mittenairbag kann bei Erkennen eines schweren Seitenaufpralls situationsspezifisch ausgelöst werden.

Erstmals Frontalairbags für beide Fondinsassen

Der Fondairbag ist eine Neuheit bei Mercedes-Benz. Bei schweren Frontalkollisionen kann er für die äußeren Fondinsassen die Belastungswerte auf Kopf und Nacken deutlich reduzieren. Der Fondairbag verwendet ein neuartiges Befüllkonzept zum Aufblasen und Positionieren des Luftsacks. Die spezielle Röhrenstruktur wird schnell mit Druckgas aus einem Kaltgasgenerator aufgeblasen. Der Raum dazwischen füllt sich mit Umgebungsluft. Die Röhrenstruktur selbst hat einen Inhalt von circa 16 Litern. Das wirksame Volumen dazwischen beträgt bis zu 70 Liter.

Ein Airbag im Sicherheitsgurt: der Beltbag

Der Beltbag ist ein aufblasbares Gurtband, das bei einem Frontalaufprall die Belastung auf den Brustkorb verringern und so das Verletzungsrisiko von Fondpassagieren reduzieren kann. Erkennen die Crashsensoren einen schweren Frontalaufprall, löst das Airbagsteuergerät die Entfaltung und Befüllung des Beltbag aus. Bis auf die fast dreifache Breite bläst dann ein Gasgenerator das mehrlagige, mit Reißnähten versehene Gurtband auf. Durch die nun zur Verfügung stehende größere Fläche wird die Kraft, die auf die Insassen wirkt, besser verteilt. Der Beltbag wird wie ein klassischer Sicherheitsgurt genutzt. Die Ausführung des Gurtbandes unterscheidet sich jedoch vom Standardgurt und besitzt wegen der besonders weichen Gurtbandkante einen sehr angenehmen Tragekomfort.

Ein Airbag für den Sitz: der Sitzkissenairbag

Der Sitzkissenairbag befindet sich unter dem Polster der Sitzfläche, aber auf der Sitzschale, die von der Sitzmechanik bewegt wird. Damit ist der Airbag bezogen auf den Insassen stets an der richtigen Position. In der Liegeposition bestünde ohne zusätzliche Maßnahmen bei einem Unfall die Gefahr, dass bei einer ebenen Sitzfläche das Becken des Passagiers unter dem Gurtband durchrutscht (sogenanntes Submarining). Durch den Sitzkissenairbag kann dies verhindert werden, denn er hebt den vorderen Bereich der Sitzpolsterung entsprechend an.

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Die Fahrassistenzsysteme

Die grundlegenden Funktionen der Systeme des serienmäßigen Fahrassistenz-Pakets finden sich hier. Nachfolgend die wichtigsten Neuerungen der Systeme in der Maybach S-Klasse:

Aktiver Abstands-Assistent DISTRONIC

Dieses intelligente System kann auf allen Straßentypen – Autobahn, Landstraße sowie in der Stadt – automatisch den vorgewählten Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen halten. Neu sind die

  • vorausschauende Geschwindigkeitsanpassung auf Tempolimits
  • Reaktion bei einer Fahrgeschwindigkeit bis 100 km/h (bisher: 60 km/h) auf stehende Fahrzeuge, die sich auf der Fahrbahn befinden
  • Wahl der Dynamik der DISTRONIC in MBUX, unabhängig von DYNAMIC SELECT

Aktiver Lenk-Assistent

Er unterstützt den Fahrer im Geschwindigkeitsbereich bis 210 km/h beim Folgen der Fahrspur. Neu sind

  • Spurerkennung zusätzlich mit 360°-Kamera
  • signifikant erhöhte Verfügbarkeit und Kurvenperformance auf Landstraßen
  • erhöhte Fahrbahnzentrierung auf Autobahnen
  • situationsspezifische außerspurmittige Fahrweise (z.B. Bildung einer Rettungsgasse, aber auch Orientierung am Fahrbahnrand auf Landstraßen ohne Mittenmarkierung)

Verkehrszeichen-Assistent

Er erkennt neben herkömmlich ausgeschilderten Geschwindigkeitsbeschränkungen auch Schilderbrücken und Baustellenbeschilderungen. Neu sind Warnungen vor Überfahren eines Stoppschilds und einer roten Ampel.

Aktiver Spurhalte-Assistent

Der Aktive Spurhalte-Assistent erkennt im Geschwindigkeitsbereich von 60 bis 250 km/h mittels einer Kamera das Überfahren von Fahrbahnmarkierungen sowie Fahrbahnrändern und unterstützt den Fahrer dabei, ein ungewolltes Verlassen der Fahrspur zu vermeiden. Bei Kollisionsgefahr mit erkannten Verkehrsteilnehmern in der Nachbarspur, zum Beispiel überholenden oder entgegenkommenden Fahrzeugen, greift das System ebenfalls ein. Neu sind

  • die Reaktion auf Fahrbahnränder, z.B. eine Grasnarbe
  • besonders intuitiver Eingriff über die Lenkung
  • das Einstellen der Empfindlichkeit über ein Menü (Früh, Mittel, Spät)
  • die Ergänzung der Gefahrenanzeige mithilfe der Aktiven Ambientebeleuchtung und des Augmented-Reality-Head-up-Displays

Aktiver Spurwechsel-Assistent

Der Aktive Spurwechsel-Assistent unterstützt den Fahrer der neuen S-Klasse kooperativ beim Spurwechsel auf die Nachbarspur. Der Spurwechsel nach links oder rechts wird nur dann unterstützt, wenn laut Sensorik die benachbarte Fahrspur durch eine unterbrochene Spurmarkierung von der eigenen getrennt ist und keine Fahrzeuge im relevanten Sicherheitsbereich erkannt wurden.

Aktiver Nothalt-Assistent

Der Aktive Nothalt-Assistent bremst das Fahrzeug in der eigenen Spur bis zum Stillstand ab, wenn er erkennt, dass der Fahrer während der Fahrt dauerhaft nicht mehr in das Fahrgeschehen eingreift. Dies funktioniert selbst dann, wenn der Aktive Abstands-Assistent DISTRONIC mit Lenk-Assistent nicht eingeschaltet ist. Weitere Neuerungen:

  • Gurtstraffer und Bremsruck als letzte Hinweise vor der Bremseinleitung
  • optionaler Spurwechsel um eine Spur (bei 80 km/h, keine Hindernisse auf Nachbarspur)

ATTENTION ASSIST

Das serienmäßige System kann typische Anzeichen von Ermüdung und starker Unaufmerksamkeit des Fahrers erkennen und fordert ihn mit einer Warnmeldung auf, rechtzeitig zu pausieren. Neu ist die zusätzliche Sekundenschlafwarnung. Sie analysiert den Lidschlag des Fahrers durch eine Kamera im Fahrer-Display (nur in Verbindung mit bestimmten Sonderausstattungen). Die Sekundenschlafwarnung ist bereits ab einer Geschwindigkeit von 20 km/h aktiv.

Aktiver Brems-Assistent mit Kreuzungsfunktion

Der Aktive Brems-Assistent nutzt die im Fahrzeug installierten Sensoren, um zu registrieren, ob eine Kollisionsgefahr mit vorausfahrenden, kreuzenden oder entgegenkommenden Fahrzeugen besteht. Im Falle einer drohenden Kollision kann das System den Fahrer optisch und akustisch warnen. Bei zu schwacher Bremsung durch den Fahrer ist es zudem möglich, diesen durch eine situationsgerechte Erhöhung des Bremsmoments zu unterstützen sowie eine autonome Notbremsung einzuleiten, wenn keine Reaktion durch den Fahrer erfolgt. Neu sind die Abbiegefunktion (u.a. querende Fußgänger beim Abbiegen), die Erweiterung der Kreuzungsfunktion auf Überlandstrecken (bis 120 km/h statt 72 km/h) und die Warnung und Bremsung bei Gegenverkehr.

Aktiver Totwinkel-Assistent und Ausstiegswarnfunktion

Der Aktive Totwinkel-Assistent kann optisch und bei Blinkerbetätigung auch akustisch im Geschwindigkeitsbereich von circa 10 bis 200 km/h vor seitlichen Kollisionen warnen. Wenn der Fahrer die Warnungen ignoriert und dennoch einen Spurwechsel einleitet, kann das System bei Geschwindigkeiten über 30 km/h im letzten Moment über einseitige Bremsung spurkorrigierend eingreifen. Zusätzlich kann die Ausstiegswarnfunktion im Stillstand vor dem Aussteigen signalisieren, dass ein Fahrzeug (auch Fahrräder) im kritischen Bereich vorbeifährt. Diese Funktion ist im Stillstand und bis zu 3 Minuten nach dem Ausschalten der Zündung verfügbar. Neu ist die Ergänzung der Gefahrenanzeige mithilfe der Aktiven Ambientebeleuchtung (auch bei der Ausstiegswarnung). Dank der Kameras des MBUX Interieur-Assistenten kann eine Gefahrenanzeige sogar bereits dann erfolgen, wenn Fahrer oder Beifahrer nur ihre Hand Richtung Türgriff bewegen.

Ausweich-Lenk-Assistent

Der Ausweich-Lenk-Assistent kann den Fahrer unterstützen, wenn dieser in einer Gefahrensituation einem vom System erkannten Verkehrsteilnehmer ausweichen will. In der neuen S-Klasse werden, neben stehenden und querenden Fußgängern, nun auch Fußgänger und Fahrzeuge in Längsrichtung sowie Fahrradfahrer berücksichtigt. Der Geschwindigkeitsbereich wurde bis 108 km/h (statt 72 km/h) erweitert, die Unterstützung erfolgt jetzt auch auf Überlandstrecken.

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