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Supersportler – Gordon Murray Automotive T.50 mit V12!

Ende Juli angeteasert, gestern vorgestellt! Gordon Murray Automotive präsentierte den T.50 mit Cosworth GMA-V12 im Heck! Und der sorgte innerhalb weniger Stunden für jede Menge Aufmerksamkeit, besonders im Netz. Denn immerhin wurde er von der Legende Gordon Murray konstruiert. Der T.50 ist so gebaut, dass er angeblich der reinste, leichteste und fahrerzentrierteste Supersportler überhaupt sein soll. Und er soll das spirituelle Erbe des McLaren F1 aus den frühen 1990er-Jahren antreten. Zitat: „Professor Gordon Murray CBE verbessert seinen gefeierten McLaren F1 in jeder erdenklichen Weise„. Und mit einem Preis von 2,36 Millionen Pfund (vor Steuern), umgerechnet rund 2,6 Millionen Euro, ist man schon einmal rekordverdächtig.

12.100 Umdrehungen pro Minute

Die Leistung kommt vom frei saugenden 4,0-Liter-V12-Motor (3.994 Kubik) mit stattlichen 663 PS, der irre 12.100 Umdrehungen pro Minute (!) dreht. Und via Boost sollen sogar bis zu 700 PS möglich sein. Dazu gibt es 467 Newtonmeter Drehmoment bei 9.000 (!) Umdrehungen, wovon 71 % schon ab 2.500 Touren anliegen. Der Motor wiegt nur 178 Kilogramm und ist mit einem 48-Volt-Startergenerator verbunden. Geschaltet wird der T.50 übrigens mittels Sechsgang-Getriebe von Xtrac. Und Murray gibt an, dass die Aerodynamik des T.50 die fortschrittlichste und effektivste ist, die je bei einem Straßenauto eingesetzt wurde. Und das auffälligste Detail dabei dürfte wohl der 400-mm-Lüfter am Heck sein. Er erinnert stark an den Brabham BT46B aus dem Jahr 1978, der liebevoll „Staubsauger“ genannt wurde. Der Propeller am Heck presste den BT46B stärker an den Boden. Weitere Merkmale vom Außendesign des T.50 sind wenige Luftöffnungen und besonders „cleane“ Kotflügel und Schürzen.

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nur minimale 1,16 Meter Höhe

Nichts stört die harmonische Linienführung. Zumindest, solang man die beiden dihedralenförmigen Türen nicht nach oben und zeitgleich vorn öffnet. Schaut spacig aus und ist es auch! Die Abmessungen des T.50 sind 4,36 Meter Länge, 1,85 Meter Breite und nur 1,16 Meter Höhe. Der Radstand ist exakt 2,70 Meter lang. Die Kabine des T.50 erinnert etwas an den McLaren F1. Denn der fahrerzentrierte Ansatz ist deutlich zu erkennen. Dazu gibt es einen zentralen, Düsenjet-ähnlich positionierten Fahrersitz und primäre sowie sekundäre Bedienelemente in Luft- und Raumfahrtqualität, die man wie eine „ergonomischen Blase“ direkt um den Fahrer angeordnet hat. Jeder T.50 kann übrigens vom Kunden innen und außen personalisiert werden. Und zu dem Prozess gehört auch eine Sitzung zur „Anpassung“ von Sitz, Lenkrad und den Pedalen. So soll der T.50 ergonomisch perfekt für den Fahrer abgestimmt sein.

Interieur mit Direct Path Induction Sound-System

Der T.50 wird, soweit uns bekannt, auf 100 Fahrzeuge limitiert sein und jede Berührung vom Gaspedal aus Titan soll den V12, der 12.100 Umdrehungen pro Minute schafft,  auf unvergleichliche Art und Weise in Szene setzen. Der Cosworth GMA wird von Murray als drehzahlstärkster, am schnellsten ansprechender, leistungsdichtester und leichtester straßentauglicher V12 der Welt angepriesen. Was für eine Ansage! Das Fahrzeug hat sogar das sogenannte „Direct Path Induction Sound“ System, das schon im McLaren F1 verbaut war und für den T.50 verfeinert wurde. Es soll den Klang des T.50 kanalisieren. Über dem Kopf vom Fahrer befindet sich ein Kaltluft-Ansaugstutzen, und die hochwertigen Kohlefaserplatten im Dach sind so etwas wie Lautsprecher, die den Motorsound übertragen und verstärken. Das System wird dabei über den Drosselklappenwinkel betätigt und mit zunehmender Drosselklappenöffnung lauter. Der T.50 wiegt übrigens nur 986 Kilogramm und ist damit der leichteste Supersportler der Neuzeit. Und trotzdem gibt es praktische 288 Liter Kofferraumvolumen.

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„Fan Interactive Aero System“ (FIAS)

ESP und Traktionskontrolle lassen sich komplett deaktivieren und Technologien wie die sechs Aero-Modi, die von aktiven und interaktiven lüfterunterstützten Aerodynamik-Komponenten ermöglicht werden, optimieren das Fahrerlebnis. Der 400-mm-Lüfter sorgt laut Murray für einen starken „Ground Effect“ und in Zusammenarbeit mit den aktiven Heckspoilern sowie den interaktiven Diffusoren soll damit der Abtrieb um 50 Prozent erhöht werden. Und im Bremsmodus sind es sogar 100 Prozent. Als positiver Nebeneffekt werden in Verbindung mit der Stauluftansaugung in etwa 50 PS zur Fahrzeugleistung addiert und den Bremsweg aus 150 mph (240 km/h) verringert das System um fast 10 Meter. Das als „Fan Interactive Aero System“ (FIAS) betitelte System dreht sich übrigens mit bis zu 7.000 Umdrehungen pro Minute. Verrückt! Sollten wir zeitnah noch mehr Infos erhalten, gibt es natürlich ein Update für diesen Bericht.

(Foto/s: Gordon Murray Automotive)

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